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DHDL: Unterhosen gegen Strahlung und Pflaumen für den Darm

Am Montagabend lief die zweite Folge der elften Staffel „Die Höhle der Löwen“ auf Vox. Was waren die besten Deals und die lustigsten Twitter-Kommentare? Wir fassen zusammen.

5 Min.
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Die Löw:innen in der „Höhle der Löwen“ durften auch in dieser Folge etwas kosten: Pflaumen als Abführmittel. (Foto: Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Die neue Staffel „Die Höhle der Löwen“ läuft: In der zweiten Folge stellten wieder fünf Gründer:innen-Teams ihre Ideen der Jury vor. Dabei gingen einige Ideen eher unter die Gürtellinie – im wahrsten Sinne des Wortes. Mehr zu ihren Produkten und den Deals erfahrt ihr hier. Die Folge gibt es zum Nachschauen bei RTL Plus.

Silverton: Unterhose mit Strahlenschutz

Hose runter: Richard Getz (links) präsentierte die gemeinsame Erfindung, Constantin Ricken erklärte derweil das Produkt. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

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Constantin Ricken und Richard Getz verkündeten schon vor ihrem Pitch: Es wird heiß. Investor Nico Rosberg rechnete mit einer Unterhose, die sich „aktivieren“ könne. Tatsächlich soll die Unterwäsche für Männer die Hoden vor Strahlung schützen. „Man nennt uns auch die Retter der Kronjuwelen“, so Ricken. Die beiden Gründer präsentierten eine Unterhose, die mit „moderner Raumfahrttechnologie“ ausgestattet sein soll. In den verwendeten Stoff wurden positiv geladene Silberfäden eingewebt, sodass die Unterhose zu 99,9 Prozent elektromagnetische Strahlung, beispielsweise durch Handys, abfangen soll.

Diesen Deal wollten die Gründer:

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• 120.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile

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Deal? Nein. Anprobiert hat Löwe Rosberg das High-Tech-Höschen immerhin. Er fragte sich, warum die Zielgruppe besonders auf Sportlern läge. Georg Kofler hielt das Produkt für „ausgemachten Blödsinn“, während Rosberg das Thema Strahlung „voll relevant“ findet. Dennoch geht er auf den Deal nicht ein, nachdem die Gründer auf die Frage nach Studien zu dem Thema keine Antwort haben. Ricken und Getz verlassen den Käfig ohne Angebot.

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Shea Yeah: Wasserfreie Naturkosmetik

Die Shea Butter entdeckte Sandra Fischer während einer Ghana-Reise für sich. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Gründerin Sandra Fischer ging für die Bäuerinnenschule ins Kloster. In der halbjährigen Ausbildung entdeckte sie ihre Begeisterung für Kräuterkunde. Nach einer Lehre in der Naturkosmetik gründet sie ihr Startup Shea Yeah. Mittlerweile verkauft die Schweizerin in ihrem Heimatland mehr als zehn Pflegeprodukte. Dafür mixt sie Shea Butter mit Kräutern und Ölen, komplett ohne Wasser, frei von Emulgatoren und Konservierungsstoffen. Aktuell gebe es Balsame, Bodybutter und Scrubs. „Shea Yeah steht für wasserfreie Naturkosmetik, die altbewährte Traditionen neu denkt“, so Fischer.

Diesen Deal wollte die Gründerin:

• 110.000 Euro für 15 Prozent der Unternehmensanteile

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Deal? Ein Angebot kam von Löwe Ralf Dümmel, der von der Begeisterung der Gründerin beeindruckt war. Er wollte Fischer mit ihrer Persönlichkeit mehr in den Vordergrund stellten und bot 110.000 Euro für 25 Prozent. Judith Williams bot das Geld für 40 Prozent der Unternehmensanteile, ging aber auf Nachfrage der Gründerin auf 35 Prozent runter. Fischer entschied sich aber schließlich für Löwe Dümmel.

Audory: Hörbücher, deren Hörer:innen die Geschichte bestimmen

Gründer Max Rose lässt die Löw:innen über den Verlauf seiner Präsentation entscheiden – um seine Idee vorzustellen. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Max Rose will „Autoren ins 21. Jahrhundert bringen“. Die selbstgeschriebenen Software hinter der interaktiven Audioplattform Audory ist in seinem Studentenzimmer entstanden. Um ihre Funktion zu demonstrieren, sollten die Löw:innen den Verlauf des Pitches selbst entscheiden. Kofler entschied sich für „Direkt zur Sache“. Die Idee hinter der Plattform: Hörer:innen können den Verlauf der Geschichte aktiv mitbestimmen. „Das Besondere: Nachdem ich ein Hörbuch zu Ende gehört habe, kann ich es mit verschiedensten Handlungssträngen immer wieder neu anhören“, so Gründer Rose. So gebe es mehr Hörzeit als bei herkömmlichen Hörbüchern. Dazu haben auch Autor:innen neue Möglichkeiten. Die App verbinde Interaktivität und Audio-basierte Apps.

