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Statt Reis: Das rät Apple bei einem iPhone mit Wasserschaden

Ein Smartphone, das Kontakt mit Flüssigkeiten hatte, legt man in Reis: Viele haben diesen Tipp schon gehört oder selbst ausprobiert. Apple rät in einem Support-Artikel je doch davon ab, das iPhone dieser Behandlung zu unterziehen. So geht es besser.

Von Christian Bernhard
2 Min. Lesezeit
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Bloß kein Reis: Apple erklärt, was man bei einem nassen iPhone machen sollte. (Foto: wk1003mike / Shutterstock)

Wer hatte noch nie einen Wasserschaden mit seinem Smartphone? Die Frage, die sich danach stellt, lautet: Was bekomme ich die Flüssigkeit bestmöglich weg, ohne dass das Gerät Schaden nimmt? Dass Reis helfen soll, ist nur ein Mythos.

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Reis-Legende hält sich fälschlicherweise weiter wacker

Apple sah sich jetzt dazu genötigt, klarzustellen, dass ungekochter Reis als Trockenmittel nicht geeignet ist – auch wenn sich diese Legende wacker hält. Dabei können die kleinen Reiskörner das iPhone sogar beschädigen, heißt es in einem Support-Artikel des US-Konzerns.

Ungekochter Reis wird immer wieder als Mittel genannt, um durchnässte Elektronik schneller zu trocknen, da er zusätzlich Flüssigkeit herausziehen würde, berichtet The Verge. Dem ist aber nicht so. t3n hat bereits 2021 in einem Ratgeber-Artikel darauf hingeweisen: „Obwohl sich die Legende wacker hält, hilft Reis als Trockenmittel nicht, sondern kann sogar die Technik zusätzlich schädigen.“

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So soll man wirklich mit einem nassen iPhone umgehen

Stattdessen sollte das Gerät von außen mit einem sauberen, fusselfreien Tuch abgetrocknet und so geneigt werden, dass möglichst viel Wasser aus dem Innenraum herausfließen kann. Auf Apples Support-Seite heißt es sinngemäß: Sobald die Flüssigkeitswarnung angezeigt wird, darf zum Schutz der Geräte weder das iPhone geladen noch Zubehör genutzt werden. Erst wenn der Anschluss, die Kabelenden und das Zubehör trocken sind, ist das wieder möglich.

„Um Flüssigkeit aus dem iPhone zu entfernen, klopfe es mit nach unten zeigendem Connector sanft auf deine Hand“, heißt es im Support-Artikel. Ideal sei, das Smartphone daraufhin in einen trockenen Bereich mit etwas Luftstrom zu legen. Nach rund 30 Minuten sollte dann versucht werden, die Batterie mit einem Lightning- oder USB-C-Kabel aufzuladen.

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Keine Wattestäbchen oder Küchenpapier

Wenn dann immer noch die Flüssigkeitswarnung angezeigt wird, befindet sich nach wie vor Flüssigkeit im Anschluss oder unterhalb der Pole des Kabels. Dann sollte das Gerät erneut in einen trockenen Bereich mit etwas Luftstrom gelegt werden. Apple erklärt, es könne bis zu 24 Stunden dauern, bis keine Nässe mehr vorhanden ist.

Ebenfalls zu unterlassen sei, das iPhone mithilfe einer externen Wärmequelle oder eines Luftstrahls zu trocknen oder Fremdkörper wie Wattestäbchen, Küchenpapier oder ähnliches in den Connector einzuführen.

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