News

Corona: Deutsches Rotes Kreuz startet Whatsapp-Chatbot

(Foto: Shutterstock)

Nachdem die WHO einen Whatsapp-Chatbot zur Coronakrise gestartet hatte, gibt es jetzt eine deutsche Lösung. Der Service beantwortet gängige Fragen und informiert über die aktuelle Lage.

Ein neuer Whatsapp-Chatbot vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) liefert jetzt individuelle Informationen zur Coronavirus-Pandemie. Das Telekommunikationsunternehmen Tyntec, die Agentur für Conversational AI Future of Voice und das Dialog-Management-System Parloa haben den Service für das DRK entwickelt.

Nix mehr verpassen: Die t3n Newsletter zu deinen Lieblingsthemen! Jetzt anmelden

Der Dienst ist kostenfrei unter der Nummer +49 30 8540 4106 oder über diesen Link erreichbar, wie das DRK mitteilt. Zuvor hatte die Weltgesundheitsorganisation einen Whatsapp-Informationsservice gestartet, der auf Arabisch, Englisch, Französisch und Spanisch Fragen beantwortet.

Fragen und Tipps zur aktuellen Lage

Der neue Chatbot beantwortet Fragen zu aktuellen Zahlen und Hygienemaßnahmen, gibt aber auch Tipps zum Umgang mit Stress und der Quarantäne. Auf ein „Hallo“ antwortet der Bot mit einer nummerierten Liste von neun verschiedenen Kategorien, zum Beispiel „Fragen und Antworten“, „Zahlen und Neuigkeiten“ oder „Umgang mit Stress“.

Das DRK beantwortet per Chatbot Fragen rund um Corona. (Screenshot: t3n.de)

1 von 2

Per Nachricht mit der entsprechenden Nummer gelangt man zu weiteren Informationen. Individuelle Fragen können nicht eingegeben werden – stattdessen schlägt der Bot Fragen vor, die sich dann wieder über die Nummern auswählen lassen.

„Angesichst der Fülle und Schnelllebigkeit der Meldungen in einer extrem dynamischen Lage ist es umso wichtiger, verlässliche Informationen zum Coronavirus über vertrauenswürdige und seriöse Quellen zu beziehen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter laut Pressemitteilung.

Seriöse Infos gegen Fake News

Es sei möglich, den Chatbot kurzfristig anzupassen und somit auf neue Beschlüsse, Falschmeldungen und auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer zu reagieren. „Whatsapp ist im deutschsprachigen Raum der ideale Kanal dafür. Neun von zehn Smartphone-Besitzern sind ohnehin täglich in der App aktiv und somit schnell erreichbar“, sagt Dr. Marco Lafrentz, Vice President of Products bei tyntec, laut Mitteilung.

Mehr zum Thema:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung