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Ratgeber

Google Ads, Marketing Platform und Ad Manager: Das leisten die Werbelösungen von Google

Roundup: Was können Googles neue Werbelösungen? (Bild: Google)

Google verpasst seinen Flagschiff-Werbeprodukten ein Rebranding. Die neue Strukturierung setzt auf Vereinfachung und Anwenderfreundlichkeit. Doch was können die Werbelösungen leisten?

Vor kurzen hat Google seine Werbeprodukte neu geordnet und einem Rebranding unterzogen. Ein idealer Zeitpunkt also, einen Blick darauf zu werfen, was hinter Google Ads, Google Marketing Platform und Google Ad Manager steckt und was Werbetreibende damit tun können.

Google Ads

Die erste wichtig Neuerung ist die Umbenennung von Google Adwords in das schlichtere und prägnante Google Ads. Hinter der neuen Namensgebung steckt vor allem das Bestreben, das komplette Spektrum der Werbemöglichkeiten wiederzugeben, da Google schon lange über reine Textanzeigen hinausgewachsen ist. Eine wichtige Entscheidung, wenn man bedenkt, wie weit sich das Tool – vor allem im Hinblick auf Automatisierung KI – in den letzten Jahren entwickelt hat und mit Sicherheit noch entwickeln wird.

Im Zuge der Umbenennung hat Google gleich einen neuen Kampagnentyp vorgestellt, der sich speziell an kleinere Unternehmen richtet, die nicht die Ressourcen haben, um komplexe Digitalkampagnen umzusetzen. Smart campaigns basieren auf maschinellem Lernen und automatisieren nicht nur das Targeting und das zielbasierte Bidding, sondern auch die Anzeigenerstellung und künftig auch die Landingpage-Erstellung basierend auf Daten aus dem Google-My-Business-Profil und den von Nutzern ausgewählten Bildern. Das Kampagnenformat ist derzeit in den USA verfügbar und wird im Jahresverlauf global ausgerollt.

Automatisierung soweit das Auge reicht

Adwords – jetzt Google Ads – ist Googles Cash Cow. Es ist also nur logisch, dass es Google Werbetreibenden mit etlichen Automatisierungslösungen so einfach wie möglich machen will, diese Dienste zu nutzen. Anfangen bei den Dynamic Search Ads, die Werbetreibenden das Schalten von Anzeigen im Suchnetzwerk erleichtert, indem Anzeigen vom System automatisch und dynamisch basierend auf den Webseiten-Inhalten des Advertisers passend auf die jeweiligen Suchanfragen abgestimmt und ausgespielt werden.

Mit Smart Bidding bietet Google Werbetreibenden zudem eine automatische Gebotsstrategie, die Gebote mit Hilfe von maschinellem Lernen für Conversions und Conversion-Werte optimiert. Anhand verschiedener Signale, wie Gerät, demografische Daten oder Standort, werden die Wahrscheinlichkeiten für Conversions prognostiziert, um automatische Gebote zu erstellen.

Auch das automatisierte Bewerben von Apps und In-App-Conversions hat Google mit den Universellen App-Kampagnen automatisiert. Anhand von Anzeigentextideen und Inhalten aus dem Store-Eintrag generiert Google Anzeigen für mehrere Formate und Werbenetzwerke. Advertiser müssen lediglich Textideen, ein Startgebot, das Budget sowie Sprach- und Regionalbegrenzung für ihre Anzeigen eingeben.

Darüber hinaus tragen etliche weitere Automatisierungslösungen (zum Beispiel Shopping-Kampagnen mit Zielvorhaben, automatische Anzeigenerweiterung und optimierte Anzeigenrotation) dazu bei, dass die Hürden für Advertiser von Googles Werbelösungen Gebrauch zu machen immer niedriger werden. Google setzt dabei immer stärker auf maschinelles Lernen, sodass je nach Komplexitätsgrad Werbetreibende auch ohne SEA-Agenturen ihre Suchmaschinenwerbung organisieren können.

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