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Diesen Deal wollte der Gründer:

• 120.000 Euro für 15 Prozent der Unternehmensanteile


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Deal? Die Löw:innen zeigten sich beeindruckt von den Fähigkeiten des Gründers. Seine Begeisterung für KI und das Programmieren lobten sie. Zudem waren sie auch von seiner Idee angetan – Williams und Dümmel seien auf dem Gebiet jedoch trotzdem raus. „Investoren suchen eine Nadel im Heuhaufen“, so Carsten Maschmeyer. Er bot gemeinsam mit Kofler 150.000 Euro für 30 Prozent Unternehmensanteile. Nachdem Nils Glagau sich als Hörbuch-Fan bekannte und auf das Angebot von Rose eingehen wollte, erhöhte das Löwen-Duo noch auf 200.000 Euro für 20 Prozent – und der Gründer entschied sich tatsächlich für die doppelte Löwen-Stärke von Maschmeyer und Kofler. Allerdings verkündete Maschmeyer während der Ausstrahlung auf Twitter, dass der Deal doch nicht zustande gekommen sei.

Toolbot: Werkzeug zum Ausleihen

Die Boxen mit dem Werkzeug werden einzeln entnommen – das zeigen (von links nach rechts) Krispin Schulz, Mario Drelas, Christian Lehmann und Jan Gerlach. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

„Sharing ist Caring“ und Handwerk – das haben die vier Gründer von Toolbot vereint. Die Hobby-Handwerker Krispin Schulz, Mario Drelas, Christian Lehmann und Jan Gerlach haben ein Verleihsystem für Profi-Werkzeug entwickelt. „Unsere Vision ist: das beste Werkzeuge für alle“, so Lehmann. Die „automatisierten Verleihsysteme“ sollen an verschiedenen Stellen in Städten stehen und seien 24/7 zugänglich. In den Boxen sind professionelle Werkzeuge hinterlegt, die über die zugehörige Website ausgeliehen werden können. Über einen Code kann schließlich das Fach in der entsprechenden Station geöffnet werden. Bei der Rückgabe erkennt der Deckel des Werkzeugkoffers, ob das Werkzeug samt Zubehör und Ladegerät zurückgegeben wurde.

Diesen Deal wollten die Gründer:

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• 500.000 Euro für 10 Prozent der Unternehmensanteile



Deal? Nein. Glagau interessierte sich für die bisherigen Umsätze – mit 12.000 Euro Umsatz in einem Jahr ließ er sich nicht überzeugen. Maschmeyer kritisiert einen fehlenden „klaren Plan“ und stieg auch raus. Löwin Dagmar Wöhrl sah eine „Geldschluckmaschine“ und verzichtete. Kofler und Rosberg stiegen ebenfalls nicht ein.

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Laxplum: Darmentleerung mit fermentierter Pflaume

Louis Lowe und seine Mutter Kerstin Hansen stellten eine besondere Pflaume vor. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Louis Lowe und seine Mutter Kerstin Hansen sind begeisterte Fastenwanderer. Vor der Fastenwanderung soll eine Darmentleerung sinnvoll sein – so kamen die beiden auf ihre Produktidee. Mit einer fermentierten Pflaume, der Prunus Mume, wollen die ausgebildeten „Fachberater für Darmgesundheit“ auch gegen Verstopfung Abhilfe schaffen. Ihr Produkt Laxplum ist eine Pflaume, die fünf Monate mit Milchsäure fermentiert, gegoren und getrocknet und schließlich mit Kräutern und Tees ummantelt wird. Diese Kombi soll sich positiv auf die Darmgesundheit auswirken. „Die fermentierte, getrocknete und ummantelte Pflaume kann ganz natürlich zur Darmentleerung führen“, so Lowe.

Diesen Deal wollten die Gründer:innen:

• 75.000 Euro für 10 Prozent der Unternehmensanteile



Deal? Bei der Kostprobe schauten die Löw:innen nicht unbedingt begeistert. Rosberg fragte vor dem Verzehr besorgt nach, wann die Wirkung einsetze – er hätte noch eine Bahnfahrt vor sich. Schließlich bissen fast alle Löw:innen zu, nur Wöhrl hielt sich zurück. Auch bei den Investitionen gingen sie, Dümmel und Rosberg nicht mit. Glagau bot 75.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile. Williams offerierte diese Deal-Konditionen ebenfalls. Die Gründer:innen fragten, ob die beiden ein Team bilden würden: Für 30 Prozent, jeweils 15 Prozent pro Löw:in, und 100.000 Euro kam der Deal zustande.

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