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Höhle der Löwinnen: Das sind die Gründerinnen von Create F

Seit drei Wochen begleitet Create F talentierte Gründerinnen von der Idee zum eigenen Unternehmen. Das sind die Kandidatinnen mit Vorbildcharakter für junge Frauen.

5 Min. Lesezeit
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Female Founders: Gründerinnen im Porträt. (Foto: Create F / Tony Günther)

Nicht nur Regisseurin Franziska Pohlmann ist klar: Es braucht eine Höhle der Löwinnen, eine Sendung, die Frauen auf dem Weg zum eigenen Unternehmen zeigt. Der Grund sei ganz einfach: Gründen und Investieren ist zu oft noch ein reines Männerspektakel. Was fehlt, sind weibliche Vorbilder in der Szene. Studien belegen das längst: Laut dem Female Founders Monitor 2020 sind nur 15,7 Prozent der Startups in Deutschland weiblich geführt. Pohlmann meint, Mädchen und Frauen hätten überproportional mehr Vertrauen in ihre Zukunft, nachdem sie weibliche Vorbilder erlebt und gehört haben. Auch das stütze sich auf Erhebungen und genau das sei das Ziel von Create-F–Show.

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Über mehrere Wochen begleitet ein Team aus Mentorinnen und Mentoren sowie Investoren insgesamt zehn Gründerinnen auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Und das funktioniert: Seit drei Wochen zeigt Create F auf Youtube jeden Donnerstag zur Primetime die ersten Stationen auf der Gründungsreise der zehn Startups. Von Blockchain über kreislauffähige Wellblech-Möbel, eine Family-Online-Plattform und DIY-Reinigungsmittel bis hin zu veganem Käse – die Bandbreite an Startup-Ideen der Show ist vielseitig. Ebenso vielseitig sind die Stories der Frauen, die hinter den Ideen stecken.

Female Founders: Das sind die Gründerinnen

Anna Forestan – Diggi

Anna Forestan entwickelt mit „Diggi“ einen IT-Support-Service für Seniorinnen und Senioren und alle, die nicht gerade Digital Natives sind. Geboren wurde die Idee während des Lockdowns, als ihr klar wurde: Ihren Eltern kann sie aus der Ferne bei technischen Fragen kaum helfen. Aus einem kleinen italienischen Dorf zog sie nach München. Was ihr dort gefällt: Hier wird Female Empowerment gelebt. Auch an ihrer Wohnzimmerwand ist eine starke Frau zu sehen. Warum diese ihr ähnlich ist? Weil „die ihr Ding macht“, sagt die 37-Jährige.

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Michaela Stauch – Aephus

Auch Michaela Stauch beschäftigt das Wohl der älteren Generation. Die Story haben wir alle schon gehört: Opa stürzt, ein Oberschenkelhalsbruch ist die Folge. Wie wichtig dann schnelles Reagieren ist, weiß die 24-Jährige. Mit ihrem Startup „Aephus“ will sie mehr Sicherheit in den Alltag bringen. Mit ihrem Co-Founder entwickelt sie eine automatische Sturzerkennung mit Benachrichtigungsfunktion. Die Idee ist im Master-Studiengang entstanden. „Vor allem in Unis müssen Ideen mehr bis zur Gründung unterstützt werden“, so Michaela Stauch.

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Ivana Perbi-Ohlheiser – Ward’Robe Affaire

Das Motto von Gründerin Ivana Perbi-Ohlheiser: „Let’s do this!“ Sie weiß, dass jeder Mensch gründen könnte – jedoch muss man es auch machen! Mode leben und lieben und dabei nachhaltig sein, das möchte sie mit ihrer Fashion-Miet-App „Ward’Robe Affaire“. Ihre Geschichte zeigt, dass es zum Gründen keinen akademischen Grad oder teure Zertifikate braucht. An die eigene Idee glauben und einfach durchziehen, das trauen sich alle Unternehmerinnen bei Create F und zeigen: Zum Shero macht Frau sich selbst.

Judith Roos – Maloop

Frauen wollen mit Impact gründen – auch Judith Roos geht es darum: Wertvolle Materialien zurück in den Kreislauf zu führen, ist ihr Ziel. Mit ihrem Unternehmen „Maloop“ schafft sie modulare Möbelsysteme aus Wellblech – und das noch während sie mitten im Master steckt. Um den Kopf auch freizubekommen, tauscht Judith Roos schon mal Wellblech und Bücher gegen Holz und entspannt im Wald am Bergsee. Danach heißt es: zurück an die Arbeit. Was ihr beim Gründen vor allem fehlt: mehr Input, wie man Bürokratie erledigt.

