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Practix: Dieses Startup will mit künstlicher Intelligenz deinen Personaltrainer ersetzen

(Bild: Practix-workout.com)

Das Startup Practix will mit seinen intelligenten Produkten Sportlern und Fitnesstudio-Betreibern helfen. t3n erklärt, wie und warum.

Sport ist unser ständiger Begleiter – für den einen mehr, für den anderen weniger. Besonders die, die im Job überwiegend sitzen, sollten sich regelmäßig sportlich betätigen. Denn das fördert nicht nur die Konzentration, sondern beugt auch gegen Krankheiten vor.

Doch leider bleibt in der Praxis wenig Zeit für einen Besuch im Fitnessstudio. Und das Wohnzimmer mit Fitnessgeräten vollzustellen, ist auch nicht jedermanns Geschmack – hier eine Hantel, da eine Kettlebell und vielleicht sogar ein Rudergerät à la House of Cards. Dazu kommt: Gutes Sportequipment ist nicht gerade günstig und häufig mangelt es auch an der richtigen Ausführung einzelner Übungen.

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein großes Thema und bereits fester Bestandteil unseres Alltags. Allerdings hat die Fitnessbranche davon bisher wenig profitiert. Diese Lücke hat sich Practix zum Vorteil gemacht und ein Produkt entwickelt, das nicht nur kompakt ist, sondern von dem – dank der KI – Fitnessstudios und Sportler gleichermaßen profitieren können.

Fitnessgeräte mit künstlicher Intelligenz

Mit dem Produkt von Practix könnte Platzmangel im Wohnzimmer Geschichte sein. Auf den ersten Blick sieht das Produkt aus wie eine herkömmliche Kettlebell, dabei lässt es sich in Sekunden in eine Kurzhantel verwandeln und durch das „Click and Turn“-Prinzip beliebig mit Gewichten erweitern.

(Screenshot: practix-workout.com)

Besonders interessant ist das Produkt allerdings für Fitnessstudios. Denn die profitieren von der dazugehörigen Software. Entscheidet sich ein Studio für die Produkte von Practix, werden alle Geräte mit einem NCF-Chip ausgestattet. Zusätzlich gibt es passende Armbänder für die Mitglieder.

Durch die Armbänder werden die Sporteinheiten der Mitglieder getrackt, von der KI ausgewertet und optimiert. Jedes Mitglied erhält einen Zugang zu der Practix-App. Personaltrainer vor Ort haben Zugang zu einem gesonderten Dashboard und können gemeinsam mit den Mitgliedern das Trainingsverhalten analysieren. Außerdem bietet die Software Einblicke in die Verwendung der einzelnen Geräte: Werden sie überhaupt verwendet? Wenn ja, wie häufig? Lohnt es sich vielleicht, mehr zu investieren? Ganz ersetzen wird Practix den Personaltrainer also nicht, das Unternehmen dürfte aber eine gute Ergänzung liefern.

Das Produkt gibt es derzeit in zwei Ausführungen: Eine etwas leichtere Kettlebell mit 15 Kilogramm für 109 Euro und eine schwerere mit 20 Kilogramm für 149 Euro. Beide sind auf Indiegogo vorbestellbar.

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