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Storedot-Demo: Dieser Akku für Elektroautos soll in fünf Minuten voll geladen sein

(Bild: Storedot)

Es klingt unglaublich, wurde aber gerade live demonstriert: Das israelische Startup Storedot will mit seiner Technologie Akkus von Elektroautos in nur fünf Minuten voll laden können.

Akku soll Elektroautos ultraschnell laden

Akkus ultraschnell laden – an entsprechenden Technologien und dafür notwendigen Materialien arbeiten derzeit viele Unternehmen. Das israelische Startup Storedot hat vor rund drei Jahren eine Technologie angekündigt, mit der Smartphone-Akkus in nur 30 Sekunden geladen werden können. Bei der Live-Demonstration 2015 wurde der Akku eines Galaxy S5 in zwei Minuten voll geladen. Jetzt hat Storedot der Öffentlichkeit seinen neuen Coup präsentiert – dank der von dem Startup entwickelten Flashbattery-Technologie sollen Elektroautos in nur fünf Minuten voll geladen werden können.

Neuer Akku für Elektroautos soll ultraschnelles Laden erlauben. (Bild: Storedot)

Bei der Cube Tech Fair in Berlin zeigte Storedot, wie schnell sich die Akkus des Unternehmens laden lassen. Innerhalb von fünf Minuten soll ein Elektroauto dadurch wieder auf eine Reichweite von rund 480 Kilometer kommen. Bei der Präsentation konnten die fünf Minuten aber nicht ausgeschöpft werden, das Elektroauto wurde immerhin soweit geladen, dass es wieder 320 Kilometer weit fahren könnte, wie es in einem Periscope-Video von Gründermetropole zu sehen ist.

Elektroautos: Sicher mit Flashbattery-Technologie?

Storedot setzt bei dem speziellen Akku auf Nanomaterialien und organische Verbindungen, die angeblich noch nie in Batterien eingesetzt worden sein sollen. Zudem soll die Storedot-Akku-Technologie sicherer als derzeit übliche Lithium-Ionen-Akkus sein. Dem Unternehmen zufolge ist die Flashbattery-Technologie weniger explosiv.

Storedot arbeite derzeit mit einigen strategischen Partnern daran, die Technologie so schnell wie möglich massentauglich zu machen, wie Doron Myersdorf, Mitgründer und Chef des Startups, sagt. Produziert werden sollen die Akkus in Asien. Elektroautos mit den speziellen Schnellladeakkus sollen dem israelischen Unternehmen nach schon in drei Jahren auf dem Markt sein.

via www.engadget.com

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5 Reaktionen
Elakeduck

Also mal ganz ehrlich? Wie lang reden die schon von Schnellladetechniken? Etwas brauchbares haben die aber noch nicht auf den Markt gebracht. Denn das andere große Problem beim schnellen Laden ist die Haltbarkeit der Batterien, und die leidet fürchterlich.
Interessant finde ich noch die Frage welche Infrastruktur benötigt wird um das schnelle Laden zu ermöglichen.

Ein anderes Konzept wäre da vielleicht interessanter: Wie beim Tankeinfüllstutzen, standartisiert man die Batterien. Und wenn ich an eine Tanke fahre, dann könnte ich mir vorstellen mit dem Auto über eine Plattform zu fahren, die automatisch am Fahrzeugboden meine leeren Batterien gegen geladene austauscht. Geht wahrscheinlich viel rasanter, als 30min/1h an der Ladestation zu hängen.
Die Tankstellen könnte die leeren Batterien dann einfach vor Ort selbst wieder aufladen und dann dem nächsten Auto einbauen.
Die Batterien könnte man zB auf eine Größe von 10x10x10cm bringen. So kann dann individuell pro Auto, die passende Anzahl an Batterien tauschen.

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Philipp Rosengarten

Ja, das entwickeln wir gerade und das wird auch die Zukunft sein: http://www.cleanenergypack.de

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Thoralf schilde

Die Reise geht in zwei Richtungen, zum einen wird die Energiedichte der Akkus immer höher, was man bei den aktuellen Tesla Modellen sehr gut erkennen kann. Also gleich großer Akku- mehr Kapazität. Gleichzeitig zeigt der aktuelle Ioniq Electric von Hyundai welche Steigerungen in der Energieeffizienz möglich sind; der Verbraucht im Schnitt bereits 30% weniger auf 100km als ein Tesla, Zoe, Golf, Ampera oder Leaf! Man wird in Zukunft also keinen 90kwh Akku mehr für 500km brauchen.

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Skodafahrer

Um einen Akku von 60kWh in einer Stunde Aufladen zu können bräuchte man mit realistischen 5% Ladeverlusten 63kW.
Wenn man große Akkus schnell aufladen möchte, dann bräuchte man wohl einen eigenen Mittelspannungsanschluß wie für eine Gemeinde oder ein Industriebtrieb.
Heute braucht man bei einem Benziner schon ca. 10Minuten für tanken, bezahlen, fahren zum Parkplatz und Gang zur Toilette.
Bei einer Langstrecke sollte man aber noch eine Kleinigkeit essen und einen Kaffee trinken.
5Min Ladezeit sind also eher unpraktikabel, aber wären sehr praktisch im Rennbetrieb. Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 200km/h wäre dann möglich.

Um ein Elektroauto schnell laden zu können wäre es wichtig die Authentifizierungszeit beim Ladeprovider zu minimieren.
Wenn ein Elektroauto an die Ladesäule angeschlossen wird könnte man ca. 10s Strom schon während der Authentifizierung in das Fahrzeug laden.
Dann müßte sich das Fahrzug bei der Ladestation authentifizieren und der Strom würde weiterfließen. Man könnte pro Tankvorgang ca. 1/2 Minute gegenüber der Authentifikation über Handy-Apps sparen.

Heute kann man schon Fahrzeuge mit 100kWh bestellen, leider >100000 Euro.
In Zukunft wird es größere Akkus geben.

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EFan

Hört sich ja echt gut an, aber wie geht es (und ich will das Thema nicht in den Dreck ziehen, ich habe selber ein Zoe und ein Passat GTE). Wenn ich z.B. den Opel Ampera mit einem 60 kw/h Akku in einer Stunde voll laden will brauch ich eine Leistung von 60kw d.h. bei 5 Minuten das 12fache. Also würde das Laden von einem Auto 720kw Leistung benötigen. Ich denke das ist schon ein Problem. In Norwegen gibt es eine Elektrofähre, die hatten das Leistungsproblem auch und mussten an die Beladehäfen auch Akkus installieren um die Ladeleistung hin zu bekommen. Das macht das ganze nicht günstig.

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