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Car2Go und DriveNow sind Geschichte: Share Now startet heute

Drivenow und Car2go sind künftig eins. (Foto: BMW)

Daimler und BMW haben heute den Zusammenschluss ihrer beiden Car-Sharing-Dienste Car2Go und DriveNow zum gemeinsamen Joint Venture Share Now vollzogen.

Für die bisherigen Nutzer einer der beiden Vorgänger-Apps ändert sich dem Vernehmen nach nichts. Sie können sich mit ihren bisherigen Benutzerdaten an der neuen Share-Now-App, die sie zuvor für ihr Smartphone herunterladen müssen und die der bisherigen Car2Go-App entspricht, anmelden. Das teilt Share Now auf der Landing Page zum Namenswechsel mit.

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Share Now deckt 26 Städte in 14 Ländern ab

Share Now kommuniziert damit grob eine Verdoppelung der bisherigen Kapazitäten. Der Dienst steht nach der Erweiterung in 26 Städten und vierzehn Ländern zur Verfügung. Deutsche Nutzer können das Angebot in Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart in Anspruch nehmen. In Österreich stehen Autos in Wien und in den Niederlanden in Amsterdam.

Zudem sind die Hauptstädte von Großbritannien, Frankreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Spanien, Portugal und Ungarn ausgerüstet. Italien ist mit Rom, Mailand, Turin und Florenz am Start. In den USA können Reisende in New York, Seattle und Washington D.C. Share Now nutzen, in Kanada warten Autos in Montreal auf Mieter.

Daimler und BMW gründen fünf Joint Ventures

Share Now ist eines von fünf gemeinsamen Joint Ventures der beiden großen deutschen Autohersteller. Hatten sich beide zunächst mit ähnlichen Angeboten Konkurrenz gemacht, entschlossen sie sich schon im März 2018 dazu, ihre Kräfte zu bündeln, um künftig gemeinsam am Markt zu bestehen.

Die ehemalige Daimler-Tochter MyTaxi ist beispielsweise im Joint Venture Free Now aufgegangen. Um das Angebot an Parkdiensten soll sich Park Now kümmern, während Reach Now das Angebot für verkehrsmittelübergreifende Mobilität sein soll. Das fünfte Joint Venture, Charge Now, soll sich auf den Betrieb und die Nutzung von Ladestationen für Elektroautos konzentrieren.

Der Sitz aller Gemeinschaftsunternehmen wird Berlin sein. Die Hersteller gehen davon aus, in diesem Verbund weltweit etwa 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen zu können.

Passend dazu: BMW und Daimler legen Mobilitätsdienste zusammen

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