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Ratgeber

Beleuchtung am Arbeitsplatz: Darauf kommt es an

(Bild: Shutterstock / 06photo)

Entweder hast du gute Beleuchtung am Arbeitsplatz oder sitzt eher in einer Dunkelkammer. Licht wird oft unterschätzt, kann die Arbeitsqualität aber enorm steigern. Wir zeigen, worauf es dabei ankommt.

Mangelhafte Lichtverhältnisse im Büro können Ursache gesundheitlicher Beschwerden sein. Und nicht nur die Fehlerquote steigt dadurch, sondern auch die Unfallgefahr. Mitarbeiter schaffen Berichten zufolge weniger und neigen dazu, häufiger krank zu werden. Wer außerdem ständig über Kopfschmerzen oder über einen verschwommenen Blick klagt, sollte überprüfen, ob das Licht am Arbeitsplatz ausreicht.

Du sitzt bei Wohnzimmerbeleuchtung im Büro? Das kann laut Wolfgang Schneider unangenehme Auswirkungen haben: „Die Leistungsfähigkeit ist reduziert, damit kann die Beanspruchung steigen, Folge können körperliche Beschwerden sein“, erklärt der Ergonomie-Experte t3n, der mit seiner Firma in Friedrichshafen sitzt. Dazu zählen auch Beschwerden wie subjektiv störende Blendungen oder Nackenschmerzen.

Das richtige Licht – das sind die Auswirkungen

Tageslicht reguliert die innere Uhr. Grundsätzlich gilt: Je mehr Licht am Arbeitsplatz, desto besser.

Die Beschaffenheit des Lichts spielt dabei eine wichtige Rolle. Je nach Empfinden kann Tageslicht eine stimulierende und motivierende Wirkung haben. Der typische Blick aus dem Bürofenster kann deine Stimmung also tatsächlich enorm beeinflussen. Im Sommer gilt es als optimale Lösung, Arbeitsplätze nach draußen zu verlegen – viele Arbeitgeber machen das inzwischen möglich, für den Winter ist das jedoch keine Option (es sei denn, der Arbeitnehmer friert gerne).

Durch Glastüren oder Glasbausteine in Wänden kann auch im Winter garantiert werden, dass zumindest etwas Tageslicht am Arbeitsplatz ankommt. Auf den Arbeitnehmer macht sich der „Sichtkontakt“ nach draußen bemerkbar, rechtlich vorgeschrieben ist es deshalb in der Arbeitsstättenverordnung. Ein Auszug sagt dazu, dass die „Arbeitsstätten möglichst ausreichend Tageslicht erhalten müssen“ und mit Einrichtungen für eine der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz der Beschäftigten angemessenen künstlichen Beleuchtung ausgestattet sein“ sollen.

Lichtkonzepte: Diese Möglichkeiten gibt es

Vorab: Es ist selbstredend, dass nicht jeder Arbeitgeber die optimalen Lichtverhältnisse garantieren kann. Die ergonomisch richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz setzt sich aus folgenden Faktoren zusammen:

  • Direkte Beleuchtung
  • Indirekte Beleuchtung
  • Arbeitsplatzleuchte oder Schreibtischleuchte
  • Tageslicht

Das beste Lichtkonzept stellt die indirekte oder die Direktbeleuchtung plus Arbeitsplatzleuchte dar. Hier sorgen indirekte Deckenbeleuchtungen für eine ausreichende Grundhelligkeit im Raum. Empfohlen wird, die Direktbeleuchtung dabei seitlich zum Arbeitsplatz zu platzieren, um Reflexionen und Blendungen zu vermeiden. Mit der Arbeitsplatzleuchte kann der Mitarbeiter seine Beleuchtung individuell an seine Bedürfnisse anpassen.

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