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Bitcoin steigt über 12.000 Dollar

Der Bitcoin steigt weiter. Die Nachfrage kommt vor allem aus Asien. Grund dafür ist laut Experten der Handelsstreit zwischen China und den USA.

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(Foto: Shutterstock)

Die Digitalwährung Bitcoin hat ihren Aufwärtskurs fortgesetzt und die Marke von 12.000 US-Dollar geknackt. Am Dienstag kletterte der Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp bis auf 12.298 Dollar. Marktbeobachter machen die wirtschaftlichen Unsicherheiten für den Auftrieb der Digitalwährung verantwortlich. „Insbesondere asiatische Anleger griffen, wegen dem sich zuspitzenden Handelskonflikt, bei der digitalen Münze zu“, schrieb Analyst Salah Bouhmidi vom Brokerhaus IG.

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In den vergangenen Wochen schwankte der Bitcoin stark. Ende Juni hatte der Kurs mit knapp 14.000 Dollar den höchsten Stand seit Anfang 2018 erreicht und fiel dann bis Ende Juli auf ein Niveau von rund 9.000 Dollar zurück. Erhebliche Kursschwankungen sind bei der Digitalwährung keine Seltenheit. Ende 2017 hatte der Bitcoin ein Rekordhoch bei knapp 20.000 Dollar erreicht.

Handelsstreit als Grund

Als Grund für den jüngsten Auftrieb gilt der sich verschärfende Handelsstreit zwischen China und den USA. China hatte in Reaktion auf erneute Zölle aus Washington seine Währung, den Yuan, abgewertet und erklärt, keine Agrargüter mehr aus den Vereinigten Staaten zu importieren. Die US-Regierung wirft China Währungsmanipulation vor. Wegen des schwachen Yuan wird der Bitcoin für vermögende Chinesen zunehmend interessanter, um ihr Geld ins Ausland zu bringen.

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Die Unsicherheit an den Aktienmärkten treibt Anleger in als sicher geltende Anlagen. So zog etwa der Goldpreis in den vergangenen Tagen kräftig an. Außerdem erwarten die Märkte Zinssenkungen durch die US-Notenbank Federal Reserve wegen des Handelskonflikts. Sinkende Zinsen erhöhen die Attraktivität von Gold, weil das Edelmetall keine Zinsen abwirft. Ähnlich verhält sich auch der Bitcoin.

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Sollten sich die derzeitigen Konfliktherde entspannen, könnte es aber zu kräftigen Rücksetzern bei der Digitalwährung kommen, warnte Analyst Timo Emden. dpa

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