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The Hub: Amazon baut jetzt auch die Paketstation für Zuhause

The Hub von Amazon. (Screenshot: Amazon)

Amazon werkelt weiter fleißig an der letzten Meile: Mit The Hub, einer Art Briefkasten für Pakete, will der US-Konzern nun bis in die Wohngebäude vordringen. 

Der Weg eines Pakets endet nicht immer da, wo er enden sollte. Statt beim Empfänger landen die braunen Boxen wahlweise gerne mal beim Kiosk nebenan, in der Postfiliale drei Straßen weiter oder beim „Wunschnachbarn“. Amazon will nun dafür sorgen, dass ein Paket wirklich direkt beim Empfänger landet – und hat dafür still und heimlich The Hub gelauncht.

Die neueste Erfindung des E-Commerce-Konzerns lässt sich als eine Art Packstation für Zuhause beschreiben. Die Kunden bekommen einen Code auf ihr Handy geschickt und können damit das entsprechende Schließfach öffnen, in dem ihr Paket liegt. „Du kannst jedes Paket, von jedem Absender, von jedem Händler jederzeit abholen“, wirbt Amazon in einem Video zu seinem Hub. Im Prinzip ist der aktuelle Logistik-Schachzug von Amazon eine Erweiterung seines Lockers, also der schon existierenden Abholstationen.

The Hub macht DHL und Co. Konkurrenz

The Hub richtet sich offenbar konkret an die Besitzer von Mehrfamilienhäusern und kommt in zwei Größen: Der Starter-Hub hat 42 Schließfächer und lässt sich durch ein Expander-Segment um 23 erweitern. Die jeweiligen Fächer haben unterschiedliche Größen, sodass vom kleinen Päckchen bis zur großen Lieferung fast alle Eventualitäten abgedeckt sind. Wie viel The Hub kosten soll, hat Amazon noch nicht bekanntgegeben.

Code eingeben und Paket abholen: So soll The Hub von Amazon funktionieren. (Screenshot: Amazon)

Mit seiner Abholstation für Wohngebäude setzt der US-Konzern seine Arbeit in der Logistikbranche fort. Schon seit Jahren versuchen die Seattler, das Problem der letzten Meile zu lösen – ob mit seinem Drohnenprojekt Primeair oder eben dem Locker. Das ist kein selbstloses Anliegen: Mit diesem Ansatz könne Amazon die Kosten für die Paketlieferung reduzieren, schreibt Techcrunch. Gleichzeitig macht der Konzern damit auch etablierten Logistikanbietern wie DHL, UPS und Fedex ordentlich Konkurrenz.

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