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Macbook Pro: Das sind Apples neue High-End-Notebooks mit M1-Pro und -Max-Chips

Apple hat seine lang erwarteten Topmodelle der Macbook-Pro-Serie vorgestellt. Die macOS-Notebooks haben nicht nur ein Redesign erhalten, sondern sind mit einer neuen Generation der hauseigenen ARM-Prozessoren bestückt, die die M1-Chips in puncto Leistung übertreffen sollen.

3 Min. Lesezeit
Apple Macbook Pro (2021). (Bild: Apple)

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Der kalifornische Technikriese hat für die Vorstellung seiner neuen Macbook Pros einen symbolträchtigen Zeitpunkt gewählt: Im Oktober 1991 hat der Konzern auf der Comdex sein erstes Powerbook enthüllt, das als das erste moderne Notebook gilt. Mit den neuen Macbook Pros will Apple offenbar wie damals vor drei Jahrzehnten ein neues Kapitel aufschlagen.

Macbook Pro (2021): Neue Notebooks mit neuen Apple-Silicon-Chips

Herzstücke der neuen Macbook-Pro-Modelle sind gleich zwei neue Prozessoren, die Apple M1 Pro und M1 Max nennt und jeweils im Fünf-Nanomenter-Verfahren gefertigt werden. Der M1-Pro-Chip liefert Apple zufolge 200 Gigabit pro Sekunde Leistung und damit das Dreifache des M1. Ferner wurde die Transistorzahl auf 33,7 Milliarden verdoppelt. Der Chip liefert 70 Prozent mehr Performance als der M1 und im Grafikbereich sogar das Doppelte.

Die Eckdaten des M1-Pro-Chips. (Bild: Apple)

Der M1 Pro verfügt über zehn CPU-Kerne, die sich aus acht Performance- und zwei Effizienz-Kernen zusammensetzen. Die GPU besitzt 16 Kerne und damit die doppelte Anzahl des M1. Der Arbeitsspeicher unterstützt bis zu 32 Gigabyte RAM.

Die Eckdaten des M1-Pro-Chips. (Bild: Apple)

Der M1 Max ist noch performanter und unterstützt bis zu 64 Gigabyte RAM. Laut Apple liefert der Max-Chip die doppelte Leistung des M1 Pro mit Verdopplung der Speicherbandbreite des M1 Pro auf 400 Gigabyte pro Sekunde. Die GPU wurde auf 32 Kerne erweitert mit 4.096 Ausführungseinheiten und der vierfachen GPU-Leistung des ursprünglichen M1. Der M1 Max verfügt über 57 Milliarden Transistoren und ist damit der größte Chip, den Apple bisher hergestellt hat. Dank des neuen Chips lassen sich bis zu vier externe Bildschirme an ein Macbook Pro anschließen

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Nicht nur bei der Leistung hat Apple nachgelegt: Der Hersteller verspricht, dass die neuen M1-Pro- und M1-Max-Chips eine bis zu 1,7 Mal bessere CPU-Leistung pro Watt bieten – sowohl im Vergleich zum regulären M1 als auch zu nicht näher spezifizierten PC-Laptop-Chips mit vier und acht Kernen.

Apple-Silicon-Familie: M1, M1 Pro und M1 Max. (Bild: Apple)

Apple betont während der Präsentation weiter, dass Machine-Learning-Algorithmen bis zu 20 Mal schneller bearbeitet werden können als mit den besten i9-Prozessoren.

Macbook Pro (2021): Neue Modelle mit Notch und 14- oder 16-Zoll-Display

Apples Macbook Pro (2021) unterstützt bis zu vier externe Displays. (Bild: Apple)

Das Design der neuen Macbook Pros wirkt etwas runder, erinnert aber immer noch an die klassische Optik. Klappt man sie auf, so blickt man auf weit weniger Rahmen, aber eine Notch wie bei den iPhones. Anstelle eines Face-ID-Systems à la iPhone ist darin indes nur eine 1080p-Webcam untergebracht. Wie bereits vorab durchgesickert, ersetzt Apple das 13-Zoll-Modell durch eine 14-Zoll-Variante. Das 16-Zoll-Modell bleibt bestehen. Beide Geräte erhalten allerdings neue Mini-LED-Bildschirme mit einer Maximalhelligkeit von bis zu 1.600 Nits.

Hallo Notch: Apple Macbook Pro (2021). (Bild: Apple)

Der 14er besitzt eine Diagonale von 14,2-Zoll mit einer Auflösung von 3.024 mal 1.964 Pixeln. Wie iPad Pro und iPhone 13 Pro setzt Apple auf eine Bildwiederholrate von 120 Hertz. Das größere Modell mit 16,2 Zoll-Diagonale erhält die gleichen Funktionen bei einer Auflösung von 3.456 mal 2.234 Pixeln.

Macbook Pro (2021): Touchbar ist raus, mehr Anschlüsse drin

Aus für die Touchbar im Apple Macbook Pro (2021). (Bild: Apple)

Pro-Nutzer:innen dürften sich abgesehen von den leistungsfähigen Chips und dem hellen Display auch über die Rückkehr einer gewissen Anschlussvielfalt freuen. Denn neben drei USB-C-Ports mit Thunderbolt 4 bringt Apple nämlich HDMI- und den Magsafe-3-Anschluss zurück. Letzterer soll die Geräte außerdem schneller als früher aufladen. Zudem hat der Hersteller sogar einen SD-Kartensteckplatz wiederbelebt, der dem 2016er Macbook Pro-Modell zum Opfer fiel. Die unbeliebte Touchbar hat Apple rausgekickt. Für den Sound hat der Hersteller ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern integriert, das 80 Prozent mehr Bass liefern soll.

HDMI, Magsafe und Kartenleser: Apple bringt zahlreiche Anschlüsse zurück. (Bild: Apple)

Was die Anschlussoptionen externer Displays angeht: An Rechner mit den M1-Pro-Chip können bis zu zwei Pro-Display-XDR und mit dem M1-Max-Chip bis zu drei Pro-Display-XDR und ein 4K-Fernseher gleichzeitig angeschlossen werden. Für die drahtlose Verbindung bietet das Macbook Pro Wi-fi 6 (802.11 ax) und Bluetooth 5.0 an.

Die Eckdaten der neuen Macbook-Pro-Modelle. (Bild: Apple)

Trotz des massiven Leistungszuwachses sollen die Macbook Pros deutlich länger halten: Apple spricht von bis zu 17 und 21 Stunden Videoplayback. Sollten die Rechner doch mal Stromnachschub benötigen, unterstützen sie erstmals schnelles Laden. Der Akku soll binnen einer halben Stunde auf 50 Prozent geladen werden können.

Wie teuer sind die neuen Macbook-Pro-Modelle?

Die neuen Macbook-Pro-Modelle mit M1 Pro und M1 Max können ab sofort* auf der Apple-Website und in der Apple-Store-App bestellt werden. Sie sollen ab Dienstag, den 26. Oktober ausgeliefert werden. Die Preise für das neue 14-Zoll-Modell beginnen bei 2.249 Euro*. Das 16 Zoll Macbook Pro beginnt bei 2.749 Euro*. Das im letzten Jahr eingeführte 13-Zoll-Modell mit M1-Chip wird ab 1.449 Euro weiterhin angeboten*.

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