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Analyse

Content Commerce: Alles, was ihr über das Verkaufen außerhalb eures Shops wissen müsst

Produkte über Widgets auf einer Website außerhalb des Shops zu verkaufen, kann zusätzlichen Umsatz generieren. Mit Content Commerce erreicht ihr den Kunden direkt im Blog oder in eurem Markenumfeld.

3 Min.
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Die Chancen, mit ein paar Linktauschs, mit etwas Bannerwerbung und ein paar Social-Media-Postings Kunden dazu zu bringen, ein Produkt zu kaufen, werden immer schlechter. Was dagegen gerade in Themenumfeldern wie Mode, Lifestyle oder Luxusgütern gut ankommt, ist ein Shop-Widget, das sich in die eigene Website integrieren lässt.

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In Form von Content Marketing wird über ein Thema berichtet, zu dem dann die passenden Produkte angeboten werden. Das kann ein Artikel über ein Modethema sein, über die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz oder über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten einer bestimmten Stadt. Die entsprechenden Angebote lassen sich dann in Form eines Widgets auf die Seite packen. Denkbar wären hier das Outfit des Stars, von dem die Rede ist, die Lampe aus dem Artikel oder die aktuell günstigsten Hotels einer bestimmten Klasse für den Artikel zu den Sehenswürdigkeiten.

Das klingt erst einmal ganz einfach, ist es in der Praxis aber nicht. Denn Content Commerce wird von vielen Anbietern ausschließlich unter dem Aspekt Commerce gedacht, während die Content-Komponente oft nur so mitläuft. Daher solltet ihr die folgenden fünf Tipps beachten, damit euer Content Commerce erfolgreich ist:

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  1. Überlegt euch im Vorfeld, welche Zielgruppen ihr für welche Produkte begeistern wollt. Die Content-Strategie, die ihr daraus entwickelt, muss schlüssig sein. Nur so wirkt das Ganze stimmig und nicht nur wie billig gemachte Werbung durch die Hintertür. Entwickelt eine passende Tonalität und haltet diese (gerade auch bei mehreren Autoren) ein.
  2. Ihr müsst über den Content überzeugen. Investiert also eure Manpower in den Content und betrachtet diesen nicht nur als „Sättigungsbeilage“ und Werbeumfeld für eure Angebote. Ein gutes Lektorat gehört hier ebenso dazu wie ein kurzer Faktencheck.
  3. Achtet darauf, dass euer Content nutzwertig ist und optimiert ihn so, dass er möglichst weit über Social-Media-Kanäle geteilt wird. Denn das Schlimmste, was ihr tun könnt, ist den Leser zu langweilen.
  4. Wertet regelmäßig aus, was bei euren Lesern ankommt und optimiert auf die entsprechenden Produkte. Merke: Nicht jedes Produkt eignet sich gleichermaßen für Content Commerce.
  5. Löst die Integration in eure Website mit möglichst wenig verwirrenden Elementen. Je einfacher und intuitiver eure Kunde das Produkt kaufen kann, umso eher wird er es auch tun. Beobachtet in den Zusammenhang die Abbrecherquoten und optimiert den Bestellprozess überall dort, wo diese zu hoch scheinen.

Wie CMS und Shopsystem bei Content Commerce miteinander klarkommen

Während ihr bei den Punkten eins bis vier vor allem auf Kreativität angewiesen seid, lässt sich Punkt fünf über die technische Implementierung eures Shop- und Content-Management-Systems lösen. Wenig Mühe habt ihr dabei mit einem Shopsystem wie dem cloudbasierten Versacommerce, das traditionell leicht mit anderen Systemen in Einklang zu bringen ist. (Disclosure: das t3n-Schwesterunternehmen Bootbird Ventures hält Anteile an Versacommerce). Versacommerce unterstützt Web-Widgets, die sich beispielsweise in eine WordPress-Umgebung oder eine beliebige andere Website integrieren lassen (ab der Business-Edition). Zudem ist eine Integration auch ohne vollständigen Webshop möglich, etwa, wenn ihr nur ein paar Produkte anbietet und der Schwerpunkt eigentlich auf eurem Content liegt.

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Content Commerce mit Erfolgskontrolle: Über Versacommerce lässt sich jedes der Widgets individuell tracken. So erfahrt ihr, welcher Content besonders erfolgreich Umsatz generiert. (Bild: Versacommerce)

Eine vergleichbare Lösung bietet Shopify an. Hier richtet ihr einen Store ein und könnt zu den gewünschten Produkten individuelle Widgets generieren. Diese lassen sich dann beispielsweise unter WordPress, Drupal, Tumblr oder Joomla einbinden. Eine dritte Lösung, die Shopping-Buttons ohne einen dahinterliegenden Onlineshop bietet, nennt sich Supr – dahinter steckt ein zur Wirecard-Gruppe gehörendes Startup. Die Supr-Produkte kommen mit integriertem Checkout und lassen sich ebenfalls an das Design der Content-Präsenz anpassen.

Doch es geht auch umgekehrt, indem man man aufwendigeren Content in sein Shopsystem ausspielt – dann steht das Shopsystem technisch im Vordergrund. So gibt es von Shopware ein Plugin, das die nicht produktbezogenen Inhalte aufwendiger und attraktiver darstellen kann, als das standardmäßig möglich wäre. Die vollständig responsive Erweiterung von Shopjektiv, die derzeit über 14 unterschiedliche Widget-Module verfügt, lässt sich über den Plugin-Manager installieren. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die Erweiterung cms4shop, die eine Verbindung zwischen Shopware und dem CMS Contenido herstellt. Wer seinen Shop auf Magento aufgesetzt hat, hat ebenfalls eine Vielzahl von Möglichkeiten, um das Shopsystem um Content-Funktionen zu erweitern.

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