News

Twitter Fleets: Flüchtige Tweets waren weiter lesbar

Die Funktion Fleets entspricht den „Stories“ bei anderen Plattformen. (Foto: Sattalat Phukkum / Shutterstock)

Lesezeit: 1 Min. Gerade keine Zeit? Jetzt speichern und später lesen

Nach 24 Stunden sollten sogenannte Fleets für immer im digitalen Nirwana verschwinden: Mit ein wenig Fachwissen kam man doch an die Informationen dran – und zwar ohne die eingebaute Lesebestätigung.


Immer mehr Social-Media-Plattformen setzen auf Nachrichten oder Posts, die nach einer Zeit automatisch verschwinden. Das Nimmerwiedersehen bei der kürzlich veröffentlichten Funktion „Fleets“ von Twitter hat jedoch nicht gut geklappt: Per Entwickler-App ließen sich die vermeintlich gelöschten Kurznachrichten weiter aufrufen.

Über die Twitter-API konnten findige Nutzer die Mitteilungen nicht nur einsehen, der Autor erhielt auch weder eine Lesebestätigung noch den Profilnamen des Betrachters. Unter normalen Umständen teilt das System diese Informationen mit. Das führte die erst eine Woche alte Funktion ad absurdum, denn über die Schnittstelle ließen sich demnach anonym Fleets herunterladen und archivieren.

Twitter reagierte auf die Nachricht des Nachrichtenportals Techcrunch, das zuerst über den Fehler berichtete. Man arbeite bereits an einer Lösung. Fleets hatte im Gegensatz zu den „Storys“ bei Instagram und Snapchat wiederholt Anlaufschwierigkeiten. Nutzer klagten über Abstürze und entdeckten, dass bestimmte Blockierungsmechanismen nicht griffen. Twitter gelobte Besserung und will alle Fehler beseitigt haben. Die Lücke bezüglich der Fleets sei nun ebenfalls geschlossen, hieß es später. Dennoch werde Twitter die Kurznachrichten 30 Tage auf den eigenen Servern lagern – solche, die die Regeln verletzen, möglicherweise sogar länger.

Meistgelesen

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 70 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Luca Caracciolo (Chefredakteur t3n) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung