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Deutsche Gamer verlieren im Schnitt mehr als 400 Euro durch Cyberangriffe

Cyberangriffe können nicht nur Großkonzerne oder Regierungen vor Probleme stellen, sondern auch Videospiele. Eine aktuelle Studie ist zu dem Ergebnis gekommen, dass deutsche Gamer:innen jede Menge Geld durch Cyberangriffe verlieren.

Von Hannah Klaiber
2 Min. Lesezeit
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Deutsche Gamer verlieren laut einer Studie ordentlich Geld aufgrund von Cyberangriffen. (Foto: VasiliyBudarin/ Shutterstock)

Ziel der Studie war es, die Cybersicherheitsrisiken für Gamer:innen und deren Verhalten und Einstellungen zum Thema Online-Sicherheit zu untersuchen. Hierfür wurden mehr als 5.300 Erwachsene ab 18 Jahren in acht Ländern befragt, 701 davon waren Deutsche. Beauftragt wurde die Studie von Norton-Life-Lock, einem der weltweit führenden Anbieter von Cybersicherheit für Privatanwender.

Gamer BigCheeseKIT bezeichnet Teile der Studie als „erschütternd“

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Die Umfrage mit dem vollständigen Titel „Norton Cyber Safety Insights Report 2021: Special Release – Gaming & Cybercrime“ hat interessante Ergebnisse zutage gebracht. Demnach hat fast jeder zweite deutsche Befragte (48 Prozent) schon einmal einen Angriff auf sein Spielekonto erlebt. Knapp drei Viertel dieser Personen (72 Prozent) gaben an, dadurch finanzielle Schäden erlitten zu haben. Diese beliefen sich im Durchschnitt auf 438 Euro.

Gleichzeitig zeigte die Studie auch, dass nicht wenige Gamer:innen selbst in die Hackerrolle schlüpfen, um sich Vorteile zu verschaffen. Immerhin ein Viertel der deutschen Gamer gestand, dass „zumindest eine gewisse Wahrscheinlichkeit“ bestünde, dass sie das Konto eines Freundes, Verwandten oder Partners hacken würden, falls ihnen das einen Vorteil im Spiel bescheren könnte. Unter den Hardcore-Gamern bejahten diese Frage sogar 39 Prozent der Befragten.

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Gamer und Twitch-Streamer BigCheeseKIT bezeichnete diese Ergebnisse als „erschütternd“. Er rät nicht nur professionellen Gamern dazu, „unbedingt“ darauf zu achten, „mit wem man online befreundet ist und welche Informationen man während des Spielens preisgibt.“ Jeder Onlinespieler solle seiner Meinung nach vorsichtig sein. Fast die Hälfte aller deutschen Befragten (41 Prozent) würde mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ein Schlupfloch oder einen Bug im Spiel ausnutzen, um sich Vorteile zu verschaffen.

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Internetbetrüger treten vermehrt in der Gaming-Szene auf

Laut dem Verband der deutschen Games-Branche ist der Umsatz von Computer- und Videospielen in Deutschland in der Corona-Hochphase von März 2020 bis März 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 32 Prozent gestiegen.

Das lockt Internetbetrüger an. Sie nutzen die weltweit gestiegene Nachfrage, um über Spiele unerwünschte Software zu verbreiten. Laut Armin Buescher, Technical Director bei Norton-Life-Lock, seien Spiele für Hacker „die perfekte Gelegenheit, schädliche Links in Umlauf zu bringen oder Gamer dazu zu verleiten, Malware herunterzuladen, um deren Gaming-Profil, ihre persönlichen Informationen und mehr zu erbeuten“.

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