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Mac leasen: So findest du das beste Mietkauf-Angebot für Apple-Computer

Egal, ob Mac Mini, iMac oder ein MacBook. Statt zu kaufen, kannst du jeden Mac leasen. (Foto: Apple)

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Es ist weder ein Makel noch ein Problem, wenn du dir keinen Apple-Computer aus dem Stegreif leisten kannst. Stattdessen kannst du einfach einen Mac leasen. Wo es geht und wie teuer es ist, erfährst du hier.

Ein Mac ist ein beliebtes Arbeitsgerät von Freiberuflern und anderen Selbstständigen. Aber auch ein teures. Einen neuen iMac oder ein taufrisches Macbook auf einen Schlag zu kaufen, reißt mitunter ein tiefes Loch in die Freelancer-Kasse. Die Lösung: einen Mac leasen. Das ähnelt dem Ratenkauf für Privatleute, ist aber eine Mietkauf-Variante für Unternehmer mit möglicher Steuerersparnis. Wo und wie können Freiberufler Apple-Geräte leasen? Welche Vor- und Nachteile bietet das und was ist bei der Anbietersuche zu beachten? Wir erklären das Wichtigste für Erst-Leaser von Macs und vergleichen verschiedene Angebote.

Einen Mac leasen – was bedeutet das eigentlich?

Um Macs an den Mann und die Frau zu bringen, setzen neben Apple selbst auch Händler auf Leasingmodelle. Dabei mietest du den Mac deiner Wahl für eine gewisse Vertragslaufzeit und zahlst dafür eine monatliche Leasingrate. Zwischen dem Händler und dir steht eine Leasinggesellschaft, die das Ganze finanziert und der du deine Raten überweist. Am Ende der Vertragslaufzeit wählst du aus einer von drei Möglichkeiten. Entweder gibst du das Gerät zurück oder kaufst es für eine zusätzliche Ablösesumme endgültig. Alternativ least du gleich ein neues. Was bringt dir das Ganze?

Die Vorteile

Hardware-Abo: Du kannst für überschaubare monatliche Ausgaben deine Hardware auf dem Stand der Technik halten. Denn läuft die Vertragslaufzeit ab, gibst du das bisherige Gerät zurück und least einfach die aktuelle Gerätegeneration des Macbooks, iMacs oder Apple-Computers deiner Wahl. Manche Anbieter ermöglichen dir sogar, das Gerät schon vor Ablauf der Vertragslaufzeit gegen eine bessere Version einzutauschen.

Video Editing am iMac 27 2019

Wer hardwarehungrige Anwendungen wie Videoschnitt betreibt, freut sich, wenn er einen Mac leasen kann und daher stets aktuelle Rechenpower zur Hand hat. (Foto: Apple)

Steuer-Hack: Im Vergleich zu einem Einmal- oder normalen Ratenkauf für Privatleute bietet das Leasing einen Steuervorteil. Denn anstatt den Kaufpreis des Rechners über drei Jahre abzuschreiben, verbuchst du als Freelancer die Leasingraten jeden Monat als Betriebsausgabe. Dadurch senkst du deine Einkommenssteuer im ersten und zweiten Jahr, nachdem du den Mac angeschafft hast, stärker als bei einem herkömmlichen Kauf. Insgesamt bleibt der Betrag, den du absetzen kannst, aber gleich. Inwiefern dir die vorgezogene Steuerersparnis wirklich nützt, etwa, weil dadurch dein Steuersatz in einem Kalenderjahr sinkt, fragst du am besten deinen Steuerberater.

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Liquidität: Beim Mac leasen womöglich wichtiger als dieser Steuer-Hack ist für dich als Freelancer die unangetastete Liquidität. Denn so bleiben dir deine Ersparnisse und Kreditlinien für Zeiten erhalten, in denen das Geschäft vielleicht mal nicht so brummt. Dass du die Leasingraten selbst in diesem Fall noch bedienen musst, solltest du aber nicht aus den Augen verlieren. Den Vertrag vorzeitig auflösen zu können, ist selten möglich.

