
Überall, wo man hinblickt, sind die Dinge in Bewegung: Auch bei t3n kennen wir Umbrüche. Ihr lest unsere 78. Magazin-Ausgabe. Aus einem Studienprojekt im Jahr 2005 wurde ein Medien-Startup, inzwischen sind wir Mitglied eines traditionsreichen Familienunternehmens und weitere Marken sind hinzugekommen. Gleichzeitig erfordern sich ändernde Rahmenbedingungen in der Medienbranche immer wieder neue Wege.
Auf unserem Cover spielen wir gestalterisch mit dem „Nie wirklich fertig sein“ und in unserem Schwerpunkt zum Change Management gehen wir der Frage nach, wie sich der Wandel so gestalten lässt, dass niemand auf der Strecke bleibt. In unserer Titelgeschichte erzählen deutsche Gründer:innen, wie sie ihr Geschäftsmodell ändern mussten und was sie dabei gelernt haben. Die Unternehmensberaterin Claudia Schmidt gibt dazu folgenden Denkanstoß: „Fragen Sie sich, was in Zukunft passiert, wenn alles so bleibt, wie es aktuell ist.“ Und setzt nach: „Manche müssen erst am Abgrund stehen, um das Springen zu lernen“.
Vor Veränderungen erst mal Angst zu haben, sei etwas ganz Normales, betont die Beraterin für Teamführung Tatjana Güntensperger. Sie lässt in ihren Seminaren Teilnehmer:innen ihre Lebenslinie nachzeichnen – und setzt auf den Aha-Effekt: „Ich habe ja schon mehr gemeistert, als mir bewusst war.“
Etwas anders zu machen als bisher erfordert natürlich gerade in Krisenzeiten eine Extraportion Mut. Wenn ihr für euch sagt, dass „Weiter so“ keine Option ist, würden wir uns freuen, wenn euch diese Ausgabe Rückenwind für den Sprung ins Neue gibt.
Der Schwerpunkt im Überblick:
- Shape, Lead, Change, Repeat: Wir haben Startups gefragt, wie sie Change navigieren
- Spielend verändern: Warum Games helfen, sich für Neues zu öffnen
- Zwischen Euphorie und Erwartungsdruck: Strategien, um Mitarbeiter:innen für den Wandel zu gewinnen
- Future Skills für alle: Warum wir eine bessere Weiterbildungskultur brauchen
- Wie Change-Manager ticken: Wenn Projekt-Sprints zu Dauerläufen werden
- Kulturwissenschaftlerin Payal Arora im Interview: „Wir können es uns schlicht nicht erlauben, zu verzweifeln.“
Außerdem in der neuen Ausgabe:

(Abbildung: Freepik / t3n)
New Work: Mehr als nur Nice to Have
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten gelten Homeoffice und flache Hierarchien in vielen Unternehmen nur noch als nette Idee aus Coronazeiten – und werden wieder gestrichen. Dabei kann New Work ein Erfolgsfaktor sein.

(Abbildung: t3n)
Metaverse? War da was?
Der große Hype um das Metaverse ist vorbei, doch tot ist die Idee noch lange nicht. Wir ergründen den Status quo und wagen den Selbstversuch: Kann man in Mixed Reality leben und arbeiten?

(Abbildung: Freepik / t3n)
Hey ChatGPT, mach mich reich!
Wir nutzen generative KI für viele Lebenssituationen: Beziehungstipps, Kochrezepte und sogar Finanzen. Wie schlägt sich ChatGPT im Vergleich zu Robo-Advisorn und Finanzexpert:innen?

(Abbildung: Katharina Stefes)
Unsichtbare KI-Arbeiter:innen
Generative KI macht viele Jobs obsolet, heißt es. Dabei macht sie erst mal sehr viel Arbeit. Doch die bleibt oft unsichtbar. Genauso wie die Menschen, die sie verrichten. Die Wissenschaftlerin Milagros Miceli will das ändern.
Weitere starke Themen in der t3n 78:
- Ans Tablet, bitte! Eine Zwischenbilanz der Digitalisierung an deutschen Schulen
- Softskills, Hardskills, KI-Skills: Wie viel Fachwissen brauchen wir noch?
- Mehr als nur Kohle: Im Ruhrgebiet entsteht ein neues Ökosystem für Startups
- Voice-Cloning: Wenn Angela Merkel plötzlich singt, ist KI im Spiel
- .top oder .flop? Lohnen sich individuelle Domain-Endungen?
- Sportmarketing: Icon League und Co. bieten neue Werbemöglichkeiten
- Marketingtrends 2025: KI als Assistenz, First-Party-Daten und Creator Economy 2.0
- Tool-Tipp: Ein Schreibassistent mit KI
- KI-Crawler: Wie Websites damit umgehen sollten
- Barrierefreie Websites: Was Unternehmen jetzt wissen müssen
t3n 78: Ab sofort online bestellbar, ab dem 23. November im Handel

(Screenshot: t3n)
In unserem Pageflip zur Ausgabe 78 könnt ihr euch die ersten Seiten des Magazins anschauen – das funktioniert nicht nur auf eurem Desktop-PC, sondern auch auf dem Smartphone oder dem Tablet.
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