Ratgeber

Telefonanlage gesucht? Diese Anbieter solltest du auf dem Zettel haben

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Easybell

Bislang war Easybell eher als DSL-Anbieter bekannt. Neuerdings bietet das Berliner Unternehmen aber auch eine Cloud-Telefonanlage für Unternehmen an.  Die Telefonanlage von Easybell ist wie die vieler anderer Anbieter rein virtuell, also Hosted PBX. Bedeutet: Für jeden Kunden wird automatisch in drei Minuten ein dedizierter Server mit einer darauf installierten Telefonanlage eingerichtet. Dies soll für mehr Datensicherheit sorgen. Eine Mindestvertragslaufzeit gibt es nicht. Es fehlen noch ein paar Funktionen (Feierabendschalter, Nutzerverwaltung und zeitgesteuerte Rufweiterleitungen), doch an diesen wird derzeit gearbeitet.

Preise

Für zehn Nebenstellen und Telefone verlangt Easybell 9,95 Euro pro Monat. Für 25 Nebenstellen und 25 Telefone sind es 19,95 Euro. Für zehn Euro mehr (29,95) gibt es dagegen 50 Nebenstellen und Telefone. Zwei externe Leitungen sind inklusive.

Wirecloud

Funktionen

Selbst noch ein Startup, bietet Wirecloud eine Cloud-Telefonanlage für kleine und mittlere Unternehmen an. Das Kölner Unternehmen betreibt seine Server ausschließlich an deutschen Standorten. Über die Grundfunktionen hinaus können Nutzer von Wirecloud beispielsweise über Anrufe in Abwesenheit benachrichtigt werden und virtuelle Sprachnachrichten per E-Mail empfangen. Die zeitgesteuerte Rufannahme ist ebenso möglich wie die Zuweisung von Telefonaten an einzelne Abteilungen. Auch mit einer Headset-Funktion wirbt Wirecloud. Teilweise sind die Funktionen nur gegen Aufpreis verfügbar. Es gibt eine 30-tägige Testversion gratis.

Preise

Wer nur die Basisfunktionen nutzen möchte, zahlt für Wirecloud Basic mit bis zu drei Nebenstellen auf Minutenbasis (1,9 Cent für Festnetzanrufe, 14,9 Cent für Mobilfunkgespräche). Die Pro-Version schlägt hingegen mit 2,50 Euro pro Monat und Durchwahl zu Buche. Während interne Gespräche hier kostenlos sind, kosten Anrufe ins deutsche Festnetz dann nur noch 0,9 Cent die Minute.

Ansit

Funktionen

Auf die Cloud-Telefonanlage von Ansit setzt unter anderem der Berliner Startup-Inkubator Rocket Internet. Sie ist auch in englischer Sprache verfügbar und im Angebot auch für kleine Teams geeignet. Die Funktionen: Eigene Haltemusiken und Ansagen, Notrufnummern-Management, Anrufbeantworter (Voicemail) und virtuelles Fax. Auch eine Zeitsteuerung der Telefonanlage ist möglich, ebenso wie der Mitschnitt von Gesprächen. Die passenden Endgeräte können Nutzer frei wählen. Schnittstellen für Salesforce und Zendesk stehen ebenfalls zur Verfügung.

Preise

Wer mindestens fünf Mitarbeiter beschäftigt, kann die Ansit-Telefonanlage nutzen. Für bis zu zehn Mitarbeiter fallen dann 7,90 Euro im Monat zuzüglich Bereitstellungsentgelte und  Flatrates (4,90 Euro fürs Festnetz pro Benutzer) an. Die erwähnten Schnittstellen kosten extra ( je fünf Euro).

Mango Office

Funktionen

Eine „virtuelle Telefonanlage in 15 Minuten“ verspricht Mango Office. Besonders Startups und Kleinunternehmen wie Rechtsanwaltskanzleien oder Immobilienfirmen sollen so angesprochen werden. Was zum Funktionsumfang gehört? Unter anderem die Weiterleitung von Stamm-Anrufern an persönliche Kundenberater, individuelle Sprachansagen oder der Faxempfang und -versand. Obendrauf gibt es nach Angaben von Mango Office detaillierte Anrufstatistiken. Eine Vertragsbindung gibt es nicht.

Preise

Die komplette Preisübersicht kann der Website von Mango Office entnommen werden. Ein beispielhaftes Startup mit fünf Mitarbeitern zahlt eine Monatsgebühr in Höhe von 32,50 Euro. Anrufe ins deutsche Festnetz kosten 1,1 Cent und ins Mobilfunknetz zwölf Cent pro Minute. Natürlich gibt es auch eine Testversion.

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2 Kommentare
Dominik

Wir sind von Placetel zu fonial gewechselt da Pickup usw inklusive ist und auch von der Usability und Stabilität sehr zufrieden.

Antworten
Mark

Zu eurem Fazit. Da ISDN abgeschaltet wird, bleibt nicht mehr viel. Eine Cloud oder andere IP fähige Telefonanlage wird zur Pflicht für Unternehmen. Man sollte auf jeden Fall die Bandbreite der eigenen Internetleitung beachten. Als Faustregel kann man sagen. 10 gleichzeitige Gespräche = 1 Mbit/s.

Grüße,

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