Die Nachteile

Leasen ist teurer als kaufen: Üblicherweise verteilen die Anbieter den kompletten Kaufpreis des Computers auf die einzelnen Raten – egal, wie kurz die Laufzeit auch ausfällt. Zusätzlich schlagen die Anbieter eine Marge oben drauf, die sie mal direkt als Gebühr ausweisen und mal nicht. Rechnest du dann die Raten für den Mietkauf zusammen, übersteigen sie oft den Preis für einen herkömmlichen Kauf zum Teil deutlich. Manche Anbieter wollen ihren Absatz ankurbeln, indem sie auf eine Leasinggebühr verzichten (Null-Prozent-Leasing) oder den auf die Raten umgerechneten Kaufpreis um 20 Prozent rabattieren (Apple 80). Doch wie bei allen Finanzierungsangeboten kann die Gesamtsumme immer noch den Einmalkauf bei einem günstigen Händler übersteigen.

Es kostet mehr, als du denkst: Das ist vor allem dann der Fall, wenn du die zusätzliche Ablöse berücksichtigst, die du zahlst, sofern du den Mac nach der Vertragslaufzeit behalten willst. Sie wird zum Vertragsbeginn nicht schriftlich fixiert, weil das Leasing dann einem Kaufvertrag entspräche. So will es das Gesetz. Wie hoch die Ablöse genau ausfällt, erfährst du erst am Ende der Vertragslaufzeit. Du erhältst dann ein „Restwertangebot“. Als Faustregel gilt, dass die Leasinganbieter ein bis drei monatliche Leasingraten dafür ansetzen.

Du kommst für Schäden auf: Denn das Gerät gehört dir während der Leasingzeit nicht. Verwendest du einen iMac im Schutze des behaglichen Homeoffices, dürfte das Risiko gering sein. Ein vielreisendes Macbook ist jedoch größeren Alltagsgefahren ausgesetzt. Auf Nummer sicher gehst du, wenn du eine Elektronikversicherung abschließt. Manche Händler bieten dir das an, verpflichten dich aber nicht dazu. Achte allerdings darauf, dass sie dir keinen Schutzbrief unverlangt ins Angebot schreiben, wenn du schon längst einen besitzt und wirklich bloß einen Mac leasen willst. Im Fall von Apple und Cyberport verlangt zusätzlich der Finanzdienstleister Targo als Leasinggesellschaft, dass wir entweder über ihn eine Versicherung abschließen oder bestätigten, dass wir bereits eine haben. Pass vor diesen versteckten Kosten auf!

Du musst selber ans Kündigen denken: Der Leasingvertrag ist zwar für eine bestimmte Laufzeit abgeschlossen, endet danach aber nicht automatisch. Sagst du nicht rechtzeitig Bescheid, dass du das Gerät zurückgeben oder kaufen willst, läuft der Deal einfach weiter. Damit würdest du die gemietete Hardware nun wirklich weit über Wert bezahlen. Üblicherweise beträgt die Kündigungsfrist drei Monate.

Angebote fürs Leasing eines Mac im Vergleich

Büro-IT zu leasen, ist für Unternehmen gang und gäbe. Aber wohin wendet man sich als Freelancer, wenn man nur einen Mac leasen und nicht gleich eine ganze Lkw-Ladung an Apple-Rechnern beim IT-Systemhaus bestellen will? Naheliegenderweise kannst du bei Apple selbst einen Mac leasen. Dazu musst du dich aber ans Telefon hängen oder direkt in einen Apple-Store gehen und um ein schriftliches Angebot bitten. Das haben wir zwar getan, uns auch gefragt, ob das nicht etwas altmodisch ist.

Natürlich lässt sich längst auch ein Mac leasen, ohne eine Hose anzuziehen und das Homeoffice zu verlassen. Bei mehreren Internet-Händlern reicht als Mindestbestellwert schon ein Leasinggerät. Zu Vergleichszwecken haben wir uns einen Wunsch-iMac konfiguriert und dafür Angebote eingeholt. Dabei handelt es sich um einen iMac 5K mit 27-Zoll-Bildschirmdiagonale, einem Prozessor vom Typ Intel Core i5 der 9. Generation mit sechs Kernen und 3,7-Gigahertz-Taktung, zwei Terabyte großer SSD-Festplatte, 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer Grafikkarte vom Typ Radeon Pro 580X mit acht Gigabyte GDDR5-Grafikspeicher. Statt einer Magic Mouse 2 bevorzugen wir ein Magic Trackpad 2. Das Magic Keyboard ist sowieso dabei. Dieses Paket kostet in Apples normalem Onlineshop als Einmalkauf 3.548,73 Euro netto.

