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Amazon, Otto und Zalando dominieren deutschen Online-Handel

Amazon-Paket. (Foto: Hadrian/Shutterstock)

Die Konzentration im deutschen Online-Handel nimmt weiter zu: Amazon, Otto und Zalando dominieren, doch auch die Elektronikketten Media Markt und Saturn verbessern ihre Position deutlich.

Konzentration im deutschen Online-Handel nimmt weiter zu

Der Online-Handel in Deutschland wird immer stärker von wenigen großen Anbietern beherrscht. Die drei größten Unternehmen Amazon, Otto und Zalando erzielten 2015 gemeinsam über 11 Milliarden Euro Umsatz – und damit annähernd so viel wie die Shops auf den Rängen 4 bis 100 zusammen. Das geht aus der Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2016“ hervor, die in Auszügen am Dienstag vom Handelsforschungsinstitut EHI und von Statista veröffentlich wurde. Damit gehe der Konzentrationsprozess im Internet-Handel weiter, erklärten die Verfasser.

Infografik_Top-10-Onlineshops_900Insgesamt erwirtschafteten die Top 100 der E-Commerce-Händler der Studie zufolge im vergangenen Jahr mit physischen Gütern einen Umsatz von 24,4 Milliarden Euro – ein Plus von gut 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Amazon unangefochtene Nummer eins in Deutschland

Die unangefochtene Nummer eins unter den Online-Händlern ist laut der Untersuchung weiterhin Amazon mit einem Umsatz von 7,8 Milliarden Euro, gefolgt von Otto (2,3 Milliarden Euro) und Zalando (1 Milliarde Euro). Zu den großen Gewinnern im aktuellen Ranking gehörten die Elektronikketten Mediamarkt mit einem Sprung von Platz 30 auf 18 sowie Saturn mit einem Sprung von Rang 51 auf 33.

Bildergalerie: Online-Marketing-Studie 2016

(Bild: Aufgesang)

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Unter den Top 100 des Online-Handels überwiegen der Studie zufolge Generalisten wie Amazon und Mode-Anbieter wie Zalando. Auch der Bereich Computer, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation ist stark vertreten. Fünf Online-Apotheken haben ebenfalls den Sprung in die Bestenliste geschafft.

Hawesko und Hellofresh neu im Ranking

Erstmals befinden sich auch zwei Online-Händler mit Lebensmittel-Fokus unter den hundert größten Anbietern: der Weinhändler Hawesko und der Lieferdienst Hellofresh. Außerdem sind dort Anbieter von Drogerieartikeln und Kosmetik, Haustechnik, Möbeln und Dekorationsartikeln, Optiker, Spielwarenhändler und Lieferanten von Tierbedarf vertreten. sdr/dpa

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Ein Kommentar
Jayy
Jayy

Schön, dass es den Großkonzernen im Online-Handel so gut geht! Doch wie sieht es mit den Kleinhändlern in den Städten aus, die nicht vom Online-Handel leben und nicht für die Großunternehmen arbeiten wollen. Weihnachten wird zu extrem auf einige wenige Anbieter beschränkt. Doch der Markt der Händler ist riesengroß. Man muss sich nur mal anschauen, welche Fachkräfte im Handel gesucht werden. Hier in München werden hier unter http://www.handel.career/muenchen/ für diverse Filialen Verkäufer, aber auch Lagerkräfte, Berater und Azubis gesucht. Der zwischenmenschliche Kontakt ist immens wichtig. Man will die Leute überzeugen, sich verkaufen und das geht nicht über die reine Platzierung von Artikeln auf Amazon. Auch wenn Rezensionen vorhanden sind – ein Fachexperte muss da behilflich sein.

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