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WLAN: Behörden geben 6 Gigahertz frei und damit den Startschuss für Wi-Fi 6E

Der neue Frequenzbereich ermöglich höhrere Datenraten und mehr Bandbreite – auch wenn viele Nutzer im WLAN sind. (Foto: <a href="http://www.shutterstock.com/pic-283975808/stock-photo-free-wifi-sign-on-table-filtered-image-processed-vintage-effect-.html">Shutterstock</a>)

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Die Bundesnetzagentur plant, im Frühsommer neue Frequenzen freizugeben. Es kommen nicht so viele Kanäle hinzu wie in den USA, aber deutlich mehr als heute.


Im zweiten Quartal 2021 wird die Behörde die neuen WLAN-Frequenzen freigeben, heißt es in der Pressemitteilung der Bundesnetzagentur. Dem ging eine Entscheidung des ECC (Electronic Communications Committee) voraus, dem europäischen Zusammenschluss der Regulierungsbehörden. Das zusätzliche Spektrum von 480 Megahertz verbreitert die Kapazität für WLAN-Anwendungen. Die Netzagentur spricht zudem von neuen Nutzungsmöglichkeiten für Verbraucher und Industrie.

Der zusätzliche Frequenzbereich liegt in Europa zwischen 5,9 und 6,4 Gigahertz. Spezielle Hardware kann dadurch sowohl eine höhere Netzwerkleistung bereitstellen, als auch mehr WLAN-Nutzer auf einmal mit hoher Bandbreite versorgen. Der Branchenverband Wi-Fi Alliance vermarktet den Standard als Wi-Fi 6E und erweitert damit Wi-Fi 6 – nach alter Schreibweise 802.11 ax. Bisher stehen noch keine Geräte mit 6E-Unterstützung in den Regalen; die Industrie bringt erst seit Kurzem WLAN-Router mit Wi-Fi 6 im 5-Gigahertz-Spektrum heraus – zuletzt zum Beispiel AVM die Fritzbox 7530.

Einigung in Europa dauerte länger

Während die FCC (Federal Communications Commission) in den USA den Bereich bereits im April freigab, mussten sich die Regulierungsbehörden in Europa erst auf die technischen Parameter einigen. Die USA haben das neue Frequenzpaket mehr als doppelt so breit angelegt, dort kommen statt 480 Megahertz 1.120 Megahertz zusätzliches Spektrum hinzu. Demnach erweitert sich das WLAN dort bis 7,1 Gigahertz und kann 14 Kanäle mit 80 Megahertz oder sieben superbreite 160-Megaherz-Kanäle bereitstellen. In Europa sind es hingegen sechs herkömmliche oder drei breite Kanäle.

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