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Blockstream und Block planen nachhaltiges Bitcoin-Mining mit Tesla

Auch wenn Tesla im vergangenen Jahr die Bitcoin-Entscheidung revidiert hatte, bleibt das Unternehmen weiterhin an Kryptowährungen interessiert. Die Unternehmen Blockstream und Block wollen nun mithilfe von Tesla ein Bitcoin-Mining-Zentrum aufbauen.

2 Min. Lesezeit
Bitcoin-Mining. (Foto: PHOTOCREO Michal Bednarek / Shutterstock)

Auch wenn das Bitcoin-Mining weiterhin für viele Diskussionen sorgt, investieren Unternehmen zunehmend in diesen Sektor. Das Bitcoin-Unternehmen Blockstream und die digitale Zahlungsfirma Block (früher bekannt als Square) vom ehemaligen Twitter-CEO Jack Dorsey werden Teslas Megapack-Technologie für eine neue solar- und batteriebetriebene Mining-Anlage nutzen.

12 Millionen Dollar Projekt

Bereits im vergangenen Jahr hatten die beiden Unternehmen Blockstream und Block eine Partnerschaft angekündigt, um nachhaltiges Bitcoin-Mining zu betreiben. Nun soll das Projekt in den nächsten Monaten endgültig abgeschlossen werden, so Blockstream-CEO Adam Back auf der Bitcoin Konferenz 2022 in Miami. Die Kosten für das Bitcoin-Mining-Zentrum in Texas belaufen sich auf rund 12 Millionen US-Dollar.

Das netzunabhängige Mining Center wird über 3,8 Megawatt erneuerbare Solarenergie, 12 Megawattstunden Batteriespeicher und 30 Petahashes (PH/s) pro Sekunde Mining-Hashrate verfügen. Die Batterien werden nachts und zu Zeiten, in denen die Sonneneinstrahlung tagsüber schwankt, für den Betrieb des Minings eingesetzt.

Transparenz im Fokus

Die Unternehmen wollen dabei so transparent wie möglich arbeiten. Dafür wird das Projekt ein öffentliches Dashboard umfassen. Hier sollen Kennzahlen und Informationen über die Mining-Kapazität sowie die Anzahl der geschürften BTC angezeigt werden – in Echtzeit.

Das Projekt soll laut Back vor allem zeigen, wie Bitcoin nachhaltig genutzt werden kann, um den Ausbau von solarbetriebener Infrastruktur zu finanzieren.  „Wir dachten uns, dass wir es zu einer Realität machen und die Informationen auf eine transparentere Art und Weise veröffentlichen würden, als es normalerweise aus Gründen der kommerziellen Wettbewerbsfähigkeit geschieht, damit wir eine fundierte Diskussion führen können“, so Back. „Wenn wir die Rohdaten, die rohen Finanzinformationen, veröffentlichen, sprechen sie für sich selbst“, fuhr er fort.

Wie wichtig die Klimadebatte innerhalb der Kryptoszene ist, zeigt auch ein anderer Vorstoß. So haben erst kürzlich Greenpeace und Co gefordert, dass der Bitcoin-Code geändert werden solle, um das Klima zu schützen. Unterstützt wird die Kampagne unter anderem von Ripples Co-Founder Chris Larsen, der insgesamt 5 Millionen US-Dollar in die Kampagne investiert hat.

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