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Streamer verärgert: Burger King macht Guerilla-Marketing auf Twitch

(Foto: Michael Vi / Shutterstock.com)

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Mit einer Guerilla-Marketing-Kampagne auf Twitch konnte Burger King einige Aufmerksamkeit erzeugen. Die ungewollt daran beteiligten Streamer fanden die Aktion allerdings gar nicht lustig.

Auf Twitch können Zuschauer den Streamern während der Übertragung Geld schicken und die Zahlung mit einem Text versehen. Einige Streamer wiederum nutzen Software, die diesen Text automatisch vorliest. Genau diesen Umstand hat die Agentur Ogilvy für eine Guerilla-Marketing-Kampagne im Namen der Fast-Food-Kette Burger King ausgenutzt.

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Mitarbeiter von Ogilvy schickten den Streamern Geldbeträge in der gleichen Höhe einiger Burger-King-Angebote. In dem dazugehörigen Text wiesen sie dann darauf hin, was man für diesen Betrag bei der Fast-Food-Kette bekommt. Das führte, wie ein später von Ogilvy veröffentlichtes Video zeigt, zu einiger Verwirrung bei manchen Streamern.

Twitch-Streamer zeigen sich wenig begeistert von dem Guerilla-Marketing-Stunt

Nachdem Ogilvy das Video der Aktion veröffentlicht hatte, meldeten sich einige Twitch-Streamer auf Twitter zu Wort und kritisierten die Aktion. „Ich verachte es wirklich, wenn Unternehmen meine Live-Inhalte nutzen, um ihre Werbung zu pushen, ohne sie vorher mit mir abzustimmen oder mir die Bezahlung anzubieten, die ich für das Marketing bekommen sollte, nämlich mehr als 5 Dollar“, moniert beispielsweise die Profi-Streamerin Anne Munition. Andere Streamer äußerten sich ähnlich über die Burger-King-Aktion.

Die Amazon-Tochter Twitch erklärt derweil gegenüber Kotaku, das Unternehmen sei nicht in die Kampagne involviert gewesen. „Unsere Gemeinschaft ist unsere Priorität, und wir arbeiten daran, dass unsere Streamer bei jeder Marke, mit der wir zusammenarbeiten, an erster Stelle stehen“, zitiert die US-Videospielpublikation den Streaming-Anbieter.

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