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Startup: Berliner Travel-App Omio expandiert nach Nordamerika

Die Omio-App. (Foto: Omio)

Das Berliner Travel-Startup Omio versorgt nun auch die USA und Kanada mit seinen Reiseangeboten, die es als Aggregator für die wichtigsten Transportunternehmen anbietet.

Omio-Chef Naren Shaam sieht die Vereinigten Staaten und Kanada als wichtige Märkte für sein Angebot. Für den Markteinstieg ist es dem Unternehmen laut Shaam gelungen, mit führenden Verkehrsunternehmen wie Amtrak, VIA Rail Canada, Delta Airlines, United Airlines und einigen anderen Verträge zu schließen, die es Omio erlauben, Tickets für mehr als 23.000 Bahn- und Buslinien sowie Flüge anzubieten. Weitere Anbieter mit ihren Strecken sollen im Laufe des Jahres hinzukommen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Omio hat bereits 2,7 Millionen nordamerikanische Nutzer

Omio kann dabei nach eigenen Angaben auf eine vorhandene nordamerikanische Nutzerbasis von zehn Prozent ihrer monatlich aktiven 27 Millionen Nutzer zugreifen. Die hatten die App bislang für ihre Übersee-Reisen genutzt und können sie nun auch in ihren Heimatländern verwenden. Damit hätte Omio direkt zum Start ein vorhandenes Potenzial von rund 2,7 Millionen Nutzern aus den USA und Kanada.

Künftig will Omio-Chef Shaam weitere Transportmöglichkeiten hinzufügen, etwa Fähren oder Flughafentransporte. Auch die Expansion in weitere Länder steht an. Bereits im vergangenen Jahr hatte Omio seinen australischen Kontrahenten Rome2rio übernommen und sich so um 18 Millionen Nutzer, zehn Millionen Ziele und 5.000 Transportdienstleister vergrößert.

Das ist Omio

Omio, einigen víelleicht noch besser bekannt als Goeuro, ist ein 2013 gegründeter Reise-Aggregator für Bus-, Bahn- und Flugverbindungen, der nach eigenen Angaben täglich genug Tickets verkauft, um damit 300 Busse oder 30 Züge zu füllen. Die Umbenennung in Omio wurde im Zuge der internationalen Expansion erforderlich, um den direkten Bezug zu Europa im Namen abzulegen.

Der Dienst bietet Zugriff auf Verbindungen mit dem Bus, der Bahn und dem Flugzeug und überlässt dabei dem Nutzer die Wahl des Transportmediums. Dieser gibt lediglich Start und Ziel der Reise ein. Omio sucht dann nach den möglichen Verbindungen.

Dabei verknüpft die App die Transportmedien indes nicht, sondern bietet eine transparente Vielfalt möglicher Reisemethoden, bei denen indes nicht immer jede mit einem Ergebnis aufwarten kann. Was Omio besser als andere Aggregatoren macht, ist die direkte Buchung des gewählten Angebots bis hin zur Ausstellung eines mobilen Tickets für das Smartphone.

Buchen mit Omio ist also bruchlos. Der Kunde erhält die Leistung quasi aus einer Hand, auch wenn im Hintergrund die eigentlichen Transportdienstleister die Leistung erbringen.

Omio beschäftigt 300 Mitarbeiter und gibt an, vertraglich mit mehr als 800 Transportunternehmen in Europa und Nordamerika zusammenzuarbeiten.

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