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100 Millionen Datensätze: T-Mobile untersucht mutmaßlichen Hackingangriff

Über 100 Millionen persönliche Kund:innendaten wollen Hacker:innen von US-amerikanischen T-Mobile-Servern erbeutet haben. Das Unternehmen geht dem jetzt nach.

1 Min.
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T-Mobile-Gebäude. (Foto: VDB Photos/Shutterstock)

Sechs Bitcoin – rund 240.000 Euro – fordert ein:e Hacker:in in einem einschlägigen Forum für zunächst einmal 30 Millionen Sozialversicherungsnummern und Führerscheininformationen von T-Mobile-Kund:innen aus den USA.

T-Mobile hält sich bisher bedeckt, untersucht die Angelegenheit aber

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Wie Vice zuerst berichtet hat, sollen insgesamt 100 Millionen persönliche Daten – darunter auch Namen, physische Adressen, Telefonnummern und Imei-Nummern von Geräten – erbeutet worden sein. Auch wenn der Eintrag in dem Forum T-Mobile selbst nicht erwähnt, soll die verkaufende Person Vice gegenüber angegeben haben, dass die Daten von T-Mobile-Servern stammen. Vice gibt an, Teile der Daten eingesehen und verifiziert zu haben.

Die restlichen 70 Millionen Datensätze sollen privat verkauft werden. T-Mobile selbst soll die Sicherheitslücke bereits bemerkt haben – wie Vices Kontakt angibt, wurde der Zugriff durch die Hintertür inzwischen unterbunden – die geklauten Daten seien aber heruntergeladen und extern gesichert. T-Mobile selbst gibt gegenüber Vice an, man wisse von dem Forumseintrag und den Behauptungen und untersuche die Angelegenheit derzeit. Mehr könne man dazu nicht sagen.

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Ob auch deutsche Kund:innen von dem Datenklau betroffen sind, ist nicht bekannt. Weil T-Mobile jedoch unabhängig von der Telekom agiert, dürfte es als eher unwahrscheinlich gelten.

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Datenleaks und Hackingangriffe greifen um sich

Mit dem möglichen Angriff reiht sich T-Mobile ein in eine lange Liste von Unternehmen, die in diesem Jahr Opfer von Hacker:innen geworden sind. Erst Ende Juni waren dem sozialen Netzwerk Linkedin über 700 Millionen Nutzer:innendaten abhandengekommen. Im April leakten Hacker:innen die persönlichen Daten von 533 Millionen Facebook-User:innen. Dass man für derartige Coups bisweilen nicht einmal sonderlich umfassende Programmierkenntnisse benötigt, zeigt der Fall des Game-Herstellers EA; Hacker:innen erreichten ihr Ziel hier mithilfe von zehn US-Dollar, etwas Code – und dem Messengerdienst Slack.

Wer sich um die eigenen Daten sorgt und gerne wissen möchte, ob sie bereits kompromittiert worden sind, findet glücklicherweise einige Dienste, die genau das herausfinden. Wir erklären, wie ihr prüft, ob eure Daten von einem Leck betroffen sind.

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