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US-Aufsichtsbehörde nimmt Staking-Programm von Coinbase ins Visier

Coinbase, eine der bekanntesten Handelsplattformen für Kryptowährungen, ist erneut in den Fokus einer US-Aufsichtsbehörde geraten. Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht das sogenannte Staking-Programm.

Von Christian Bernhard
1 Min.
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Coinbase ist erneut ins Visier einer US-Aufsichtsbehörde geraten. (Bild: Shutterstock / Nadezda Murmakova)

Die Krypto-Börse Coinbase hat mitgeteilt, dass sie von einer US-Aufsichtsbehörde wegen ihrer Staking-Programme untersucht wird. Die US Securities and Exchange Commission (SEC) habe „Ermittlungsvorladungen und Anfragen von der SEC nach Dokumenten und Informationen über bestimmte Kundenprogramme, Operationen und bestehende und beabsichtigte zukünftige Produkte“ erhalten, heißt es in einer Mitteilung von Coinbase.

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Es ist nicht das erste Mal, dass die SEC bei Coinbase genauer hinschaut – sie hat beispielsweise auch schon wegen des Verdachts auf Insiderhandel ermittelt.

Staking-Programm im Fokus

Im Fokus der Aufsichtsbehörde steht diesmal das Staking-Programm. Dabei setzen Krypto-Inhaber:innen ihre Coins dazu ein, die Blockchain fortzuschreiben – und erhalten dafür im Gegenzug eine Belohnung, meist in Form zusätzlicher Coin-Anteile.

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Das sogenannte Staking hat im Krypto-Markt zuletzt stark an Bedeutung gewonnen. Auch für Coinbase ist es ein wichtiges Feld. Bei Coinbase machten die über Staking generierten Einnahmen im zweiten Quartal dieses Jahres 8,5 Prozent der Nettoeinnahmen aus.

Staking-Dienste werden von vielen Krypto-Börsen als Schlüssel zur Diversifizierung der Handelseinnahmen angeboten. Bei Marktabschwüngen sinken diese tendenziell – und zuletzt war der Krypto-Markt teils heftig eingebrochen.

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Einnahmen sinken deutlich

Das machte sich auch bei Coinbase bemerkbar: Laut Bloomberg fielen die Einnahmen über Staking im zweiten Quartal 2022 um 16 Prozent auf rund 68,4 Millionen US-Dollar, damit allerdings prozentual weniger als die Handelseinnahmen generell. Das Coinbase-Handelsvolumen lag im zweiten Quartal des aktuellen Jahres bei 217 Milliarden US-Dollar – das bedeutete einen Rückgang von fast 30 Prozent zum Jahresbeginn.

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Der Verlust im zweiten Quartal belief sich auf 1,1 Milliarden Dollar. „Der derzeitige Abschwung kam schnell und heftig“, teilte Coinbase am Mittwoch mit. Das spiegele sich im Verhalten der Kunden wider.

Nun muss das Unternehmen den nächsten Rückschlag verkraften. Laut Bloomberg prüft die SEC bereits mögliche nicht registrierte Wertpapiere von Coinbase. Die Kryptobörse erklärte, die SEC wisse noch nicht, ob aus der Informationsanfrage in Sachen Staking auch eine formelle Untersuchung werde.

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