News

Bitkom: Digitalisierung erhöht Wettbewerbsdruck

Bitkom-Präsident Achim Berg. (Foto: dpa)

Unternehmen in Deutschland spüren einer aktuellen Studie zufolge einen steigenden Wettbewerbsdruck durch die Digitalisierung.

Wie der Digitalverband Bitkom zum Auftakt der Konferenz Hub Berlin am Mittwoch erklärte, belegten die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage, dass die Digitalisierung in aller Breite in der Wirtschaft ankomme. „Digitalisierung erzeugt mehr Wettbewerb, und dieser Wettbewerb führt zu mehr Innovationen“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg.

6 Fragen, die sich jedes Unternehmen in der Digitalisierung stellen sollte

Nutze ich effiziente Software?

1. Haben meine Mitarbeiter mobil Zugriff auf wichtigste Unternehmensdaten wie CRM, ERP und Business-Intelligence?

2. Gibt es ein Software-Tool wie Slack, mit dem die interne Kommunikation effizienter werden kann?

3. Für welche Dinge wird im Unternehmen Microsoft Excel eingesetzt? Gibt es eine bessere Software?

4. Gibt es On-Premise-Lösungen, die in eine Public Cloud ziehen könnten?

(Foto: © Rawpixel.com Adobe Stock)

1 von 6

Der Studie zufolge sagen zwei Drittel (65 Prozent) der Unternehmen ab 20 Mitarbeitern aus allen Branchen, dass IT- und Internet-Firmen in ihren Markt drängen. Ein Jahr zuvor waren es noch 57 Prozent. 60 Prozent sehen auch Unternehmen aus anderen Branchen plötzlich als direkte Wettbewerber – 2018 sagten das noch 42 Prozent. 72 Prozent passten bestehende Produkte und Dienstleistungen entsprechend an. Und erstmals böten mehr als die Hälfte in Folge der Digitalisierung völlig neue Produkte und Dienstleistungen an. Die große Mehrheit der Unternehmen (91 Prozent) sehen die Digitalisierung allerdings in erster Linie als Chance.

Digitalisierung hat kaum Auswirkungen auf Unternehmensausgaben

Auf die Ausgaben der Unternehmen hat die Digitalisierung der Studie zufolge jedoch noch wenig Einfluss. Nur jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) will demnach im laufenden Jahr gezielt in die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle investieren. Gut die Hälfte der befragten Unternehmen hat das in der Vergangenheit getan, stellt dafür aber keine Ressourcen für dieses Jahr bereit. Und 26 Prozent verfolgen keine Strategie für den digitalen Wandel. „Keine personelle Verantwortung, keine Zeit, kein Geld – so macht man keine Digitalisierungsstrategie“, warnte Berg. dpa

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung