Ratgeber

Content-Marketing: Dieser Guide sagt dir, auf was du bei der Erfolgsmessung achten musst

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Mit Content-Marketing lässt sich einiges erreichen – unter anderem lassen sich Sales generieren, lässt sich Reichweite erzielen oder Nutzer-Feedback einholen. Wir haben sieben wichtige Punkte zur Erfolgsmessung aufgeführt.

Content-Marketing ist zu einer etablierten Technik geworden, um Produkte und Dienstleistungen im Netz zu bewerben. Dabei geht es vor allem darum, der Zielgruppe informierende, beratende und unterhaltende Inhalte zum Unternehmen und dessen Leistungsangebot an die Hand zu geben. Unternehmen, die sich entscheiden, Content-Marketing zu betreiben, sollten sich im Vorfeld über die Ziele klar sein, die sie damit verfolgen. Der Entwicklung der Ziele lässt sich anhand diverser „Key Performance Indicators“ (kurz KPIs) verfolgen. Doch es gibt auch andere Punkte, die bei Erfolgsmessung hinzugezogen werden können.

Hubspot hat in seinem „Demand Generation Report 2015“ sieben Kriterium aufgelistet, die für ein erfolgreiches Content-Marketing überwacht werden sollten.

Content-Marketing: Diese Kennziffern und Metriken sollten Marketer überwachen

Content-Marketing: Diese Kennziffern und Metriken sollten Marketer überwachen. (Grafik: Demand Generation Report 2015)

Content-Marketing: Diese Kennziffern und Metriken sollten Marketer überwachen. (Grafik: Demand Generation Report 2015)

Traffic: Den Traffic auf der eigenen Webseite zu überwachen, ist immer wichtig. Im Content-Marketing jedoch vor allem, um zu sehen, wie verschiedene Formate gegeneinander performen. Hat der Gastartikel, das How-to oder das Experteninterview auf dem hauseigenen Corporate-Blog viele Besucher gelockt? Welcher Beitrag war am erfolgreichsten? Welcher nicht? Wichtig dabei: Der Traffic allein sagt noch nichts über die Qualität der Besucher aus.

Sales: Dass das Content-Marketing die Verkaufszahlen ankurbelt, ist eines der wichtigsten Ziele, die erreicht werden können. Vor allem Hands-on-Beiträge können Nutzer zum Kauf bewegen, wenn sie überzeugend geschrieben, die Vorteile gut dargestellt oder offene Fragen geklärt sind. Hier muss darauf geachtet werden, dass die aus Beiträgen resultierenden Sales eindeutig zugeordnet werden können.

Conversion: Ebenfalls eine wichtige Kennziffer ist die Conversion, die beispielsweise in Form von Registrierungen, Angebotsanfragen oder Downloads direkt nach einem Content-Marketing-Stunt gemessen werden können. Hier ist eine sorgfältige Analyse nötig, um zu bestimmen, welche Maßnahmen sich positiv auswirken.

SEO-Rank: Gutes Content-Marketing wirkt sich langfristig positiv auf das SEO-Ranking aus und wird damit eine Steigerung des organischen Traffics herbeiführen. Dazu ist es notwendig, bestimmte Schlüsselwörter vorab zu identifizieren, unter denen man im Netz gefunden werden möchte und das Ranking der eigenen Seite zu diesen Suchbegriffen zu überwachen.

Time on Site: Sowohl die Absprungraten als auch die Verweildauer sagen viel über die Qualität der Webseite und der Inhalte aus und sollten ständig überprüft werden. Wie viele Nutzer verlassen die Seite sofort? Wie lange setzt sich der Besucher mit den Inhalten auseinander? In der Regel gilt: je länger, desto besser. Geringe Absprungraten und eine hohe Verweildauer sind das Ziel.

Customer-Feedback: Kommentare zu neuen Inhalten müssen nicht zwingend nur auf dem eigenen Blog sein. Sie finden genauso gut auch in den sozialen Netzwerken statt. Es ist wichtig, dass das Feedback überwacht und ausgewertet wird. Nutzer können sowohl auf Unzulänglichkeiten als auch auf besonders gute Aspekte in den Inhalten aufmerksam machen. Daraus lassen sich wichtige Schlussfolgerungen ziehen.

Subscriber-Growth: Wenn die Abonnentenzahl des eigenen Newsletters oder die der Social-Media-Auftritte wächst, scheinen eure Inhalte mindestens so interessant zu sein, dass die Menschen weiterhin über eure Aktivitäten informiert bleiben möchten. Die Entwicklung der Abonnenten hilft, um die eigene Reichweite noch besser einschätzen zu können.

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