Ratgeber

Amazon-Prime-Day 2019: So funktionieren die Angebote und Aktionen

Amazon startet den Prime Day, der Ratgeber zum Schnäppchenevent. Im Bild: Amazon-Truck in den USA. (Foto: Sundry Photography/Shutterstock)

Der Amazon-Prime-Day ist heute in Deutschland gestartet. Wir erklären, wie die Angebote funktionieren und worauf Kunden und Händler achten sollten.

Du willst am Prime-Day ein wirkliches Schnäppchen machen? Die wichtigste Grundregel dafür: Preise vergleichen mit Preissuchmaschinen wie Idealo oder Guenstiger.de. Ein Blick in unsere Preisrecherchen zu den Tech-Deals bei Amazon ist ebenfalls hilfreich.

Blitzangebote und Highlights: So funktionieren Amazons Prime-Angebote

Amazon führt grundsätzlich zwei verschiedene Angebotstypen: Blitzangebote und Prime-Day-Highlights. Blitzangebote sind immer nur bis zu sechs Stunden lang verfügbar, Prime-Day-Highlights theoretisch während des gesamten Prime-Days. Aber: Beide Angebotstypen gibt es nur, solange der Vorrat reicht.

Die Blitzangebote werden mit einer Verfügbarkeitsanzeige versehen, die verrät, wie viel Prozent des Lagerbestands noch vorhanden sind. Sobald ein Artikel im Warenkorb landet, ist er für 15 Minuten reserviert. Sollte der Checkout nach 15 Minuten noch nicht durchgeführt worden sein, gilt diese Reservierung nicht mehr. Zwar bleibt der Artikel im Warenkorb, falls aber der Lagerbestand ausverkauft sein sollte, erscheint die Fehlermeldung, dass der Artikel nicht mehr verfügbar ist.

Falls ein Angebot bei Amazon schon vergriffen ist, bietet der Online-Riese für die Blitzangebote auch eine Warteliste. Dort profitiert ihr vielleicht, wenn bereits reservierte Artikel von Kunden aus dem Warenkorb nach 15 Minuten wieder freigegeben werden.

Kein Prime? Wie du trotzdem am Prime-Day einkaufst

  • Kostenlose Testphase von Amazon für Prime nutzen und 30 Tage kostenfrei testen.
  • Nutze das Prime-Konto von Freunden und Verwandten in deinem Haushalt. Prime-Kunden können Amazon-Nutzer im selben Haushalt einladen. Damit wird zwar nur die Versandflatrate geteilt, keins der weiteren Amazon-Prime-Vorteile, das reicht aber, um am Prime-Day teilzunehmen.

Das Beste aus dem Prime-Day machen

  • Amazon-App nutzen: Blitzangebote können 24 Stunden vor dem Start schon eingesehen werden. Gewünschte Angebote mit „Beobachten“ auswählen – und eine Push-Nachricht auf dem Smartphone erinnert an den Start der Verkaufsaktion. Ersatzweise steht der Amazon-Assistant auf dem Desktop-Rechner zur Verfügung.
  • Einkäufe innerhalb von 15 Minuten abschließen: Die Angebote sind im Warenkorb bei fast allen Onlineshops nur eine Viertelstunde für euch reserviert – wer länger braucht, schaut unter Umständen in die Röhre. Die ganz Schnellen können sich auch vor dem Start der Aktion im Onlineshop einloggen und die Uhr parat halten.
  • Vergleichen, vergleichen, vergleichen: Die „unverbindliche Preisempfehlung“ eines Herstellers, die nicht an der Realität zerschellt, muss erst noch erfunden werden. Idealo.de oder guenstiger.de haben sich während unserer Preis-Recherchen im letzten Jahr als hilfreich erweisen. Für reine Amazon-Angebote, die nicht in den Preis-Suchmaschinen zu finden sind, empfiehlt sich die Nutzung von de.camelcamelcamel.com: Dieses Portal zeigt euch die vergangenen Preise des gewünschten Artikels in einer schönen Statistik an. So seht ihr klipp und klar, was dieser Artikel bisher bei Amazon gekostet hat.
  • Schaut auf t3n.de vorbei! Wir recherchieren die besten Angebote am 15. und 16. Juli und vergleichen die Angebote mit den Marktpreisen.

Wie Händler jetzt noch den Amazon-Prime-Day nutzen können

Auch Händler, die keine Blitzangebote bei Amazon anbieten können oder wollen, sollten ihr Portfolio und ihre Werbekampagnen aufbereiten. Die Beobachtung des Wettbewerbs kann unverhoffte Verkaufserfolge bringen.

  • Am Prime-Day prüfen, welche Blitzangebote zufällig mit dem eigenen Sortiment übereinstimmen. Bewirbt beispielsweise Samsung ein Smartphone, kann es sich lohnen, einen ähnlichen Preis für das identische Gerät zu setzen. Sobald das Blitzangebot ausverkauft ist, rutscht ein anderer Händler mit Bestand in die Buy-Box.
  • Marketingaktionen aus der Sellercentral oder mit Amazon-Marketing-Services einplanen: Es bieten sich Rabattcodes oder direkte Preisreduzierungen an.
  • Konter-Aktionen im eigenen Onlineshop anbieten, dabei ist eine sichtbare Hervorhebung eigener Sonderangebote wichtig, damit Kunden die Aktion als „Gegenaktion“ zum Prime-Day wahrnehmen.

Laut Amazon haben Händler im Jahr 2017 bis zu 340 Prozent mehr Umsatz durch Werbeanzeigen gemacht, 90 bis 100 Prozent mehr Anzeigenklicks erhalten und 150 bis 160 Prozent mehr Anzeigen-Impressions verzeichnet.

Passend dazu: Die Übersicht über Deals und Aktionen am Amazon-Prime-Day 2019.

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