Apple iMac 27 2019

Zum besseren Vergleich haben wir uns im Onlineshop von Apple einen Wunsch-iMac konfiguriert und verschiedene Leasingangebote dafür eingeholt. (Foto: Apple)

Direkt bei Apple einen Mac leasen

  • Mögliche Laufzeitmodelle: 24 oder 36 Monate Laufzeit zu null Prozent
  • Mindestbestellwert: Bei 24 Monaten: 400 Euro; bei 36 Monaten: 1.500 Euro
  • Übernahme nach Laufzeit möglich: ja
  • Verlängerung des Leasingvertrags am Ende der Laufzeit möglich: ja
  • Applecare Plus über Leasing möglich: ja

Willst du bei Apple ein iPhone, iPad oder eben einen Mac leasen statt kaufen, kannst du dich an die Business-Hotline wenden oder direkt in einen Apple-Store gehen. Im Web verrät der Hersteller nur die Rahmenbedingungen. Doch konkrete Leasingangebote gibt es im Onlineshop von Apple nicht. Nach einem Besuch im Apple-Store erhalten wir per E-Mail ein Angebot zusammen mit einem unterschriftsreifen Vertrag vom Finanzdienstleister Targo. In dieser Angebotsversion stehen ungefragt die Garantieverlängerung Applecare Plus für 219 Euro sowie das teurere Magic Keyboard mit Nummernpad. Beides brauchen wir nicht, also raus damit. Das zweite Angebot passt besser. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre bei einer monatlichen Rate von 147,86 Euro netto. Das ergibt nach 24 Monaten mit 3.548,73 Euro exakt dem Kaufpreis des Wunsch-Geräts im Apple-Store und entspricht dem Modell des „Null-Prozent-Leasings“.

Wollten wir den iMac übernehmen, würden nach der Vertragslaufzeit eine Ablöse in Höhe des „marktüblichen Preises“ fällig. Laut Infoblatt im Store verlangt Apple dafür üblicherweise drei Leasingraten bei 24-monatiger Laufzeit und vier Leasingraten bei 36-monatiger Laufzeit. Uns würde der Wunsch-iMac also insgesamt 3.992,31 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer kosten. Kündigen wir den Vertrag nicht drei Monate vor Ablauf, verlängert er sich automatisch.

Mac leasen bei Cyberport

  • Mögliche Laufzeit: 24 Monate
  • Mindestbestellwert: 400 Euro bei Null-Prozent-Leasing, 1.500 Euro bei Apple 80
  • Übernahme nach Laufzeit möglich: ja, zum Restwert von circa drei Leasingraten
  • Verlängerung des Leasingvertrags am Ende der Laufzeit möglich: ja
  • Applecare Plus über Leasing möglich: nein, alternativ Cyberports „Apple Extraschutz“

Der Onlinehändler Cyberport* ermöglicht den Mietkauf von Apple-Geräten ebenfalls zusammen mit der Targo-Bank und unterbreitet Leasingangebote per E-Mail. Dazu wählen wir aus dem Onlineshop die gewünschte Geräte-Konfiguration und fragen die Konditionen per Eingabemaske an. Neben Macs lassen sich auch iPads und iPhones leasen. Gebühren oder Zinsen schlägt Cyberport nicht drauf und rabattiert die Leasingkosten im Zuge eines „Apple 80“-Angebots sogar um 20 Prozent. Dann werden nur 80 Prozent des Kaufpreises umgerechnet auf die Leasingraten fällig.

alle iPads mit Apple Pencil

Ja klar, auch iPads sind Business-Geräte. Daher kannst du auch diese leasen. (Foto: Apple)

Anders als gewünscht und ohne Angabe von Gründen schickt uns Cyberport aber nur ein Angebot für das Null-Prozent-Leasing. Dabei entfällt der 20-Prozent-Rabatt. Gleichzeitig steht ein „Apple Extraschutz“ im Angebot, den wir nicht bestellt haben. Auf Nachfrage verzichtet Cyberport auf diese Versicherungspolice und senkt den angebotenen Leasingpreis zusätzlich um 100 Euro. Aber die Bitte um das noch günstigere Apple-80-Angebot ignoriert der findige Sales-Ansprechparter auch in der zweiten Angebotsversion. Weil Cyberport viele Apple-Geräte generell günstiger verkauft als der Hersteller selbst, ist das Angebot unter dem Strich trotzdem attraktiv. Unseren Wunsch-iMac können wir zu den vorliegenden Konditionen für 3.221,03 Euro bei einer monatlichen Rate von 134,21 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer leasen.

