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Krönung von Charles III.: 5G und Gesichtserkennung im Einsatz

Ein Großereignis wie die Krönung eines Königs war schon vor hunderten von Jahren ein Event das besonderer Sicherheitsvorkehrungen bedurfte. Damals mit bestens ausgebildeten Leibwächtern, heute mit Künstlicher Intelligenz.

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In London verfolgten Millionen Menschen die Krönung. (Foto: dpa)

Die Einschaltquoten für die Krönung von Charles III. in Großbritannien waren anscheinend geringer als bei der Beisetzung seiner Mutter, Königin Elizabeth II., im September. Laut der BBC verfolgten im Durchschnitt 13,4 Millionen Zuschauer das historische Ereignis in der Londoner Westminster Abbey. Zum Zeitpunkt, als Charles III. die Krone aufgesetzt wurde, stieg die Zuschauerzahl auf über 14 Millionen.

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Auch auf den Straßen der englischen Hauptstadt tummelten sich die Leute. Insgesamt zwei Millionen Menschen waren unterwegs. Dabei wurden sie stets genauestens von Künstlicher Intelligenz beobachtet.

Novum in der Historie

Vor der Krönung bestätigte die Metropolitan Police den Einsatz von Live-Gesichtserkennungstechnologie im gesamten Zentrum von London. Diese Technologie scannt Gesichter und gleicht sie mit einer Liste von gesuchten Personen ab, um potenziell gefährliche Individuen in Menschenmengen identifizieren zu können. Während der Veranstaltung analysierte die Software Aufnahmen von fast einer Million Überwachungskameras im Zentrum Londons mit Hilfe von KI-Algorithmen, um Gesichter abzugleichen.

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Dieser Einsatz von Live-Gesichtserkennungstechnologie stellte den bisher größten in der britischen Geschichte dar. Der Einsatz von Live-Gesichtserkennungstechnologie war in Großbritannien in den letzten Jahren aufgrund von Bedenken bezüglich Datenschutz, Bürgerrechten und möglicher Missbrauchsgefahren kontrovers diskutiert worden.

Auch 5G im Einsatz

Während der Spannungen rund um die Live-Gesichtserkennungstechnologie während der Krönung, war eine weitere Technologie im Einsatz: 5G. Während der Krönung setzte die BBC das weltweit größte temporäre private 5G-Netzwerk ein, um eine zuverlässige Verbindung für Live-Übertragungen zu gewährleisten. Damit wollte die BBC auch einer möglichen Überlastung des öffentlichen Mobilfunknetzes zuvorkommen.

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„Das Schöne an diesem System ist, dass der Arbeitsablauf für Betreiber und Rundfunkveranstalter im Großen und Ganzen derselbe ist, den sie jeden Tag nutzen, wir aber sicher sein können, dass ihre Geräte funktionieren, egal wie ausgelastet das öffentliche Netz ist“, sagte die BBC in einem Blogbeitrag.

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