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Kuriose Mischung aus E-Bike und E-Scooter: Neuer Verleiher Wheels startet in Berlin

Der neue E-Mobilitäts-Dienst Wheels nimmt den Betrieb in Berlin auf. Seine Leihfahrzeuge sind eine Mischung aus elektrischem Tretroller und E-Bike.

2 Min.
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Wheels startet in Berlin. (Foto: Wheels GmbH)

Der neue Sharing-Anbieter Wheels startet am Dienstag in Berlin mit zunächst rund 200 Wheels-E-Bikes an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet. Je nach Nachfrage will Wheels die Flotte anpassen. Wie die Wettbewerber nutzt auch Wheels eine App für den Leihvorgang.

Wheels-E-Bikes: Sitz-Tretroller mit Rasten

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Die Fahrzeuge von Wheels unterscheiden sich optisch deutlich von den bisher schon etablierten Sharing-Angeboten. Ein Wheels-E-Bike ist eine Mischung aus einem sehr kleinen Elektrofahrrad und einem sehr großen elektrischen Tretroller.

Anders als Tretroller werden die Wheels-E-Bikes im Sitzen gefahren. Dabei ruhen die Füße auf Rasten, ein eigener Kraftaufwand wie etwa bei Pedelecs ist nicht erforderlich. Mit ihrem tiefen Einstieg und dem verstellbaren Sitz sollen sich die Gefährte auch für ältere Menschen eignen, denen das Fahren auf einem Kick-Scooter zu gefährlich erscheint.

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Das modulare Konzept der Wheels-E-Bikes soll sie sehr wartungsfreundlich und störungsunanfällig machen. Die wesentlichen Bauteile können als kompakte Baugruppen schnell getauscht werden, auch die Batterien sind entnehmbar.

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Wheels startet in Berlin. (Foto: Wheels GmbH)

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Fahrer brauchen einen Führerschein

Angetrieben werden die Wheels-E-Bikes über einen Radnabenmotor an der Hinterachse. Die Geschwindigkeit wird klassisch per Drehgriff am Lenker geregelt. Nähere Spezifikationen nennt der Betreiber nicht.

Ein recht großer Wermutstropfen darf nicht unerwähnt bleiben: Das Führen der Wheels-E-Bikes erfordert den sogenannten Moped-Führerschein, also den Führerschein der Klasse AM, der ab dem sechzehnten Lebensjahr gemacht werden kann und zum Führen von Zweirädern bis zu einer Geschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde berechtigt.

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Wheels stellt Sicherheit in den Fokus

Wheels verweist auf die besondere Sicherheit seiner Lösung. Der niedrige Schwerpunkt sorge in Verbindung mit dem breiten Sattel und verhältnismäßig großen Profilreifen für eine höhere Sicherheit, als es bei konventionellen Kick-Scootern der Fall sei, so Bada Lehner, Wheels-Chef für Deutschland und Österreich.

In den USA führt Wheels bereits die neue Generation seiner E-Bikes ein. Die verfügen über einen an der Hinterradabdeckung integrierten Helm und sind insgesamt noch etwas kompakter. In Berlin startet Wheels zunächst mit der Vorgängerversion. Wir dürfen mutmaßen, dass es sich um Fahrzeuge handelt, die in anderen Märkten bereits ausgemustert wurden.

So funktioniert die Ausleihe

Die Ausleihe erfolgt über die App „Wheels Ride Safe“, die sowohl für iOS als auch für Android verfügbar ist. Einmal gestartet, sehen Interessenten auf einer Karte die freien Bikes. Am Wheels-Bike angekommen reicht ein Scan des QR-Codes, um das Gefährt zu entsperren. Der Entsperrvorgang kostet einen Euro, jede Fahrminute 20 Cent. Paketpreise gibt es zunächst nicht.

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In Berlin sind die Bikes insbesondere in den Bezirken Mitte, Kreuzberg und Prenzlauer Berg zu finden, können aber innerhalb des S-Bahn-Rings gefahren und abgestellt werden.

Das ist Wheels

Die Wheels GmbH ist eine Tochter der US-amerikanischen Mutterfirma Wheels Labs Inc. Wheels ist bislang in den USA, Belgien, Österreich und Spanien vertreten.

Passend dazu: Nach Berlin: Lime bringt die E-Bikes von Jump zurück auf Münchens Straßen

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