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5 Dinge, die du diese Woche wissen musst: ChatGPT zerstört Jobs, Studie bestätigt Erdkern-Theorie

Jeden Montagmorgen berichten wir über fünf Dinge, die zum Wochenstart wichtig sind. Diesmal geht es um ChatGPT, das Erdinnere, Fynn Kliemann und mehr.

4 Min. Lesezeit
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Glückwunsch, dein Job wird jetzt von KI gemacht. (Foto: shutterstock)

Mit jeder neuen Welle an KI-Errungenschaften mehren sich auch die Sorgen darum, dass uns die künstliche Intelligenz etliche Jobs kosten wird. Egal, ob Design oder Journalismus: Es scheint etliche Anwendungsgebiete zu geben, in denen KI dem Menschen Konkurrenz machen kann.

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Während viele dieser Sorgen recht kurzsichtig sind, zeigen sich mit ChaltGPT nun doch schon erste Tendenzen von Jobbeschreibungen, die nicht mehr von Menschen ausgefüllt werden. Das und noch mehr sind die Themen des neuen Weeklys.

1. Diese Jobs werden schon jetzt durch ChatGPT ersetzt

In den USA beginnen erste Unternehmen damit, Mitarbeiter:innen durch KI-Modelle zu ersetzen. Das geht aus einer Umfrage hervor. Dabei wurden insgesamt 1.000 Geschäftsführer:innen von der Jobbörse Resumebuilder zum Umgang mit ChatGPT befragt. 49 Prozent der Befragten Unternehmen haben Aufgaben, die bisher von Menschen übernommen wurden, an die KI-Anwendung abgegeben – in den meisten Fällen das Schreiben von Code oder das Verfassen von Textinhalten.

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Sie verzeichnen damit bereits jetzt maßgebliche Ersparnisse. 48 Prozent hätten mehr als 50.000 US-Dollar eingespart, 11 Prozent sogar mehr als 100.000 Dollar.

32 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass ChatGPT in den nächsten fünf Jahren zu Entlassungen führen wird. Man muss allerdings auch davon ausgehen, dass durch den KI-Einsatz neue Stellen geschaffen werden, da es Angestellte brauchen wird, die die Systeme betreuen, und ChatGPT zum jetzigen Zeitpunkt längst noch nicht frei von Fehlern ist. Beispielsweise plant Microsoft zwar, das Sprachmodell künftig in der Robotik einzusetzen, man wolle allerdings die Sicherheit der Codes, die ChatGPT entwickelt, weiterhin unter menschlicher Aufsicht sicherstellen.

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2. Studie bestätigt Erdkern-Theorie: 650 Kilometer große Metallkugel entdeckt

Forschende der Australian National University (ANU) haben anhand von durch Erdbeben verursachten seismischen Wellen messen können, dass im Erdkern eine 650 Kilometer große Metallkugel vorhanden ist.

Die Wissenschaft ist bisher davon ausgegangen, dass die Erde aus vier verschiedenen Schichten besteht. Nun haben die Forscher:innen aus Australien mit hoher Sicherheit entdeckt, dass die Erde noch über eine fünfte Schicht verfügt. Es gibt demnach neben der Erdkruste, dem Erdmantel sowie dem äußeren und inneren Erdkern noch eine Schicht, die die Seismologen als innersten inneren Kern bezeichnen.

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Diese Erkenntnis ist nicht völlig überraschend. „Die Existenz einer inneren Metallkugel innerhalb des inneren Kerns, des innersten Kerns, wurde vor etwa 20 Jahren vermutet. Wir liefern nun eine weitere Beweislinie, um die Hypothese zu belegen“, erläutert ANU-Studienleiter Thanh-Son Pham. Dabei soll es sich um eine massive „Metallkugel“ mit einer Ausdehnung von 650 Kilometern handeln. Im Rahmen der Studie wurden etwa 200 Erdbeben der Stärke sechs analysiert.

Konkrete Erkenntnisse zur 650 Kilometer großen Metallkugel konnten allerdings auch durch die Studie noch nicht gewonnen werden. „Es gibt noch viele unbeantwortete Fragen über den innersten Erdkern, der das Geheimnis der Entstehung unseres Planeten lüften könnte“, so ein Ko-Autor der Studie.

