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Ratgeber

Vagrant – So gelingt der Einstieg

Vagrant erleichtert die Generierung einer einheitlichen Programmierumgebung.

Vagrant ist für größere Programmierprojekte nützlich, um überall schnell und problemlos eine einheitliche Arbeitsumgebung aufzubauen. Wir haben für euch gute Ressourcen für den Einstieg gesammelt.

Vagrant bildet die Schnittstelle zwischen Konfigurationstools wie Puppet auf der einen Seite und Anwendungen zur Visualisierung von Virtual Machines, wie Virtual Box oder Docker, auf der anderen Seite. Erstere werden im Kontext von Vagrant als Provisioners bezeichnet, zweitere als Providers. Über das Vagrantfile könnt ihr genau angeben, was in eurer virtuellen Umgebung vorhanden sein soll, vom Betriebssystem über Arbeitsspeicher bis hin zu spezifischer Software. Sobald das einmal aufgeschrieben ist, kann jeder mit Zugriff auf das Netzwerk mit dem Befehl vagrant up genau die Umgebung herstellen, die für euer Projekt notwendig ist.

Was aus unserer Sicht für Vagrant spricht, haben wir in einem anderen Artikel zusammengefasst. Ein Blick auf das Tool lohnt sich in jedem Fall, um allen Programmierern im Team unkompliziert die gleiche Entwicklungsumgebung aufzusetzen.

Tutorials für Vagrant

Vagrant selbst bringt euch natürlich direkt ein Tutorial für den Einstieg mit. Hier startet ihr ein erstes, kleineres Projekt und lernt die Grundzüge von Vagrant kennen. Dabei bekommt ihr allerlei Zusatzinfos verlinkt, für die Unentschlossenen sogar eine Begründung, wieso ihr euch für Vagrant entscheiden solltet.

Einen Schritt vorher startet dieses Tutorial von Tania Rascia, nämlich mit der Frage, was Vagrant und Virtual Box eigentlich sind. Aber auch die Frage, wie man beides zusammen nutzen kann, ist hier Thema, ihr lernt beides gemeinsam aufzusetzen und mit einem Server zu verknüpfen.

Auch klar an Neueinsteiger gerichtet ist das Tutorial von Scotch.io. Auch wenn es nicht mehr ganz neu ist und Vagrant seitdem geupdatet wurde, bietet es immer noch einen guten Startpunkt für eure Arbeit mit Vagrant und bringt vor allem auch viel Hintergrundwissen mit. Das Tutorial ist für Mac-User geschrieben, ist aber auch mit Linux und Windows ohne größere Umstellungen zu nutzen.

Tutsplus kommt mit gleich zwei Tutorials daher. Im ersten lernt ihr die wichtigsten Befehle für den Umgang mit Vagrant, ohne eine große Verknüpfung zu anderen Anwendungen außer der Virtual Box. Dafür bekommt ihr hier eine Übersicht aller wichtigen Befehle und Angaben für ein Vagrantfile. Im zweiten Tutorial geht es hingegen um die Verknüpfung mit Puppet und Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen beiden Anwendungen. Dazu bekommt ihr zu Beginn eine schöne Einleitung, wie im Alltag eines Programmierers gerade die Umstände entstehen können, in denen Vagrant helfen kann.

Weniger für Einsteiger geeignet ist das Tutorial von Servers for Hackers. Hier geht es weniger darum, euch Grundlagen zu vermitteln, sondern einfach nur schnell eine Vagrant-Applikation zum Laufen zu bringen. Die drei Teile des Tutorials sind auch als Videos vorhanden.

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Eine Reaktion
mrk131324

Vagrant war ganz praktisch, aber auch recht supportintensiv. Inzwischen aber durch Docker-Umgebungen praktisch völlig abgelöst. Wer beides noch nicht nutzt, kann Vagrant getrost übergehen.

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