Ratgeber

Mit diesen 5 Hacks wirst du vom Gründer zum erfolgreichen Unternehmer

(Foto: Shutterstock)

Es ist keine Kunst, ein Unternehmen zu gründen. Im Wesentlichen brauchst du dafür nur eine Geschäftsidee. Die Kunst ist es, aus dieser Geschäftsidee ein dauerhaft erfolgreiches Unternehmen zu entwickeln.

Nach der Gründung geht es erst richtig los mit der Unternehmensbildung. Stark soll es sein, stabil aufgestellt. Ein Unternehmen, das auch einer Wirtschaftskrise trotzen kann, ohne zum Beispiel Mitarbeiter entlassen zu müssen. Wenn du in einer Wirtschaftskrise vielleicht sogar die Schwäche deiner Wettbewerber ausnutzen und so deine Marktposition stärken kannst, dann hast du als Unternehmer sehr viel richtig gemacht.

Die große Frage ist also: Wie schaffst du es, ein dauerhaft erfolgreiches Unternehmen aufzubauen und kontinuierlich weiterzuentwickeln? Auch in der heutigen Zeit, begeben sich viele Unternehmer deshalb auf die Suche nach dem Erfolgsgeheimnis. Sie glauben, dass es irgendeine magische Zutat für einen erfolgreichen „Business-Cocktail“ gibt. Und sie verschwenden ihre Zeit.

Es gibt kein Erfolgsgeheimnis. Aber es gibt ein paar Regeln, die helfen, von einem Gründer zu einem erfolgreichen Unternehmer zu werden.

1. Vermeide Komplexität, wann immer möglich (KISS)

Gerade, wenn du dein Unternehmen gründest, bist du bestrebt, deine Kunden zufriedenzustellen. Das ist richtig und das ist gut so. Aber darin versteckt sich auch eine Gefahr. Schnell hast du hier ein angefragtes Feature hinzugefügt, da noch ein Nebenprodukt erstellt und nebenbei noch technische Spielereien in deine Unternehmensprozesse eingefügt. Das Problem daran? Dein Angebot wird nicht nur variantenreicher, sondern auch komplizierter.

Gerade heute, wo alles schnell und einfach gehen sollte, ist es ein großer Vorteil, wenn dein gesamtes Geschäftsmodell in einem Satz erklärt ist. KISS halt. Keep it smart & simple. Mach deinen Kunden ein Angebot, dass sie sofort verstehen und einordnen können

2. Wenn du Angst hast, dann musst du es machen!

In jedem Business gibt es diese Momente. Momente, vor denen du wegrennen willst. Wenn du morgens aufwachst und bereits weißt, dass dieses Gespräch oder Meeting ansteht, vor dem du fast etwas Schiss hast, dann willst du lieber im Bett liegen bleiben. Vielleicht fühlst du dich sogar ganz krank.

Dann ist das ein solcher Moment, in dem du ein Zeichen setzen kannst. Und zwar für dein Unterbewusstsein. Denn das versucht dir gerade einen Streich zu spielen. Unser Unterbewusstsein ist nämlich ein fauler Hund und will jede Veränderung vermeiden. Du bist also nicht allein. Es geht uns allen so. Aber zurück zum Zeichensetzen.

Steh auf. Höre laut Musik oder tu sonst was, um dich in eine positive Stimmung zu bringen. Und dann ziehst du es durch. Beim ersten Mal tut es noch weh – beim zweiten Mal schon nicht mehr so sehr. Und irgendwann: gar nicht mehr! Denn dann weißt du, dass, das, vor dem sich ein Teil in dir gerade fürchtet, eine Möglichkeit ist, um zu wachsen. Suche regelmäßig solche Möglichkeiten und gehe ihnen nicht aus dem Weg!

Übrigens: Wusstest du, dass die Dinge, vor denen wir den meisten Schiss haben, häufig die Dinge sind, die wir am besten können?!

3. Schnell entscheiden und bei der Entscheidung lange bleiben

Gerade am Anfang wirst du dich eventuell sogar ein bisschen in deinem neuen Business gefangen fühlen. Es scheint ja so viel von deinem Geschäftserfolg abzuhängen. Viele glauben sogar, das gesamte zukünftige Leben würde von dem Erfolg abhängen. Deshalb wollen sie nur möglichst richtige Entscheidungen treffen und überlegen sich jede Entscheidung gut und lange. Und wenn sie dann entschieden haben, prüfen sie permanent, ob die Entscheidung richtig war. Sonst wird schnell nochmal neu entschieden!

Mach dich davon frei. Dein Leben geht immer weiter. Egal, wie du dich entscheidest. Selbst wenn du mit deiner Entscheidung mal richtig ins Klo greifst.

Du kannst praktisch jeden erfolgreichen Unternehmer fragen. Sie entscheiden schnell und bleiben bei ihrer Entscheidung – so lange es nur irgendwie vertretbar ist. Denn sie wissen: Manchmal ist eine Entscheidung erfolgreich, manchmal dürfen wir lernen. Und das ist auch ein Erfolg (auch wenn es sich vielleicht zunächst anders anfühlt). Außerdem wird eine vermeintlich kurzfristige Fehlentscheidung manchmal langfristig zum Glücksgriff.

4. Immer die eigene Vision verfolgen

Eine wichtige Richtschnur für deine Entscheidung ist deine große Vision, also dein Warum. Warum hast du dich selbständig gemacht? Was willst du mit deinem Unternehmen wirklich bewegen? Und warum ist dir das wichtig?

Die Antworten auf diese Fragen sind nicht mal eben zu finden. Aber jeder Unternehmer, zu dem du vielleicht aufschaust, ist so erfolgreich geworden, weil er ein übergroßes Warum hatte, ein Warum, das zu Beginn so groß und unerreichbar schien. Wenn das bei dir auch so ist, dann bist du hier richtig.

Werde zu dem Unternehmer, der in der Lage ist, diese Vision zu erreichen. Wie das geht?

Indem du deine Entscheidungen während dieser Reise so triffst, dass sie zu deiner Vision und nicht zu deiner aktuellen Laune passen. 😊

Deine Vision ist auch der Schlüssel für Mitarbeiter, die dein Unternehmen lieben werden. Teile nicht nur deine Vision mit ihnen. Suche dir nur Mitarbeiter aus, die mit derselben Leidenschaft für deine Ziele brennen wie du es tust. Begeistere sie für deine Ziele und beziehe ihre Meinungen unbedingt mit in deine Entscheidungen ein. So bekommt dein Business nochmal eine zusätzliche Schubkraft.

5. Viel investieren, wenig Kosten verursachen

Unternehmer streben in aller Regel auch nach Freiheit. Um wirklich frei zu sein, wollen sie unabhängig sein. Und dafür braucht es ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen.
Das erhältst du unter anderem, indem du den Unterschied zwischen Kosten und Investition kennst und auch im Alltag berücksichtigst. Kurz gesagt, werden dir Investitionen immer auch eine Rendite bringen – zumindest in der Regel. Du gibst zwar zunächst Geld aus, bekommst aber später (viel mehr) Geld zurück. Manchmal ist es auch kein Geld, manchmal ist es vielleicht Erfahrung oder Wissen, das du dann wieder in Geld ummünzen kannst. Aktien oder Weiterbildung sind gute Beispiele für eine Investition. Kosten hingegen bringen keine Rendite. Du gibst das Geld aus und es ist weg. Büromaterial ist hier so ein Beispiel.

Wenn du diese fünf Regeln in deinem Unternehmen konsequent umsetzt, wird sich deine Erfolgschance um ein Vielfaches erhöhen.

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