3. Neuer Xiaomi-Feststoff-Akku überzeugt mit hoher Energiedichte

Xiaomi hat eine neue Festkörperbatterie vorgestellt, die einige Vorteile mit sich bringen soll. In Labortests habe der neue Speicher eine volumetrische Energiedichte von rund 1.000 Wattstunden pro Liter erreicht. Herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus liegen bei 180 bis 500 Wattstunden.

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Auch in Sachen Kälteentladung sei der neue Prototyp revolutionär. Die neue Feststoff-Batterie habe bei Messungen bei -20 Grad Celsius eine Leistungssteigerung von 20 Prozent gegenüber den herkömmlichen Akkus aufgewiesen. Zudem verhindere ein festes Elektrolyt das Eindringen von Lithium-Dendriten, die Kurzschlüsse und andere Fehlfunktionen auslösen können, was eine höhere Widerstandsfähigkeit des Akkus zur Folge hat.

Auch der Größenunterschied ist laut Xiaomi signifikant: Man sei mit dem neuen Akku in der Lage, einen Akku mit 6.000 Milliamperestunden in das kompakte Gehäuse eines Smartphones vom Typ Xiaomi 13 einzusetzen. Damit könnte man sich gegen das iPhone 14 Plus, den bisherigen Spitzenreiter, mit einer Kapazität von 4.325 Milliamperestunden durchsetzen.

4. Ermittlungen zu Maskenskandal eingestellt: Fynn Kliemann zahlt 20.000 Euro

Wie das Amtsgericht Zeven am Donnerstag entschieden hat, ist das Verfahren gegen den Influencer Fynn Kliemann gegen eine Zahlung von 20.000 Euro eingestellt worden. Von der fünfstelligen Strafe gehen jeweils 5.000 Euro an Unicef, den Kinderschutzbund, Ärzte ohne Grenzen und die Arche. Die Zahlungen seien nicht als Spende absetzbar.

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Kliemann wird keinen Eintrag ins Bundeszentralregister erhalten. Gegen seinen Geschäftspartner Tom Illbruck wird hingegen weiter ermittelt.

Gegen Fynn Kliemann wurde aufgrund der Maskenaffäre wegen Betrugs ermittelt. So warb der Influencer beispielsweise mit Portugal als Herstellungsort fair produzierter Corona-Masken. Tatsächlich seien die Masken aber in Bangladesch gefertigt worden. Öffentlich gemacht hatte den Skandal Jan Böhmermann in seiner ZDF-Sendung Magazin Royale. Kliemann hatte den Betrugsvorwurf zwar zurückgewiesen, allerdings auch Fehler zugegeben.

5. So funktioniert die Zusammenarbeit mit der Generation Z

Ältere Generationen neigen nicht selten zu Unverständnis, wenn es um die Generation Z geht. Unser Gastautor Christoph Magnussen erklärt, wie eine produktive Zusammenarbeit dennoch funktionieren kann. Wichtig sei vor allem eine offene, aber geregelte Kommunikation. So können Vorurteile wie eine geringe Arbeitsmoral der Generation Z ausgeräumt werden.

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Um einer Generationenlücke, die beispielsweise durch die bei jungen Kolleg:innen häufig auf Unverständnis stoßende Siez-Kultur aufkommen kann, entgegenzuwirken, helfe der respektvolle Austausch und das ehrliche Interesse am Gegenüber. Auch Regeln zur Kommunikation, die festlegen, ob man eine Nachricht eher per E-Mail übermittelt oder doch besser zum Hörer greift, können das Miteinander vereinfachen.

Auch bei der Auswahl der Tools, die unternehmensintern genutzt werden, müsse darauf geachtet werden, dass sie den Bedürfnissen der verschiedenen Generationen gerecht werden. Teamevents oder gegenseitiges Coaching können zudem dafür sorgen, dass ein positives Arbeitsumfeld geschaffen und ein Verständnis füreinander entwickelt wird.

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