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Chrome-Erweiterungen mit Schadcode gefunden

Mehrere Erweiterungen für Chrome enthalten neben den gewünschten Funktionen Malware. Nutzer:innen sind angehalten, diese zu prüfen und gegebenenfalls zu deinstallieren.

Von Hannah Klaiber
1 Min.
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Weniger sicher als die eigentliche App sind zahlreiche Erweiterungen von Google Chrome. (Bild: Sharaf Maksumov / Shutterstock).

In seinem Blog warnt der ehemaliger Entwickler von Adblock Plus, Wladimir Palant, vor schädlichen Chrome Erweiterungen. Der Hersteller von Sicherheitssoftware Avast hat die Ergebnisse von Palant bestätigt.

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34 Erweiterungen mit manipuliertem Code

Nutzer:innen sind angehalten, die Erweiterungen ihres Web-Browsers zu deinstallieren. Auch Google hat inzwischen einen Großteil der Chrome Add-ons aus dem Store entfernt. Zu den betroffenen Erweiterungen gehören laut Palants Analysen unter anderem eine PDF-Toolbox-Erweiterung. In 34 weiteren Erweiterungen konnte bisher bösartiger Code gefunden werden.

Betroffen sind bisher 87 Millionen Nutzer:innen. Die beliebtesten Erweiterungen sind Autoskip for YouTube, Crystal Ad block und Brisk VPN.

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Gleiches Muster bei Rezensionen

Lukas Andersson hat die Manipulation von Bewertungen im Chrome Web Store untersucht und dabei weitere bösartige Erweiterungen zu Tage gebracht. Die manipulierten Erweiterungen weisen in ihren Rezensionen die gleichen Muster auf.

Bis auf acht Erweiterungen hat Google diese Funde aus dem Store entfernt. Das Problem der bösartigen Browser-Erweiterungen ist die Art und Weise der Tools.

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Denn die Erweiterungen selbst sind so konzipiert, dass sie die zu erwartenden Funktionen bieten können. Das lässt die manipulierten Erweiterungen harmlos erscheinen.

Unerwünschte Werbung und manipulierte Suchergebnisse

Allerdings haben die Entwickler:innen weiteren Schadcode hinzugefügt. Mithilfe der Website serasearch.com können Javascript-Codes in alle besuchten Webseiten eingebaut werden.

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Es handelt sich dabei unter anderem um Adware, die unerwünschte Werbung einblendet oder Suchergebnisse durch beispielsweise die Anzeige von gesponserten Links verändert. Die Erweiterungen weisen eine niedrige Anzahl an Bewertungen auf. Das lässt darauf schließen, dass die Anzahl an Installationen manipuliert wurde.

Liste mit betroffenen App-Namen

In einem weiteren Blog-Eintrag hat Palant eine Liste mit den betroffenen App-Namen veröffentlicht. Sie basiert auf einer Stichprobe von etwa 1600 Erweiterungen, die Palant lokal gespeichert hat. Allerdings bezieht sie sich nicht auf den gesamten Inhalt des Google Chrome Web Stores. Die meisten der bösartigen Erweiterungen werden in der Kategorie „Feature“ gelistet. Alle Chrome Nutzer:innen sollten die betroffenen Erweiterungen prüfen und gegebenenfalls entfernen.

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