Am Ende übernehmen ließe sich der Mac auch. Dafür würde eine Abschlagszahlung zum dann aktuellen Marktwert fällig. Laut Cyberport entspricht die Höhe erfahrungsgemäß etwa drei Leasingraten, in unserem Fall wären das also 402,63 Euro. Das ergäbe in der Summe 3.623,63 Euro, wenn wir den iMac behielten. Ein guter Preis. Wichtig: Wenn du nicht drei Monate vor Vertragsablauf kündigt, verlängert sich der Vertrag um mindestens einen weiteren Monat.

Mietkauf von Apple-Geräten über Maclease.de

  • Mögliche Laufzeiten: 15, 24, 30, 36, 42, 48, 54, 60 Monate
  • Mindestbestellwert: keine, Leasing ab einem Gerät
  • Übernahme nach Laufzeit möglich: ja, zum Restwert
  • Verlängerung des Leasingvertrags am Ende der Laufzeit möglich: ja
  • Applecare Plus über Leasing möglich: ja
  • Besonderheit: Neuvertrag nach Vertragsende mit Stammkunden-Rabatt

Beim Anbieter Maclease.de, hinter dem die Firma CNO IT-Leasing steht, ist der Name Programm. Zahlreiche Macs und iPads sind fürs Leasen verfügbar. Anders als bei Cyperport erfahren wir die Konditionen direkt nachdem wir die Wunschkonfiguration per Dropdown-Menü zusammenstellen. Außerdem ist die Vertragslänge variabler: Zwischen 15 und 60 Monaten Laufzeit sind möglich. Mit welchem Finanzdienstleister Maclease zusammenarbeitet, ist für Besucher der Seite nicht ersichtlich. Eine extra Gebühr erhebt der Anbieter nicht, schlägt aber offenbar eine großzügige Marge auf die Leasingraten drauf. Denn im Vergleich fallen die Raten hoch aus.

Für unseren Wunsch-iMac beträgt die monatliche Rate 176,24 Euro bei 24-monatiger Laufzeit. An deren Ende kommt mit 4.229,76 Euro ein stolzer Netto-Preis zusammen. Für die Übernahme müssten wir zusätzlich 340 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer überweisen, wie uns Maclease nach einer E-Mail-Anfrage mitteilt. Der Restwert fällt somit vergleichsweise human aus. Trotzdem ist das Angebot insgesamt das teuerste in diesem Vergleich. Bei einer Übernahme würde uns der iMac 4.569,76 Euro kosten.

Mac-Mietkauf über leasingshop.de

  • Mögliche Laufzeitmodelle: 24, 30, 36, 42, 48 Monate
  • Mindestbestellwert: keine, Leasing ab einem Gerät
  • Übernahme nach Laufzeit möglich: ja
  • Verlängerung des Leasingvertrags am Ende der Laufzeit möglich: ja
  • AppleCare+ über Leasing möglich: ja
  • Besonderheiten: vorzeitige Vertragsauflösung, Zahlpause bis sechs Monate, Neuvertrag nach Vertragsende mit Stammkunden-Rabatt

Beim Anbieter leasingshop.de kannst du ebenso wie bei Maclease das gewünschte Apple-Gerät aussuchen und anschließend gleich die Leasingkonditionen einsehen. Das Leasen ist nicht auf Macs beschränkt. Auch iPads, iPhones und sogar die Apple Watch Series 5 (zum Test) sind per Mietkauf erhältlich. Leasingshop.de stellt fünf Laufzeiten, zwei Finanzdienstleister und eine Option für Zusatzleistungen zur Auswahl. Das wirkt sich auf die Leasingraten aus. Unsere Testkonfiguration kostet bei einer Laufzeit von 24 Monaten den monatlichen Beitrag von 135,71 Euro über den Finanzdienstleister Grenke (gesamt: 3.257,04 Euro). Inklusive einer „Full Service“-Option fallen 155,29 Euro pro Monat an (gesamt: 3.726,96 Euro). Nur wenn du El Leasing als Finanzdienstleister nimmst, ist dieser Full Service verfügbar. Dieser kommt einer Vollkasko-Versicherung gleich und schließt Diebstahl und selbst verschuldeten Reparaturbedarf mit ein. Das ist mehr, als Applecare Plus bietet.

