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Xiaomi Mi Qicycle: Neue Generation des Klapp-Pedelec für 380 Euro

Die 2019er Generation des Xiaomi Mi Qicycle sieht deutlich moderner aus. (Foto: Xiaomi)

Der chinesische Xiaomi-Konzern hat eine überarbeitete Version seines 2016er Klapp-Pedelecs Qicycle angekündigt. Der Preis bleibt mit umgerechnet 380 Euro sehr günstig.

Die neue Generation des Xiaomi Mi Qicycle zeigt sich besonders in optischer Hinsicht als deutliche Verbesserung des Vorgängers. Statt wie bisher mit 16 Zoll großen Reifen vorlieb zu nehmen, kommt der Nachfolger nun mit zeitgemäßeren 20 Zoll Reifengröße. Das verbessert die Sicherheit, vor allem auf weniger homogenen Untergründen. Ansonsten hat Xiaomi vornehmlich am Design gearbeitet.

Neue Generation wirkt mit minimalistisch eleganter Optik deutlich wertiger

Das neue Mi Qicycle kommt in einem gebürsteten Schwarz und kantiger, geradliniger Gestaltung, wo das 2016er Modell noch auf einen Mix aus rundlich-kugeligen Metallelementen setzte. So wirkt das neue Modell deutlich minimalistischer.

Der Eindruck wird dadurch verstärkt, das Xiaomi alle nach hinten laufenden Leitungen durch den Rahmen führt, sodass es kaum optische Unruhe gibt. Das Vorderrad wird durch einen gebündelten Kabelstrang versorgt.

Akku unterstützt bis zu 40 Kilometer Reichweite

Der Rahmen des Pedelec besteht aus einer Aluminiumlegierung. Der nicht entnehmbare Akku befindet sich in der Mittelstange. Er soll laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 40 Kilometern ermöglichen.

Dabei unterstützt das Pedelec seinen Fahrer in zwei Modi und bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern. Schnellere Fahrten sind möglich, werden dann aber nicht mehr elektrisch unterstützt.

Der Akku des Vorgängermodells brachte ein ähnliches Leistungsversprechen mit. Er ließ sich an einer Haushaltssteckdose in drei Stunden voll laden. Wir gehen daher davon aus, dass dieser Wert auch für das neue Modell gelten wird. Das Gesamtgewicht des Pedelec dürfte um die 14 Kilogramm betragen.

Integriertes Display, integrierte Beleuchtung

Das integrierte Display wirkt wie ein Teil des Rahmens. (Foto: Xiaomi)

Das integrierte Display wirkt wie ein Teil des Rahmens. (Foto: Xiaomi)

Ebenfalls in den Rahmen integriert hat Xiaomi ein Display, das die wesentlichen Leistungsdaten sichtbar macht. Fahrer können hier unter anderem den gewählten Gang, den Akkustand und den Ladefortschritt sowie die Geschwindigkeit kontrollieren.

Auch die Beleuchtung ist fest integriert, wobei die Rückleuchte gleichzeitig als Bremslicht dient und dem rückwärtigen Verkehr anzeigt, wenn das Pedelec langsamer wird.

Preisfindung in Europa entscheidend für Erfolg

In China bietet Xiaomi das Qicycle für umgerechnet rund 380 Euro an. Das Pedelec ist, wie schon der Vorgänger, mit Tüv- und RoHS-Zertifizierung ausgestattet, was einen Verkauf auch in Europa ermöglichen würde. Ob, wann und zu welchem Preis das neue Qicycle hierzulande verkauft werden wird, ist aber vollkommen unklar

Das Xiaomi Mi Qicycle verkauft der chinesische Anbieter von technischen Produkten, der hierzulande vor allem durch seine günstigen, aber leistungsstarken Smartphones bekannt ist, seit 2016 in der Volksrepublik. Verschiedene Händler hatten das Pedelec nach Europa importiert, dabei aber wesentlich höhere Preise aufgerufen.

So kann der Vorgänger immer noch für Preise zwischen 1.000 und 1.200 Euro erworben werden. Für diesen Preis gibt es hierzulande indes leistungsstärkere Alternativen.

