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Coworking im Schweinestall: Künstler bietet Bauernhof-Feeling mitten in Berlin

Der Künstler und Ex-Modeblogger David Kurt Karl Roth hat das Landleben in die Berliner City geholt. Nur wenige Minuten vom Alexanderplatz entfernt können sich kreative Großstädter einen Coworking-Platz im Stall mieten – und auf Eiersuche gehen.

2 Min. Lesezeit
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Schweine als Kollegen im Coworking-Space in Berlin. (Foto: David Kurt Karl Roth)

Wer die Nase voll von der Großstadt hat – und es sich leisten kann –, zieht mit Kind und Kegel aufs Land. Gern auf einen alten Bauernhof. David Kurt Karl Roth, seines Zeichens Künstler und bis 2021 einer der Betreiber des Modeblogs Dandy Diary bringt das Landleben jetzt in die Stadt.

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Coworking-Platz im Stall, mitten in Berlin

Roth hat in der Berliner P7-Gallery, die sich nur wenige Gehminuten vom Alexanderplatz entfernt befindet, einen Stall eingerichtet, in dem sich Kreative einen Coworking-Platz mieten können – und dann direkt neben Schweinen, Hühnern und Ziegen sitzen.

Ziel ist es laut Website-Beschreibung, Coworking in Verbindung mit der Natur zu ermöglichen. Etwas, was direkt in der Berliner Stadtmitte wohl tatsächlich kaum zu finden sein dürfte. Wer einen Platz bucht, ist entsprechend aufgerufen, sich auch um das Füttern der Tiere, das Ausmisten des Stalls sowie das Suchen der Hühnereier zu kümmern.

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Coworking Stall Berlin

Coworking im Stall, mitten in Berlin. (Foto: David Kurt Karl Roth)

„Wir helfen Kreativen, die Arbeit, die sie lieben, dort zu verrichten, wo ihr Herz hingehört – indem wir ihnen den Raum zum Leben und Arbeiten inmitten der Natur bieten“, so Roth auf der Website der Coworking-Plattform.

100 Euro pro Woche für tierischen Arbeitsplatz

Einmieten kann man sich schon für 100 Euro pro Woche. Schnelles Internet ist ebenso inklusive wie die Möglichkeit, sich seinen Platz auch einmal auf einem Strohballen zu suchen. Einmal pro Woche soll es ein gemeinsames Abendessen geben.

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Community wird ohnehin groß geschrieben. Die Tiere und das Stallumfeld sollen gestressten Großstädtern laut Roth eine „meditative Arbeitsatmosphäre“ bieten können. Noch nicht verraten hat Roth, wie groß der Andrang ist und wieviele Arbeitsplätze der Coworking-Space bietet.

Wie ernst Roth das Projekt wirklich meint, ist nicht klar. Dem Tagesspiegel sagte Roth jedenfalls, dass man das Projekt auch als eine Art temporäre Kunstintervention verstehen könne, die fehlende Beziehungen zur Natur hinterfrage. Auch der hektische städtische Arbeitsalltag werde auf den Prüfstand gestellt.

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Echtes Coworking-Angebot oder Kunstaktion?

Für eine Kunstaktion würde zudem das Umfeld sprechen. Denn die P7-Gallery dient mit dem 83 Quadratmeter großen Ausstellungsraum, der jetzt zum Stall umgestaltet wurde, eigentlich Fotograf:innen als Ausstellungsfläche.

Solange es den Coworking-Stall noch gibt, ist es aber vielleicht eine überlegenswerte Alternative zu einer Arbeitswoche in Büro oder Homeoffice. Vielleicht ist neben der tierischen Atmosphäre auch noch ein Frühstücksei drin.

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