News

Autonomes Fahren: VW investiert 2,6 Milliarden in Fords Selbstfahr-Startup Argo AI

Ford-Chef Jim Hackett, Argo-AI-CEO Bryan Salesky und VW-Vorstandsvorsitzender Herbert Diess. (Foto: Ford)

Lesezeit: 1 Min. Gerade keine Zeit? Jetzt speichern und später lesen

Volkswagen investiert 2,6 Milliarden US-Dollar in das Selbstfahr-Startup Argo AI, an dem Konkurrent Ford seit 2017 die Mehrheit hält. Teil des Deals: VWs eigenes Tochterunternehmen für selbstfahrende Autos wird in Argo AI aufgehen.

Der Deal wurde bereits 2019 angekündigt, jetzt ist er unter Dach und Fach: Volkswagen beteiligt sich an dem auf selbstfahrende Autos spezialisierten US-Startup Argo AI, und soll damit den gleichen Anteil am Unternehmen halten wie der US-Konkurrent Ford. Der Umfang des Deals beläuft sich auf insgesamt 2,6 Milliarden Dollar.

Im Rahmen der Beteiligung wird auch das VW-Tochterunternehmen Autonomous Intelligent Driving (AID) in Argo AI aufgehen. AID war bisher der VW-Tochter Audi untergliedert und für die Entwicklung selbstfahrender Autos zuständig. Aus dem Münchner AID-Hauptquartier wird die Europazentrale von Argo AI. Das Startup unterhält bereits Niederlassungen in den US-Städten Detroit, Palo Alto und Cranbury. Mit dem Zusammenschluss beschäftigt Argo AI jetzt nach eigenen Angaben 1.000 Mitarbeiter weltweit.

Autonomes Fahren: Autobauer wollen durch Kooperationen die hohen Entwicklungskosten in den Griff bekommen

Mit der Kooperation wollen VW und Ford vor allem Geld bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge einsparen, indem sie die Kosten teilen. Bei den eines Tages auf Basis der Argo-Technologie entwickelten Produkten soll es hingegen keine Kooperation geben. Das hat John Lawler, Fords Chef für autonome Fahrzeuge, nochmal in einem Blogbeitrag bekräftigt. Das durch die Kooperation eingesparte Geld wolle sein Unternehmen vor allem in die Produktentwicklung stecken.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Auch andere Autohersteller kooperieren bei der Entwicklung selbstfahrender Autos. Im Oktober 2018 beteiligte sich Honda an der General-Motors-Tochter Cruise. Daimler wiederum kooperiert mit dem bayrischen Konkurrenten BMW bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge.

Ebenfalls interessant:

Das könnte dich auch interessieren

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Digitales High Five
Holger Schellkopf (Chefredakteur t3n)

Anleitung zur Deaktivierung