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Lisa Ihde – Best Dressed

Um ein Möbelstück geht es auch Gründerin Lisa Ihde. Doch ihr Fokus liegt auf dem, was drin ist: den Teilen im Kleiderschrank. Ihr Know-how im Programmieren hat es bereits in zwei Bücher geschafft, am Dritten schreibt sie schon. Aktuell entwickelt sie mit ihrem Startup „Best Dressed“ einen Algorithmus, der Organisationstalent, Styleberater und Nachhaltigkeits-Manager in einem ist. Auf dem Weg zum Unternehmen braucht auch sie etwas Coaching, weshalb Create F sie ebenfalls aus knapp 100 Bewerbungen ausgewählt hat.

Nina Heine – Shit 2 Power

Wasserstoff, klar. Windenergie, kennen wir. Strom aus Solarzellen, auch schon gehört. Doch Energiegewinnung aus Klärschlamm? Genau das macht Gründerin Nina Heine mit ihrem Startup „Shit 2 Power“. Als sie herausfand, dass Klärschlamm in Deutschland kaum genutzt wird, war klar: „Dann ziehen wir die Energie jetzt einfach aus dem Abwasser“, so die Gründerin. Ihre große Mission sei es somit, aus Kläranlagen kleine effiziente Kraftwerke zu machen: „Wasser hat dreimal mehr Energie als es zur Klärung braucht.“

Natalie Krakowski – Caesekrake

Vegane, gereifte Käsealternative aus Sonnenblumenkernen – damit beschäftigt sich Natalie Krakowski bei „Caesekrake“. „Dass Massentierhaltung einer der Gründe für die globale Klimakrise ist, dürfte für niemanden mehr ein Geheimnis sein“, erklärt die Gründerin. In Deutschland entstehen rund 30 Prozent der Treibhausgasemissionen durch die Herstellung von Milcherzeugnissen. Natalie Krakowski isst deshalb vegan – und möchte auch andere Menschen dazu inspirieren. Nicht indem sie nur darüber redet, sondern auch Alternativen bietet.

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Nathalie Prokop und Sarah Dankenbring – Noho

Auch die Gründerinnen Nathalie Prokop und Sarah Dankenbring glauben, dass vor allem die Umwelt dringend mehr nachhaltiges Unternehmertum braucht. Mit „Noho“ wollen die 28- und 29-Jährigen umweltfreundliche DIY-Reinigungsmittel-Kits entwickeln. Drei Komponenten unterschiedlich kombiniert, ergeben alle Reiniger, die ein Haushalt benötigt. „Unser Produkt hat einen sehr minimalistischen Ansatz“, verrät Natalie Prokop. Die große Mission liegt darin, Ressourcen zu schonen und so nachhaltiger im Alltagsleben zu sein.

Valerie Vaske – Goverly

Valerie Vaske weiß Bescheid: „Der typische Deutsche fängt erst dann an, Dinge zu tun, wenn er alle Blickwickel bedacht hat.“ An ihrer Geschäftsidee würde ein typischer Deutscher deshalb vermutlich erstmal aufgeben, denn Vaske arbeitet an echter Zukunftstechnologie, die manch einen Horizont womöglich übersteigt. Mit „Goverly“ will sie Digitale Governance-Strukturen basierend auf Distributed-Ledger- und Blockchain-Technologien entwickeln. Na, alles verstanden? Auf Create F pitcht sie nicht nur der Jury, was das bedeutet.

Isabel Berghoff und Kathrin Tölle – To be Family

Als frisch gebackene Eltern ist es schwer sich im Dschungel aus Produkten, Kursangeboten und Bürokratie zurechtzufinden – das wissen auch Isabel Berghoff und Kathrin Tölle, die selbst Mamas sind. Um besonders jungen Müttern das Leben etwas leichter zu machen, entwickeln sie mit ihrem Startup „To be Family“ eine Online-Plattform für Familien. Am Herzen liegt den beiden: Tipps und Tricks an die Hand zu geben, denn „Nicht alle Familien haben das große Glück, sich persönlich auszutauschen mit jemandem, dem sie vertrauen“.

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Die ganze Sendung könnt ihr auf Youtube sehen. Jeden Donnerstag gibt eine neue Folge!

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