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8 Kommentare
Stefan
Stefan

Das ist KEIN Klappfahrrad!

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Dieter Petereit

Wie möchtest du es genannt wissen? Faltrad, klappbares Rad, wie?

Antworten
Namename
Namename

Hier sieht man, dass es kein Klapprad ist.
https://www.youtube.com/watch?v=nERbdTpG4J4&t=1s
Unzureichende Recherchearbeit von t3n und golem.

Dieter Petereit

Nennen wir es ein Rad, das zum Transport kompakter gemacht werden kann. In der Tat haben die Xiaomis offenbar die Faltkomponente des Vorgängers gestrichen.

DOT2010
DOT2010

Lustig ist was TN³ berichtet, glaub die haben endweder andere Quellen oder Interpretieren einfach was rein, würde mich nix wundern.
„In China bietet Xiaomi das Qicycle für umgerechnet rund 380 Euro an. Das Pedelec ist, wie schon der Vorgänger, mit Tüv- und RoHS-Zertifizierung ausgestattet, was einen Verkauf auch in Europa ermöglichen würde. Ob, wann und zu welchem Preis das neue Qicycle hierzulande verkauft werden wird, ist aber vollkommen unklar“
Aha, mit TÜV, so so TN³ bullshit, wiso dann die Frage „Ob hierzulande verkauft wird“? Wozu sauteuere TÜV und dann keine Einführung. Wobei überall heißt es das es noch nicht mal CE hat? Hm… Herr Dieter Petereit (Technikjournalist) weiß mehr als die anderen oder wesentlich weniger, was ihn nicht davon abhält selbst Märchen zum Besten zu geben.

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Dieter Petereit

Im Grunde habe ich nichts gegen Kommentare wie diesen. Das Problem daran ist nur, dass andere Leser den Unfug dann glauben könnten. So ist es mild ärgerlich, dass ich mich dem Thema dann selber nochmal kommentierend nähern muss. Aber, so ist es halt, also:

1. Warum die Frage. Weil der Hersteller dazu bislang keine Angabe macht. Mir ist schon klar, dass heutige Narrative und Narratoren sich am Faktischen nicht stören. Ich aber schon.
2. Wieso keine Einführung. Kann man spekulieren, ist aber nicht die Aufgabe von Journalismus. Das letzte Qicycle haben sie immerhin auch nicht offiziell nach EU gebracht.
3. Nicht mal CE. CE ist eine Herstellerkennzeichnung. Damit bestätigen Hersteller die Einhaltung der Konformität. Eine Bestätigung brauchen sie dafür nicht.
4. Ich konnte übrigens keine seriösen Quellen finden, die anders berichten als wir zum Thema.

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DOT2010
DOT2010

„Ich konnte übrigens keine seriösen Quellen finden, die anders berichten als wir zum Thema.“
Das impliziert das andere Blogger grundsätzlich unseriös arbeiten, da währe ich vorsichtig ;)

Ich wollte nicht per se sagen das Sie sich grundsätzlich Märchen zusammenbasteln, lediglich darstellen das es so sein könnte (Möglichkeitsform). Sonst liest man es eben anders auf andere Seiten, irgendwer dichtet sich was zusammen. Wer??? Da ich kein Blogger/Journalist bin habe ich mich nur bis zu einer gewissen tiefe mit Nachforschungen befasst, sonst bräuchte man werder die einen noch die anderen zu lesen und würde sich diese Jobs quasi von selbst erledigen. Fasse es nicht das ich das schreibe, aber a la Trump FAKENEWS! Irgendwer erzählt da Bullshit, nur wer?
Vielleicht sollten wir alle in Zukunft unseröse Quellen a la Golem, t³n & Co einfach links liegen lassen und immer direkt auf die Herstellerseiten gucken. Dann spart man sich auch die Kommentarfunktion auf eben jene Seiten ;).

Dieter Petereit

Das ist ja das Schöne an einem freien Land. Tun Sie einfach, was Ihnen beliebt.

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