News

Apple kündigt Windows-Support ab Swift 5.3 an

Swift unterstützt bald auch Windows. (Grafik: Apple)

Die ursprünglich für die Apple-Programmierung erdachte Sprache Swift wird in ihrer Version 5.3 erstmals Windows sowie zusätzliche Linux-Derivate unterstützen.

Seit Dezember 2015, also seit Apples Programmiersprache Swift unter Open-Source-Lizenz steht, haben sich diverse Projekte gebildet, die Swift für dies und jenes, sogar für das Machine Learning mit Tensorflow zugänglich machen wollen.

Nix mehr verpassen: Die t3n Newsletter zu deinen Lieblingsthemen! Jetzt anmelden

Swift – immer noch am besten in der Apple-Welt

Dabei hatte sich die Sprache nach ihrer Markteinführung im September 2014 zunächst insbesondere für die Entwicklung von Apps für Apple-Betriebssysteme angeboten und war schnell zu einer gewissen Popularität gelangt. Immerhin bietet Swift eine weitaus weniger steile Lernkurve als das bislang favorisierte Objective-C. So gewann Apple zügig an App-Entwicklern, denen der Einstieg in Objective-C zu komplex erschien. Auch Apple selbst hat über die Jahre immer mehr Apps auf die Entwicklung mit Swift umgestellt.

Die Entwicklung der Swift-Nutzung in iOS. (Quelle: Timac-Blog)

Die Entwicklung der Swift-Nutzung in iOS. (Quelle: Timac-Blog)

Swift sollte schon öfter für Windows kommen

Zwischenzeitlich hatte es immer wieder mehr oder weniger aktive Projekte gegeben, um Swift auch auf Windows zu portieren. Dabei erscheint Silver, der proprietäre Compiler von Remobjects, noch der vielversprechendste Ansatz zu sein. Allerdings soll er sich vor allem durch Kompatibilitätsprobleme auszeichnen.

Nun gibt es eine offizielle Verlautbarung, die verspricht, Swift ab Version 5.3 auch für Windows verfügbar zu machen.

Swift-GUI für Windows wird es nicht geben

Das indes klingt besser als es ist. Denn es bedeutet nicht, dass Entwickler künftig GUI-Apps mit Swift für Windows bauen könnten. Vielmehr wird das Projekt Swift-Build die Entwicklung von Windows-, Linux- und Dockeranwendungen für die Kommandozeile unterstützen.

Neben Swift für Windows finden Entwickler inzwischen Swift-Projekte, die die Verwendung der Sprache auf der Serverseite implementieren. Sogar ein Webentwicklungs-Framework namens Vapor steht auf Basis von Swift bereit.

Passend dazu:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

4 Kommentare
Benkt
Benkt

„Dabei hatte sich die Sprache nach ihrer Markteinführung im September 23014 zunächst insbesondere für die Entwicklung…“
September 23014 – da ist noch ein bisschen hin.
So geil, wenn man im Web danach sucht, so viele Webseiten haben den Fehler drin. Der Artikel scheint einmal geschrieben, keinmal gelesen und dafür aber fleissig verbreitet worden.
Einmal den Artikel kurz überfliegen und man hätte sowas finden können.

Antworten
Dieter Petereit

Danke für diesen überaus wertvollen Kommentar. Schreib gerne mal um die 3.000 Wörter pro Tag und schau, ob dir da nichts durchgeht. 23014 ist auch nicht unüblich, weil du bloß die zwei und die drei mit dem gleichen Finger erwischen musst. Beim selektiven Querlesen fällt dir sowas nicht mehr auf und auch die Duden-Korrektur findet keinen Fehler, weil es die Zahl ja gibt. Was die übrige Interpretation betrifft, da weißt du mehr als ich. Werde ich gleich mal überprüfen, sollte mich aber schwer wundern, wenn nennenswert viele Kollegen von mir abgeschrieben haben sollten.

Antworten
Benkt
Benkt

Hoppla, so viel gekränkte Eitelkeit hatte ich nicht erwartet, ich bitte um Entschuldigung.
Dennoch fällt so ein Vertipper beim Überfliegen der journalistischen Arbeit doch auf – also mir schon, aber ich bin auch kein Journalist, mir fehlt hier vermutlich die Betriebsblindheit.
Und ja, vielleicht weiß ich in dem Punkt mehr. Jetzt haben viele mit der Korrektur übrigens nachgezogen, nur noch https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-03/49247133-apple-kuendigt-windows-support-ab-swift-5-3-an-397.htm beharrt auf „September 23014“.
Bitte nicht sofort alles persönlich nehmen. Es ist nur eben sehr verwunderlich, dass niemand die Artikel liest, bevor sie veröffentlicht werden.

dalex
dalex

Ich frage mich, welcher vernünftige Windows-Entwickler sich freiwillig mit Swift auseinandersetzen soll. Apple hat ein Händchen dafür, die Dinge zu verkomplizieren und Swift ist im Vergleich zu c# oder Java schlicht „pain in the a…“ Objective-C war schon schlimm, aber Swift ist noch gruseliger. Das ist eine Sprache, die für die Optimierung von Compilern erfunden wurde und nicht für ergonomisches Programmieren. Also etwas für akademische Informatiker, aber nicht für das „arbeitende Volk“ an der Programmiererfront. Bei Objective-C hat man auf die bescheuerten eckigen Klammern gesetzt, die auf keiner Apple-Tastatur sichtbar sind und auf eklige String Operationen, ansonsten war die Sprache nach Einführung von ARC halbwegs verdaulich. Bei Swift gibt es zwar keine eckigen Klammern mehr, dafür hat man sich Mühe gegeben, die Syntax genau gegenteilig zu machen, als bei etablierten Programmiersprachen üblich.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung