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Amazon Go für die Fashionbranche: Ein Startup killt die Kassenschlange

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Die Warensicherung kann durch einen Scan mit einem handelsüblichen Kassenscanner auch wie gewohnt am Verkaufstresen entsichert werden, falls ein Kunde an der Kasse bezahlen möchte.

Eine Entsicherung ist auch an der Kasse per Scanner möglich, damit funktioniert No-Q einmal als normale Warensicherung und ein anderes Mal als „Amazon Go Alternative“. (Foto: Jochen G. Fuchs)

Live-Inventur

Statten Modehändler alle Produkte im Laden mit der No-Q-Warensicherung aus, liefert das System Live-Daten über den aktuellen Warenbestand. Für die Zukunft plant No-Q zusätzlich die Verwendung von von Bewegungssensoren, die weitere Aufschlüsse über Waren- und Kundenbewegungen liefern können.

Kosten für die Lösung

Die SaaS-Lösung ist auch für kleine Händler erschwinglich und für eine monatliche Pauschale erhältlich. Die Warensicherungen muss der Händler kaufen, damit dürften sie für die Erstausstattung den größten Anschaffungsposten ausmachen. Im Vergleich zu den am Markt befindlichen Warensicherungen sind die No-Q-Sicherungen etwas teurer, da die Hardware auch etwas aufwendiger ist. Wegwerf-Warensicherungen, die als Klebeetiketten nur einmal verwendet werden können, kosten beispielsweise nur wenige Cent. Wiederverwendbare Warensicherungen, wie sie im Modehandel zum Einsatz kommen, beginnen durchschnittlich bei 20 bis 30 Cent. Die No-Q-Warensicherung kostet im Moment in Kleinauflagen pro Stück rund zwei Euro, ist aber in größeren Auflagen auch günstiger realisierbar, sobald Skaleneffekte bei der Produktion entstehen.

Fazit: No-Q ist eine intelligente Lösung, die zukunftsfähig durchdacht ist

Mit weniger Aufwand ist der kassenschlangenlose Betrieb eines Modehandels nicht möglich. Alle Technik steckt in den Warensicherungen, die einzige Hürde, die zu nehmen ist, ist die App-Installation auf dem Kunden-Smartphone. Da No-Q mit der No-Q-App eine Anwendung bietet, die viele Händler gemeinsam nutzen können, aber auch gleichzeitig eine White-Label-Lösung bietet, die sich in eine vorhandene Händler-App integrieren lässt, sollte das keine allzu große Hürde sein.

Auch die Warensicherungen sollen je nach Händlerbedarf anpassbar sein, das verspricht Flexibilität bei der Einrichtung von No-Q. Der verringerte Aufwand beim Aufbau eines Warensicherungssystems durch das Fehlen von Schleusen und Basisstationen dürfte bei Neueröffnungen oder kompletten Neuauststattungen eines Ladens den höheren Anschaffungspreis komplett oder zumindest teilweise schon im ersten Jahr wieder einspielen.

Jetzt muss der Modehandel nur noch das Potential dieser Lösung erkennen und zugreifen.

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