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ChatGPT bekommt ein Gedächtnis – und mit Glück kannst du es aktivieren

Was wäre, wenn sich ChatGPT an eure persönlichen Vorlieben erinnern könnte? Bald könnt ihr es herausfinden, denn OpenAI testet gerade eine Gedächtnisfunktion. Mit Glück könnt ihr sie sogar schon aktivieren.

2 Min.
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ChatGPT kann sich bald an Dinge erinnern – wenn ihr das Gedächtnis aktiviert. (Bild: Voar Designs/Shutterstock)

Wenn ChatGPT eine Zusammenfassung in Bulletpoints liefern soll, müsst ihr dem Chatbot diese Aufgabe in jedem Prompt aufs Neue mitgeben. Denn die persönlichen Vorlieben merkt sich die generative KI von OpenAI nicht – zumindest bis jetzt.

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Per Blogeintrag kündigt OpenAI nun den Test einer Gedächtnisfunktion an. Damit könnt ihr ChatGPT einfach mitteilen, welche Details sich der Chatbot für die Zukunft merken soll, zum Beispiel Zusammenfassung stets in Bulletpoints zu liefern. Alternativ merkt sich ChatGPT wichtige Dinge auch selbstständig.

Auch Team- und Enterprise-Kund:innen sollen vom neuen Gedächtnis profitieren. „ChatGPT kann sich Ihren Tonfall, Ihre Stimme und Ihre Formatvorlieben merken und diese automatisch auf Blogpost-Entwürfe anwenden, ohne dass Sie diese wiederholen müssen“, gibt das Unternehmen als ein Beispiel an.

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Sicherheit zuerst

Datenschutz spielt dabei natürlich eine große Rolle. OpenAI hat deswegen Sicherheitsmechanismen in die Gedächtnisfunktion eingebaut, die verhindern sollen, dass sich ChatGPT die falschen Informationen abspeichert. Teilt ihr, warum auch immer, Gesundheitsdaten mit der KI, wird sie sich die nicht merken – es sei denn, ihr bittet explizit darum.

Das Unternehmen weist aber auch darauf hin, dass es die Inhalte, die ihr ChatGPT zur Verfügung stellt, zum Training seiner Modelle nutzen kann, wenn man dem nicht widerspricht. Grundsätzlich ausgenommen sind nur sind Team- und Enterprise-Kund:innen.

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Solltet ihr später der Meinung sein, ChatGPT sollte eine gespeicherte Information wieder vergessen, gebt ihr den entsprechenden Befehl einfach als Prompt ins Textfeld ein.

Gedächtnis an oder aus?

Alternativ könnt ihr das Gedächtnis ausschalten, denn verpflichtend ist die neue Funktion nicht. Zum Aktivieren öffnet ihr die Einstellungen, klickt auf Personalization und aktiviert die Memory-Funktion. Genauso lässt sie sich auch wieder ausschalten. Ist das der Fall, kann sich ChatGPT aber nicht mehr an eure Wünsche erinnern (und sich auch keine neuen merken).

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Damit ihr nicht ständig den Weg über die Einstellungen gehen müsst, hat sich OpenAI einen Workaround ausgedacht. Klickt im Hauptfenster oben auf die ChatGPT-Version, die ihr nutzt (ChatGPT-3.5 oder ChatGPT-4) und dann auf Temporary Chat. Darin werden keine neuen Erinnerungen generiert.

Ob ihr das Feature nutzen könnt, ist allerdings Glückssache. Zwar gibt es die Gedächtnisfunktion sowohl für Gratis-Nutzer:innen als auch für Abonnent:innen, OpenAI hat sie bislang aber nur für einen kleinen Teil seiner Nutzerschaft freigeschaltet. Ob ihr dazugehört, könnt ihr über den obigen Weg herausfinden.

Gedächtnis für andere GPTs

Dass es die Funktion irgendwann für alle geben wird, scheint aber nur eine Frage der Zeit, denn OpenAI will sie auch für die selbstgebauten GPTs im GPT-Store zur Verfügung stellen. Die Erschaffer:innen dieser angepassten Versionen bekommen dabei keinen Zugriff auf die im Gedächtnis gespeicherten Erinnerungen.

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Als Beispiel führt OpenAI das Books-GPT an, das euch künftig besser Bücher auf Basis eurer Vorlieben vorschlagen könnte. Das Artful-Greeting-Card-GPT wäre dann dazu in der Lage, sich das Geburtsdatum von Familienmitgliedern zu merken – allerdings erst dann, wenn das Unternehmen die Gedächtnisfunktion im größeren Rahmen verfügbar macht.

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Dall-E Mini Quelle:

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