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xCloud: Microsofts Stadia-Alternative soll 2020 starten

xCloud soll 2020 auch in Deutschland verfügbar werden. (Foto: Microsoft)

Auf seinem Xbox-Event X019 in London hat Microsoft Details zum neuen xCloud-Projekt verraten. Danach soll der Dienst auch in West-Europa im kommenden Jahr starten.

Auf seiner jährlichen Xbox-Konferenz, die am 15. und 16. November 2019 in London stattfindet, hat der Hersteller bestätigt, dass die xCloud-Preview, wie das Angebot in der Beta-Phase heißt, 2020 West-Europa, Kanada, Indien, Japan und ein paar nicht genannte Länder erreichen wird.

xCloud soll in den nächsten Wochen massiv ausgebaut werden

Bis dahin soll aber noch einiges passieren. So will Microsoft xCloud auch unter Windows 10 verfügbar machen und mit deutlich mehr Spielen als den bisherigen 50 starten. Technisch sollen die 3.500 bereits verfügbaren Xbox-Titel nach Unternehmensangaben sämtlich auf der xCloud-Plattform laufen. Apps für weitere Plattformen sollen in Arbeit sein. Deren Einführung steht aber noch in der Ferne.

Ebenso soll xCloud eine ganze Reihe weiterer Bluetooth-Controller unterstützen, allen voran die PS4-Controller und die Gamepads von Razer. Xbox-Kunden sollen in der Lage sein, ihre bereits erworbenen Spiele aus der Cloud auf ihre Geräte zu streamen und der Xbox-Game-Pass soll das Cloud-Streaming ebenfalls unterstützen.

Hier wird es also aller Voraussicht nach Abo-Kombinationen geben. Zu Preisen hält sich Microsoft jedoch nach wie vor vollständig bedeckt. Zu vermuten steht wohl, dass es ein dem Stadia-Modell ähnliches Preisgefüge geben wird. Immerhin konkurrieren diese beiden Dienste sehr direkt miteinander. Danach könnten wir ein Abo für rund zehn Euro im Monat sehen, bei dem nicht alle Spiele inkludiert sind, sondern über separate Käufe einzeln erworben werden müssen.

xCloud-Beta läuft seit Oktober 2019

Im Oktober 2019 hatte Microsoft die Beta-Phase des xCloud-Dienstes in Korea, den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich begonnen. Seither können dort rund 50 Spiele aus der Cloud auf die Android-Smartphones und -Tablets der Teilnehmer gestreamt werden.

Die Beta ist öffentlich, aber limitiert. Das Streaming soll über Fünf-Gigahertz-WLAN oder Mobilfunk mit mindestens zehn Megabit pro Sekunde im Downstream gleichermaßen funktionieren. Ein Xbox-Controller sowie ein (kostenloses) Microsoft-Konto werden zusätzlich benötigt.

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