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Chance beim Investieren in Bitcoin verpasst? Das steckt hinter Arbitrage-Trading

Viele Anleger trauern verpassten Chancen beim Investieren in Bitcoin nach. Mit Arbitrage-Trading könnt ihr auch heute noch an den Kurssteigerungen von Kryptowährungen und entsprechend hohen Renditen teilhaben.

Von Sébastien Bonset
3 Min. Lesezeit
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Crypto-Arbitrage. (Bild: Shutterstock / Suriyawut Suriya)

Was ist Arbitrage?

Arbitrage bezeichnet in der Wirtschaft die Ausnutzung von Preisunterschieden, ohne dabei ein Risiko einzugehen. Das können Zinsunterschiede oder beliebige Kursunterschiede sein. Dieses Prinzip ist seit Jahrhunderten bekannt und findet vielfältige Anwendung. Findige Trader haben erkannt, dass dieses Konzept auch auf Kryptowährungen übertragbar ist. Entsprechend ist von Crypto-Arbitrage die Rede. Am häufigsten beobachten wir die Bitcoin-Arbitrage, da es sich um die am weitesten verbreitete Kryptowährung handelt.

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Wie funktioniert Crypto-Arbitrage?

Die Grundlagen von Crypto-Arbitrage sind einfach zu verstehen. Der Anleger fahndet auf verschiedenen Märkten (Kryptobörsen) nach Preisunterschieden bei Kryptowährungen und nutzt diese im Rahmen des Daytradings aus. Ziel ist es, dort zu kaufen, wo der Kurs minimal niedriger liegt und gleich wieder dort zu verkaufen, wo der Preis aktuell geringfügig höher ist. Selbst kleinste Preisunterschiede können zu beträchtlichen Renditen führen, wenn das Handelsvolumen groß genug ist. Es genügt beispielsweise, dass der Bitcoin auf Binance bei 40.200,00 und bei Kraken bei 40.200,50 US-Dollar steht. Professionelle Trader können so etwas gewinnbringend ausnutzen und als Strategie umsetzen.

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Es gibt mittlerweile einige in der EU regulierte Anbieter für Crypto-Arbitrage wie zum Beispiel die Plattform von Cryptohopper. (Bild: Cryptohopper.com)

Wo liegen die Vorteile bei der Nutzung eines Arbitrage-Anbieters?

Was in der Theorie einfach klingt, ist in der Praxis häufig mit viel Arbeit verbunden. So hat nicht jeder die Möglichkeit, verschiedene Kryptowährungen auf mehreren Märkten gleichzeitig zu handeln. Häufig sind zahlreiche kleinere und größere Transaktionen erforderlich, um die Preisunterschiede in einem spürbaren Maße ausnutzen zu können. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, sich einen Anbieter zu suchen, der das Trading übernimmt. Als Investor zahlst du einfach die gewünschte Summe ein und überlässt dem Anbieter den Kauf und Verkauf.

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Welche Anbieter gibt es?

Das Arbitrage-Trading kannst du selbst per Online-Broker und mit einer entsprechenden Software für das Daytrading durchführen, oder du wendest dich an einen Anbieter. Interessierte sollten sich auf Anbieter konzentrieren, die EU-reguliert sind. Solche Dienstleister sind interessant, wenn du dich beim Arbitrage-Trading auf die Fähigkeiten von Profis verlassen möchtest.

Besonders einfach gelingt die Ausnutzung der Preisunterschiede mit einem Arbitrage-Bot. Diesen setzt du ein, um von den Vorteilen des automatisierten Handels zu profitieren. Der Arbitrage-Bot ist dabei eine besondere Form des Trading-Bots. Der Bot ist auf den automatischen und sekundenschnellen Handel ausgelegt. Er erkennt selbstständig Preisdifferenzen und kann diese ausnutzen. Im Grunde ist der Bot ein Investmenthelfer, der dich bei der Erzielung von Rendite unterstützt.

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Folgende beispielhaft ausgewählten Anbieter mit geeigneten Bots können für Investoren interessant sein:

  • cryptohopper.com
  • apitrade.pro
  • harvestbot.com
  • 3commas.io
  • gunbot.shop
  • haasonline.com

Welche Chancen und Risiken sind mit dem Trading verbunden?

Einige Experten sprechen beim Arbitrage-Trading wie der Bitcoin-Arbitrage von einer Low-Risk-High-Return-Strategie, also einer Strategie mit hohen Renditen bei vergleichsweise geringen Risiken. Was verlockend klingt, könnte sich in der Praxis tatsächlich bewahrheiten. Denn grundsätzlich sind Preisdifferenzen auf den verschiedenen Märkten eine Realität. Allerdings ist es nicht möglich, seriöse Renditeversprechen abzugeben. So können die Margen schnell sinken, wenn sich viele Anleger auf ein bestimmtes Arbitrage-Geschäft stürzen.

Das Risiko hängt auch von der Arbitrage-Form ab. Es lassen sich schließlich nicht nur Preisdifferenzen auf mehreren Börsen ausnutzen. Das Risiko lässt sich verringern, wenn die Zeitspanne zwischen Kauf und Verkauf möglichst gering ist. Es ist aber auch möglich, gleichzeitig mit den Kryptowährungen Stablecoins und Fiat auf verschiedenen Börsen und in gleicher Höhe zu halten. Dadurch lässt sich das Zeitrisiko wieder verringern. Die dritte Methode ist der Handel zwischen drei Handelspaaren innerhalb einer Börse. Ein Risiko besteht allerdings in einer eventuell nicht ausreichenden Liquidität.

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