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A/B-Test: 71 Tipps für mehr Conversions

Wie gelingt das perfekte SEO-Reporting? (Quelle: © Stauke - Fotolia.com)

Das Software-Unternehmen Optimizely hat eine Liste mit insgesamt 71 Tipps für den perfekten A/B-Test zusammengestellt. Agenturen, Unternehmen und Blogger finden hier praxisnahe Hinweise, die sie bei der Conversion-Optimierung nutzen können.

Das US-Unternehmen Optimizely bietet eine Software-Lösung für Unternehmen und Publisher, die ihre Webseite per A/B-Test optimieren wollen. Zu den zahlenden Kunden gehören unter anderem Starbucks, Salesforce und TripAdvisor. Den 71. Mitarbeiter feiert Optimizely jetzt mit einem Artikel über 71 Tipps für A/B-Tests, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Eine kleine Zusammenfassung findet ihr im Folgenden, die gesamte Liste im Unternehmensblog von Optimizely.

Website-Optimierung per A/B-Test: Mit diesen Tipps zu mehr Conversions

Per A/B-Test zur besseren Conversion-Rate. (Quelle: © Stauke - Fotolia.com)

Per A/B-Test zur besseren Conversion-Rate. (Foto: © Stauke – Fotolia.com)

Eine der häufigsten Fragen der Optimizely-Kunden lautet: „Wo fange ich an?“ Im Folgenden findet ihr zehn mögliche Antworten:

  1. Teste verschiedene Überschriften. Vergleiche klare mit abstrakten, kuriosen und kreativen Varianten.
  2. Teste verschiedene Orte des CTA-Buttons, mache dabei einen prominenter als alle anderen.
  3. Vergleiche mehrere Call-to-Action pro Webseite mit einem Call-to-Action pro Webseite
  4. Informieren sich Besucher über das Unternehmen, bevor sie sich anmelden oder etwas kaufen? Teste, ob zusätzliche Informationen auf der Landingpage helfen.
  5. Vergleiche verschiedene Bilder einer Landingpage. Ein guter Anfang: Mensch vs. Produkt.
  6. Gehe einen Schritt weiter: Wenn Besucher das Bild einer Person bevorzugen, teste Feinheiten wie Geschlecht, Alter oder Menge der Personen.
  7. Entferne irrelevante Informationen wie Produktangebote, Verkaufsaktionen und Versandinformationen von Webseiten der Kaufabwicklung. Ein reduzierter Look führt häufig zu mehr Conversions.
  8. Verlinke Anzeigen auf unterschiedliche URLs.
  9. Teste normale gegen eigene Social Media Icons.
  10. Biete einmal eine kostenlose Testphase und einmal eine Geld-zurück-Garantie, um auszuprobieren welche Version mehr Besucher konvertiert.

Optimizely hat aber nicht nur ernsthafte Antworten auf Lager. Innerhalb der langen Liste finden sich auch mehrere kuriose Antworten. Beispiele gefällig?

  1. Entferne den gesamten Inhalt deiner Website. Ersetze ihn mit einem „Klicke-hier-für-kostenloses-Bier!“-Button.
  2. Integriere einen Livestream mit Tierbabys auf deiner Website. Ausschließlich Tierbabys, die ganze Zeit.
  3. Teste, wie gut dein Produktvideo funktioniert. Vergleiche es mit dem Video eines Faultiers, das mit einer Katze kuschelt.

Kennt ihr weitere Tipps? Schreibt sie uns in die Kommentare.

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11 Kommentare
Stephan

Ich habe gestern was ähnliches gebloggt: Die Stellenanzeigen bei LinkedIn eignen sich für so was prima, da hier dezidierte Statistiken ausgegeben werden:

http://linkedinsiders.wordpress.com/2013/05/01/linkedin-im-recruiting-ab-test-selbst-gemacht/

Aber eher was für Recruiter,
lG
Stephan

Antworten
katharina
katharina

Für viele Webseitenbetreiber hat die Steigerung der Conversionrate oberste Priorität. Führt man ausschließlich A/B Tests durch testet man ‘ins Blaue’ bzw folgt einem Fail&Error Prinzip. Soll der Button rechts oder links positioniert oder in grün oder in blau dargestellt werden? Diese Überlegungen sind reine Vermutungen, ob tatsächlich die Farbe oder Positionierung des Buttons eine Rolle spielt kann nicht genau ermittelt werden. Schaltet man jedoch einen Online Usability Test vor einen A/B Test können diese effizienter gestaltet werden. Mit einem Online Usabilty Test lassen sich konkret Hypothesen formulieren, welche anschließend mittels A/B Tests getestet werden können.Durch dieses Vorgehen ist eine tatsächliche Steigerung der Conversionrate um einiges wahrscheinlicher. (siehe http://rapidusertests.com/)

Antworten
Hildegard Fuchs

Ich halte es für sehr wichtig, beim Testen von einzelnen Landingpages das Layout auch auf den weiteren Seiten, also z.B. im Checkout, konsistent zu halten. Es ist m.E. sinnlos, auf einer Einzelseite die Buttonfarbe auszutauschen, während auf den Folgeseiten wieder andere Farben erscheinen. Auch der Wechsel zu anderen Produkten sollte für den Besucher nicht zum Farb- oder Layoutschock werden, wo er schlimmstenfalls vermuten muß, auf einer ganz anderen Webseite gelandet zu sein.

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