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Entwicklung & Design

Upverter: Das kann das GitHub für Hardware

Upverter. (Bild: Upverter)

Upverter überträgt das erfolgreiche Konzept hinter GitHub auf die Hardware-Entwicklung. Firmen und Hobby-Bastler können die Plattform nutzen, um im Team gemeinsam an Hardware-Projekten zu tüfteln. Wir zeigen euch, was Upverter dazu mitbringt.

Upverter ist das GitHub für Hardware-Entwickler. (Screenshot: Upverter)
Upverter ist das GitHub für Hardware-Entwickler. (Screenshot: Upverter)

Upverter: Das GitHub für Hardware-Hacker

Upverter will für Hardware-Hacker das werden, was GitHub für Software-Entwickler ist. Unternehmen oder Hobbyisten können auf der Plattform im Team an Hardware-Projekten arbeiten. Upverter fungiert dabei als Versionsmanagement-Tool. Hardware-Entwickler können also gemeinsam an Projekten arbeiten, etwaige Änderungen diskutieren und zusammenführen. Außerdem können die Projekte über die Plattform auch öffentlich gemacht werden.

Unternehmen wie SparkFun Electronics oder Texas-Instrument bieten über die Plattform beispielsweise die Pläne für verschiedene Leiterplatinen an. Wer möchte, kann die Pläne einfach „forken“ und auf ihrer Basis eigene Projekte verwirklichen. Außerdem bietet Upverter eine Teile-Bibliothek, die derzeit aus etwa 10.000 Plänen besteht. So können sich Hardware-Entwickler Zeit sparen, indem sie auf bestehende Pläne zurückgreifen.

Upverter ist das GitHub für Hardware-Entwickler. (Screenshot: Upverter)

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Upverter: Von der DIY-Szene zum Profi-Werkzeug

Upverter begann ursprünglich als Plattform für Do-it-yourself-Enthusiasten. Erst 2013 begann das Startup sich auch mehr um den Geschäftsbereich zu kümmern und konnte seitdem verschiedene Unternehmen als Kunden gewinnen, die ihre Hardware-Entwicklung jetzt über die Plattform koordinieren. Dabei möchte Upverter weiterhin an seinen Wurzeln festhalten und Profis wie auch Hobby-Hardware-Hackern die Möglichkeit geben, mit modernen Tools an der Hardware von morgen zu feilen.

Im März 2014 konnte sich Upverter eine Investitionssumme von 2,3 Millionen US-Dollar sichern. Zu den Investoren gehörte auch der Autodesk-CEO Carl Bass. Laut eigenen Angaben könnte das Unternehmen bei gleichbleibender Wachstumsrate bereits in sechs Monaten profitabel sein. Schon jetzt ist Upverter ein praktisches Werkzeug für Hardware-Entwickler. Wir dürfen daher gespannt sein, wie sich das Startup noch entwickeln wird.

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Eine Reaktion
Ben

Das Problem dürfte nur sein, dass die Anzahl von Hardware Entwickler doch eher deutlich kleiner, als die Anzahl von Softwareentwicklern ist

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