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Warum Tech-Leadership ein größeres Rassismus- als Sexismusproblem hat

(Foto: dpa)

In den Technologiefirmen von San Francisco und der Bay Area herrscht keine Chancengleichheit: Minderheiten haben kaum die Möglichkeit in Führungspositionen aufzusteigen.

US-Technologieunternehmen geben sich gerne vielfältig, doch die Realität sieht häufig anders aus: Die Non-Profit-Organisation Ascend hat jetzt eine Datenbank der U.S.Equal Employment Opportunity Commission (EEOC) ausgewertet und belastende Zahlen veröffentlicht. Dass Minderheiten in den USA schlechte Karten haben, wenn es beispielsweise um das Besetzen von Führungspositionen geht, hat die Forschungsinstitution, die sich vornehmlich um die Berufsaussichten von Arbeitnehmern mit asiatischem Hintergrund kümmert, jetzt bestätigt. Die Recherche mit dem Namen „The Illusion of Asian Success“ bezieht sich auf die Jahre 2007 bis 2015 und untersucht die Beschäftigungssituation bei Technologiefirmen in San Francisco und der Bay Area.

Jobchancen in US-Technolgiefirmen: Angehörige von Minderheiten werden benachteiligt

Chancengleicheit im Job: Minderheiten finden sich kaum in Führungspositionen. (Grafik: Ascend)

Untersucht wurden die Datensätze von 184.776 Angestellten, 63.299 Managern und 12.856 Executives in verschiedenen Firmen wie unter anderem Apple, Google und Microsoft. Letztere Unternehmen haben zwei der sichtbarsten CEOs an der Spitze, die indische Wurzeln haben. Auch deshalb scheint das Ergebnis von Ascend etwas überraschend. „Das ist der Grund, warum wir den Report die Illusion des asiatischen Erfolges nennen“, sagt jedoch Buck Gee, ein ehemaliger Vizepräsident von Cisco und einer der Autoren der Studie. Die Auswertung konzentriert sich dabei nur auf die Förderung innerhalb einer Organisation und nicht etwa auf neue Einstellungsverfahren.

Weiße Männer und Frauen hätten demnach eine doppelt so hohe Chance, zur Führungskraft aufzusteigen. Dreimal so viele würden sogar im Management-Segment arbeiten. Weiße Frauen hätten laut Studie sogar einen großen Sprung nach vorn gemacht: Im Jahr 2007 befanden sie sich noch 12 Prozent unter dem Durchschnitt, 2015 hingegen schon 17 Prozent darüber. Lediglich für schwarze sowie lateinamerikanische Angestellte seien die Aussichten auf eine leitende Position über die Jahre schlecht geblieben. Alle Frauen und Männer, die einer Minderheit angehören, blieben im Beobachtungszeitraum unterhalb des von Ascend erstellten Gleichheits-Index.

Übrigens, eine Studie belegt, dass muslimische Frauen in Deutschland deutlich seltener zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Wir erklären euch, wie die Forscher zu diesem Ergebnis gekommen sind. Lest auch: Rassismus bei der Jobsuche – Unternehmen benachteiligen muslimische Frauen

 

via www.wired.com

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2 Kommentare
Adolf
Adolf

die scheiße glaubst du doch nicht selbst, andreas weck du versager? willst du auch mal in deinem leben was sinnvolles machen als ständig von müll zu berichten?
FAKE NEWS

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Andreas Weck

Lass uns doch mal treffen. Würde gerne mal über dich berichten. Lust?

Gruß, Andreas

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