Apple Watch Series 5 personalieren

Ob die Apple Watch Series 5 dein Business als Freelancer voranbringt, weißt wohl nur du selber. Beim Leasingshop.de gibt es auf jeden Fall auch dieses Apple-Gerät zum Mietkauf. (Foto: Apple)

Nach der Vertragslaufzeit überlässt Leasingshop.de dir das Gerät für eine bis zwei Leasingraten. Gehen wir von zwei Monatsraten aus, würde uns der iMac am Ende also 3.528,46 Euro ohne Full Service bei Grenke und 4.037,54 Euro mit Full Service bei El Leasing kosten. Hast du den Full Service gebucht, kannst du Geräte bereits nach sechs Monaten ablösen oder gegen neue tauschen. Außerdem lässt sich der Vertrag während der gesamten Laufzeit vorzeitig auflösen. Sollte dein Kontostand mal knapp sein, erlaubt Leasingshop.de eine Zahlpause von bis zu sechs Monaten. Damit hat der Anbieter die umfangreichsten Service-Optionen und die attraktivsten Preise dieses Vergleichs in petto.

Fazit: Der Vergleich vorm Leasen lohnt sich

Können oder wollen sich Freiberufler einen neuen Mac als Arbeitsmittel nicht sofort bar leisten, ist das dank Mietkauf-Angeboten kein Problem. Wenn du einen Mac least, bewahrst du deine Liquidität und kannst im Vergleich zum normalen Ratenkauf sogar von einem Steuervorteil profitieren.

Wer einen Mac leasen will, muss aber etwas Rechercheaufwand investieren. Viele wichtiges Details verstecken Onlinehändler irgendwo in den FAQ oder verraten sie nur per E-Mail. Apple erteilt gar keine Online-Auskunft und bugsiert Interessierte lieber gleich in einen Apple-Store. Da fällt ein Vergleich gar nicht so leicht. Doch er lohnt sich. Denn die verfügbaren Laufzeiten, Leasingraten, Übernahmekosten und Bonus-Rabatte variieren stark. Wer least, zahlt zwar immer mehr als beim sofortigen Einmalkauf eines Macs – man muss das Geld ja aber nicht unnötig verschleudern.

Mac leasen: Kosten für unseren Wunsch-iMac* im Vergleich (in Euro)

  monatliche Rate nach 24 Monaten Übernahme zum Restwert voraussichtlicher Gesamtpreis
Apple 147,86 3.548,73 circa drei Raten 3.992,31
Cyberport 134,21 3.221,03 circa drei Raten 3.623,63
Maclease 176,24 4.229,76 340 Euro 4.569,76
Leasingshop (Grenke) 135,71 3.257,04 circa zwei Raten 3.528,46
Leasingshop (el Leasing mit Full Service)
155,29 3.726,96 circa zwei Raten 4.037,54
(*iMac 5K, 27 Zoll, Intel Core i5 (9. Generation), sechs Kerne, 3,7 Gigahertz, zwei Terabyte SSD, 32 Gigabyte Arbeitsspeicher, Grafikkarte Radeon Pro 580X mit acht Gigabyte, Magic Trackpad 2, Magic Keyboard)

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5 Kommentare
Hannes
Hannes

Guter Überblick!

Antworten
Dirk Oberländer
Dirk Oberländer

Durch die recht hohen Restwerte bei gut gepflegten Apple-Geräten lohnt sich Leasing selten. Wenn man über 36 Monate abschreibt, danach die Hardware verkauft und Neuware ordert, sind die monatlichen Kosten oft unter der Leasingrate. Zumal viele Händler inzwischen auch 0 % Finanzierungen anbieten, falls Liquidität ein Problem ist.

Antworten
Hans-Jürgen Engelmann
Hans-Jürgen Engelmann

Bevor ich mir nen teuren PC Clon hole, kaufe ich mir dann doch nen richtigen computer Richtung Sun mit dementsprechenden Unix Betriebssystem und maßgeschneiderte Software

Antworten
sunny
sunny

Ich wuerde mir keinen Mac mehr holen (weder leasen noch kaufen). Die Geraete sind sehr teuer, aber die Qualitaet in den vergangenen vier bis fuenf Jahren hat enorm nachgelassen (Hardware und Software), weshalb das Preis-Leistungsverhaeltnis aus meiner Sicht einfach nicht mehr stimmt. Das betrifft uebeigens alle Apple-Geraete. Vom iPhone ueber iPad bis zum Mac.

Antworten
Michael
Michael

Habe bisher noch keine guten Erfahrungen mit dem Leasing gemacht. Aber ich denke, dass ich dem Ganzen nochmal eine Chance geben sollte.

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