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Thinkpad: Das wohl bekannteste Business-Notebook wird 25

(Foto: Lenovo)

Heute vor 25 Jahren hat IBM das erste Thinkpad vorgestellt. Grund genug, einen Blick auf die Geschichte der wohl bekanntesten Notebook-Reihe für den Unternehmenseinsatz zu werfen.

Das Thinkpad wird 25

Am 5. Oktober 1992 veröffentlichte IBM das erste Thinkpad und stellte damit die Weichen für eine der erfolgreichsten Notebook-Marken aller Zeiten. Und tatsächlich stehen Thinkpads im Unternehmenseinsatz noch immer hoch im Kurs, obwohl sich zwischenzeitlich sogar der Hersteller geändert hat: Im Jahr 2004 verkaufte IBM seine PC-Sparte an den chinesischen Konzern Lenovo. Der bekam damit nicht nur die Markenrechte an dem Thinkpad, sondern auch die Erlaubnis, Notebooks und andere PCs bis 2010 unter dem IBM-Logo zu verkaufen. Allerdings war die Zugkraft der Marke Thinkpad allem Anschein nach schon ausreichend und so verzichtete Lenovo bereits ab 2007 auf das IBM-Emblem.

Das wohl wichtigste Erkennungsmerkmal des Thinkpads dürfte der rote Trackpoint sein. Dessen Farbe haben wir dem deutschen Industriedesigner Richard Sapper zu verdanken, der nicht nur die ursprüngliche Formsprache des Thinkpads zu verantworten hatte, sondern der Marke noch über den Verkauf an Lenovo hinweg treu blieb und bis 2008 als Designberater fungierte. Neben seiner Arbeit für die Thinkpad-Marke hat Sapper für eine ganze Reihe von Firmen gearbeitet. Darunter Fiat, Pirelli, Lamy und Knoll. Außerdem hat er Industriedesign in Yale, der Kunstakademie Stuttgart und weiteren Hochschulen gelehrt. Sapper starb Ende 2015 im Alter von 83 Jahren.

Dank dem Butterfly-Mechanismus befindet sich auch im New Yorker Museum of Modern Art ein Thinkpad. (Foto: Lenovo)

Ähnlich ikonisch wie Sappers rote Trackpoints war auch die Butterfly-Tastatur, die IBM mit dem Thinkpad 701 im Jahr 1995 eingeführt hat. Das Konzept war zwar weniger langlebig als der Trackpoint, gilt aber als Designklassiker und gehört heute zur Sammlung des New Yorker Museum of Modern Art. Interessanterweise war der heutige Apple-CEO Tim Cook maßgeblich an der Entwicklung beteiligt. Cook wollte ein günstigeres Notebook für den Massenmarkt schaffen. Das sollte zwar aus Kostengründen über ein kleineres Display verfügen, dennoch wollten Cook und sein Team eine normalgroße Tastatur. Ein Problem, das letztlich von dem Ingenieur John Karidis mit dem Butterfly-Mechanismus gelöst wurde.

Das Thinkpad im Wandel der Zeit: Ausgewählte Modelle aus den letzten 25 Jahren

Auch wenn Lenovo den Platz als größter PC-Hersteller der Welt mittlerweile wieder an HP abgeben musste, dürfte die Thinkpad-Marke noch eine ganze Weile Bestand haben. Immerhin sind Notebooks nach wie vor eines der wichtigsten Werkzeuge im modernen Berufsleben. Um euch zu zeigen, wie sich die Geräte über die Jahre verändert haben, zeigen wir euch im Folgenden ausgewählte Thinkpad-Modelle, von den 1990ern bis heute.

Das Thinkpad 220 von 1993. (Foto: Lenovo)

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