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Künstliche Intelligenz für Bilder: Adobe bohrt seinen Stockfoto-Dienst auf

(Foto: jejim / Shutterstock)

In New York und in Hamburg präsentierte in den letzten Wochen Adobe ein großes Update für seinen hauseigenen Bilderdienst Stock, der das Angebot künftig von allen anderen Stock-Anbietern abheben soll.

Das perfekte Bild beim Stockanbieter suchen, das ist oft eine lästige Aufgabe. Meist gibt es zwar schon die genaue Idee im Kopf, aber diese ist nicht immer leicht in Suchbegriffe zu übersetzen oder die Ergebnisse sind gut, aber nicht perfekt. Das macht die Bebilderung der nächsten Kampagne, Präsentation oder einfach des nächsten Social-Media-Posts zur mühsamen Aufgabe oder zum echten Zeitfresser. Gleichzeitig herrscht heute ein Riesenbedarf an Inhalten für viele Kanäle: Website, Print, Social Media – die meisten Unternehmen bespielen alle Plattformen. Da steigt der Bedarf an Bildmaterial, doch die Termine sind meistens knapp.

Adobe Stock will dieses Problem lösen und betont dabei, anders zu sein – auch als der Dienst Fotolia, aus dessen Bestand Stock nach dem Kauf zunächst entstand. „Wir sind weder einfach eine Bildagentur, noch eine weitere Stock-Website,“ betont Murat Erimel, früher Chef von Fotolia, jetzt Head of Marketing für Adobe Stock. „Adobe Stock ist ein Ökosystem. Der führende und umfassende Marktplatz für Stock-Medien. Adobe Stock ist im Herzen der Creative Cloud und kommt mit der Power von Adobe Sensei.“

Masse, aber mit Qualität

Adobe Sensei wurde schon im letzten Jahr auf der Hausmesse Adobe Max vorgestellt. Das übergreifende Framework liefert künstliche Intelligenz an die Creative Cloud und soll jetzt auch den Bilderdienst verbessern. Vielfalt ist laut Erimel eine der Eigenschaften, die Stock von anderen unterscheidet. Inzwischen sind 90 Millionen Assets im Programm, darunter nicht nur Bilder, sondern auch Videos, 3D-Inhalte wie Modelle und Texturen, Vektorgrafiken und Design-Vorlagen. Strategische Partnerschaften mit Content-Anbietern lassen das Angebot weiter wachsen. So kommt jetzt mit Reuters und zwölf Millionen redaktionellen Bildern praktisch das Schwergewicht unter den Nachrichtenanbietern ins Programm von Adobe Stock. In Kürze sollen USA Today und weitere folgen. Im Premium-Bereich liefert Stocksy anspruchsvolles Bildmaterial für Designer. „Es geht aber nicht um die Zahlen, sondern rein um die Qualität“, betont Scott Braut, Head of Content bei Adobe in New York. „Stocksy ist zum Beispiel bekannt für seine lebendiges, sehr nützliches Bildmaterial.“

Mit Stocksy will Adobe für mehr hochwertige Bilder in seinem Stockfoto-Dienst sorgen. (Screenshot: Adobe Stock)

Mit Stocksy will Adobe für mehr hochwertige Bilder in seinem Stockfoto-Dienst sorgen. (Screenshot: Adobe Stock)

Künstliche Intelligenz soll den Durchblick bringen

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3 Kommentare
David

Jau. Bei 90 Millionen Inhalten geht es NICHT um Zahlen, es geht um die Qualität. Weil es auch 90 Millionen hochwertige Stocks gibt. Nicht. Es geht aber NICHT um zahlen. Also auch nicht um Geld oder so :P haha oh man Pressetexte FTW

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Max
Max

Die sollten ihre energie besser in die performance der creative suite stecken.

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User
User

Die Abos sind kaum für Teams oder Agenturen oder Freelancer ausgelegt. Wer in einer Agentur oder als Freelancer für einen Kunden und nicht das eigene Projekt arbeitet, was ja fast ausschließlich der Fall sein dürfte, verstößt schon teils gegen die Lizenzbedingungen wenn das Bild über den eigenen Adobe Stock Account erworben wird. Weitergeben oder weiterverkaufen an den Kunden darf man das Bild nicht! Man darf für den Kunden einen Account anlegen und über dessen Kreditkarte ein Bild kaufen, was der Kunde dann für sein Projekt benutzen kann. Welcher Aufwand und welche Probleme dies mit sich bringt darf sich jeder selbst ausdenken.

Zwar gibt es Team- oder Unternehmensaccounts auf spezielle Anfrage. Doch die sind horrend teuer und machen den Kunden noch immer nicht zum Teil des Teams, weswegen man wiederum Gefahr läuft, gegen die Lizenzbestimmungen zu verstoßen. Und ja, man hört von denen oder deren Anwalt, wenn man es doch tut. Selbst miterlebt.

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