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Voll retro: So könnt ihr die Position der ISS tracken – auf eurer Nintendo-Spielkonsole aus den 80ern

Seid ihr Acht-Bit-Fans oder ganz allgemein Vollnostalgiker? Dann dürfte euch der ISS-Tracker für das NES interessieren, mit dem ihr auf eurem Röhrenfernseher verfolgen könnt, wo die ISS gerade ist.

2 Min. Lesezeit
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Da ist sie. Die ISS lässt sich per NES tracken. (Bild: t3n)

Der ISS-Tracker für das NES ist ein Tüftler-Projekt des Softwareentwicklers Vi Grey. Der Zweck des Programms besteht darin, die jeweilige Position der Internationalen Raumstation ISS auf einer Acht-Bit-Weltkarte visualisieren zu können. Die Besonderheit: Diese Weltkarte läuft auf einer NES-Konsole.

NES: Welterfolg aus den 80ern

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Veteranen des Computer-Gamings werden sich eventuell noch an die in der Mitte der Achtziger des vergangenen Jahrhunderts erschienene Konsole, die unter der Bezeichnung Nintendo-Entertainment-System (NES) zu Weltruhm gelangte, erinnern. Mit einer 6502-CPU, wie sie auch der Apple II und der Commodore 64 (C64) verwendet hatten, und einer Auflösung von 256 mal 240 Pixel sowie zwei Kilobyte Ram und der Möglichkeit, 16 Hauptfarben nebst einiger Schattierungen sowie Schwarz und Weiß darstellen zu können, war sie der Gaming-Bolide der Achtziger. Die typische Acht-Bit-Grafik – auch Klötzchengrafik genannt – ist bis heute Kult.

Dabei ist das System bis zum heutigen Tage nicht tot. Erst 2016 brachte Nintendo eine neue Version des NES mit 30 vorinstallierten Spielen und ohne Cartridge-Slot auf den Markt. Das Gerät kann für Straßenpreise um 100 Euro erworben werden.

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Nach wie vor erfreut sich das NES einer fast enthusiastischen Fan-Basis. Einer dieser Fans ist ganz offensichtlich der Softwareentwickler Vi Grey, der aus unerklärten Gründen auf die Idee gekommen ist, einen ISS-Tracker für das NES zu programmieren und öffentlich zur Verfügung zu stellen.

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NES-Emulator erforderlich

Einschränkend muss gesagt werden, dass der Tracker nicht tatsächlich auf dem NES läuft, sondern einen NES-Emulator benötigt. Derzeit setzt der Tracker die Emulatoren FCEUX (nur Windows-Version) oder Mesen voraus. Laut Grey wäre der Betrieb auf dem NES selber grundsätzlich auch möglich, würde aber deutlich mehr Bastelei wegen der erforderlichen Cartridge-Implementation bedeuten und ein noch nicht gelöstes Problem mit dem erforderlichen Internetzugang zur Abfrage der Positionsdaten aufwerfen.

Wer sich also mit einem ISS-Tracker auf der Basis eines NES-Emulators ausstatten will, benötigt nicht einmal tatsächlich ein NES und erspart sich die aufwendige Bastelei. Die Vorgehensweise zum Aufruf des ISS-Trackers auf den verwendeten Emulatoren beschreibt Grey detailliert in einem ausführlichen Blogbeitrag. Alle erforderlichen Code-Elemente findet ihr im entsprechenden GitHub-Repository. Das Projekt steht unter der Open-Source-Lizenz BSD 2.

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ISS in 8-Bit

Einmal installiert solltet ihr eine Weltkarte angezeigt bekommen, auf der das ISS-Symbol mit dem Status der letzten bekannten Position eingeblendet ist. Bei stabiler Internetverbindung soll die Position laut Grey auf die Sekunde genau sein, wenn man von Genauigkeit bei einer Weltkarte in 256 mal 240 Pixeln und Acht-Bit-Grafik überhaupt sprechen will.

Neben dem NES-Rom muss im Emulator ein Lua-Script ausgeführt werden. Lua ist als eingebettete Script-Sprache für Drittprogramme konzipiert worden. Nicht zuletzt unter diesem Aspekt wäre es interessant zu sehen, wie Grey den Tracker tatsächlich auf einem NES-Modul zum Laufen bekommen will.

Passend dazu: Kuriose Internetstörung: Waliser schaut in die Röhre und 2.200 Nachbarn gleich mit

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