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Tiktok verbessert Datenschutzeinstellungen für Jugendliche

Schaufensterpuppe mit Tiktok-Pullover. (Foto: loocmill / Shutterstock.com)

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Tiktok erhöht den Datenschutz für die jüngsten Nutzerinnen und Nutzer der Videoplattform. Inhalte von 13- bis 15-Jährigen können ab sofort standardmäßig nur noch von den jeweiligen Bekannten abgerufen werden. Außerdem können diese Inhalte nicht mehr heruntergeladen werden.

Wenn sich Teenager unter 16 Jahren bei Tiktok anmelden, ist ihr Account ab sofort standardmäßig nur noch von den eigenen Freunden einsehbar. Das hat die Videoplattform auf ihrem Blog bekannt gegeben. Darüber hinaus hat Tiktok einige weitere Änderungen vorgestellt, die einen besseren Schutz der jüngsten Nutzerinnen und Nutzer der App gewährleisten sollen.

So ist es beispielsweise ab sofort nicht mehr möglich, Videos von Nutzerinnen und Nutzern herunterzuladen, die jünger als 16 Jahre alt sind. Videos von Teenagern im Alter von 16 bis 17 können zwar nach wie vor heruntergeladen werden, das müssen diese aber explizit erlauben. Standardmäßig ist die Funktion bei Videos aus dieser Altersgruppe zukünftig deaktiviert.

Außerdem werden die Kommentarfunktionen abhängig vom Alter eingeschränkt. Wer zwischen 13 und 15 Jahren alt ist, kann zwar nach wie vor erlauben, dass die eigenen Freunde ein Video kommentieren, eine generelle Öffnung der Kommentarfunktion für alle Tiktoker ist in dieser Altersgruppe zukünftig aber nicht mehr möglich.

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Jugendschutz: Tiktok baut bestehende Maßnahmen aus

Tiktok ist vor allem bei jüngeren Menschen beliebt. Laut Recherchen der New York Times könnte ein Drittel der US-amerikanischen Nutzerinnen und Nutzer 14 Jahre oder jünger sein. Um die junge Zielgruppe besser zu schützen, verbietet es die chinesische App seit 2020, Direktnachrichten an Jugendliche zu senden, die jünger als 16 Jahre sind. So sollen Annäherungsversuche von Pädophilen unterbunden werden.

Auch Livestreams stehen seit letztem Jahr nur noch Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung, die mindestens 16 Jahre alt sind. Zusätzlich hat die Video-App eine Kontrollfunktion für Eltern unter dem Namen „Begleiteter Modus“ eingeführt. Dabei wird das Konto des Jugendlichen mit dem des Erziehungsberechtigten verknüpft. Anschließend können die Eltern die Datenschutzeinstellungen ihrer Sprösslinge bearbeiten und beispielsweise die Sichtbarkeit bestimmter Inhalte begrenzen.

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