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Studie untersucht Finanzwissen der Google-KI: 43 Prozent der Antworten fehlerhaft

Künstliche Intelligenz soll uns in vielen Fällen den Alltag vereinfachen. Tools schreiben eigenständig E-Mails oder beraten uns bei Suchanfragen. Bei den Finanzen sollte man einer Studie zufolge aber lieber auf KI-Hilfe verzichten.

1 Min.
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Experten von The College Investor haben bei Googles KI nachgehakt. Sie stellten fest, dass der fehlerhafte Anteil der Fragen hoch ist und warnen vor der Nutzung. (Bild: Shutterstock/Melnikov Dmitriy)

The College Investor hat im Rahmen einer Studie rund 100 Fragen an Googles KI gestellt, um die Genauigkeit und das Expertenwissen des Tools zu testen. Dabei stellten sie fest, dass die KI in ihrem Wissen nicht besonders sattelfest ist und warnte davor, dass es bei Nutzern dadurch zu Verwirrung und potenziellen Finanzschäden kommen kann.

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Untersucht wurden verschiedene Bereiche wie persönliche Finanzen, Bankwesen, Kredite, Investitionen und in den USA typische Studienkredite. Die Forscher entdeckten, dass gerade einmal 57 von 100 gestellten Fragen richtig beantwortet wurde. Die restlichen 43 Fragen (43 Prozent aller Fragen) waren teilweise irreführend und es fehlten Informationen. Zwölf der gestellten Fragen wurden völlig falsch beantwortet.

Google-KI scheitert vor allem an Steuerfragen

Besonders problematisch sind der Studie zufolge Antworten zu komplexen Steuerfragen oder Fragen zu Investitionen. Aber auch bei Studentenkrediten äußerte sich die künstliche Intelligenz falsch. Dabei nannten sie als konkretes Beispiel veraltete Regelungen zur Rückzahlung des Kredits, die die KI als Antwort gab. Das betrifft vor allem Studenten aus den USA, die oft sehr hohe Kredite für ihr Studium aufnehmen müssen.

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Als Beispiel für eine irreführende Antwort nennt die Untersuchung Optionshandel-Kontos. Auf die Frage, wo man ein solches Konto eröffnen sollte, gab die Google-KI zwar eine Liste an. In dieser Liste wurden aber keine Gründe für die Wahl aufgeführt, keine Gebührenliste und keine Mindestbeträge für Konten.

Die Autoren befürchten, dass die Verbreitung dieser Fehlinformationen durch die KI großen Schaden anrichten. So heißt es weiter: “Oder dass jemand seine Kfz-Versicherung kündigt, weil Google nicht erwähnt, dass es zum Führen eines Fahrzeugs erforderlich ist – und dann in einen Unfall verwickelt wird oder, noch schlimmer, als nicht versicherter Autofahrer jemand anderen verletzt.“

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Die Experten der Studien kommen zu dem Schluss, dass Google die KI-Übersichten zu allen finanzrelevanten Themen abschalten sollte, um Nutzer zu schützen.

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